Mike Repole warnt: Unternehmertum ist riskanter als gedacht – Tech-Startups setzen auf Geschwindigkeit

Mike Repole warnt: Unternehmertum ist riskanter als gedacht – Tech-Startups setzen auf Geschwindigkeit

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Der Getränkemogul Mike Repole, bekannt für den Verkauf von Glaceau und BodyArmor an Coca-Cola für fast 10 Milliarden US-Dollar, warnt eindringlich vor den hohen Risiken des Unternehmertums, die oft von Erfolgsgeschichten überschattet werden. Er betont die tägliche Gefahr des Bankrotts in den ersten fünf "Überlebensjahren" und rät vielen sogar davon ab, ein eigenes Geschäft zu gründen. Gleichzeitig unterstreichen Führungskräfte im Tech-Bereich die Notwendigkeit von Geschwindigkeit und Dringlichkeit, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu bestehen.

Mike Repole warnt vor den Risiken des Unternehmertums

Mike Repole, 56 Jahre alt, äußerte sich in einem Interview mit dem Social-Media-Kanal "School of Hard Knocks" kritisch über die gängige Wahrnehmung des Unternehmertums. Er berichtete, dass er oft Menschen davon abrate, ein eigenes Unternehmen zu gründen. "Ich verbringe mehr Zeit damit, Leute davon abzuhalten, Unternehmer zu werden", sagte Repole laut Fortune.

Er bezeichnet die ersten fünf Jahre für Unternehmer als "Überlebensjahre", in denen man jeden einzelnen Tag bankrottgehen könnte. Diese Aussage unterstreicht die immense Unsicherheit und den Druck, dem Gründer ausgesetzt sind.

Eine Karriere zwischen Erfolg und Herausforderung

Repoles eigene Karriere ist ein Beispiel für beides: große Erfolge und erhebliche Schwierigkeiten. 1999 war er Mitbegründer von Glaceau, das Produkte wie Smartwater und Vitaminwater herstellte. Dieses Unternehmen verkaufte er 2007 für 4,1 Milliarden US-Dollar an Coca-Cola.

Später, im Jahr 2011, gründete er BodyArmor und sicherte sich eine Investition von NBA-Legende Kobe Bryant. Die Mehrheitsbeteiligung an BodyArmor wurde 2021 für 5,6 Milliarden US-Dollar an Coca-Cola verkauft. Zwischen diesen Großprojekten war Repole auch Vorsitzender des Snackunternehmens Pirate's Booty, dessen Wachstum er vor dem Verkauf im Jahr 2013 um 300 % steigerte.

Trotz dieser beeindruckenden Erfolge betonte Repole die inhärente Unsicherheit im Geschäftsleben. "Es gab Tage, an denen ich dachte, wir würden es nicht schaffen", sagte er und merkte an, dass er auf dem Weg dorthin mehrfach gescheitert sei. Er fügte hinzu: "Verrückte Leute verändern die Welt", was die oft notwendige kühne Denkweise widerspiegelt.

Geschwindigkeit und Dringlichkeit im Tech- und KI-Sektor

Während Repole vor den Risiken warnt, betonen Führungskräfte im Technologiebereich die Notwendigkeit von Geschwindigkeit. Aravind Srinivas, CEO von Perplexity, hob Anfang des Jahres hervor, dass Geschwindigkeit und Dringlichkeit entscheidend seien, um mit Tech-Giganten wie Alphabet Inc. (NASDAQ:GOOG), Microsoft Corp. (NASDAQ:MSFT) und Apple Inc. (NASDAQ:AAPL) zu konkurrieren.

In einem Reddit AMA im Mai gab Srinivas zu, ununterbrochen zu arbeiten, um an der Spitze zu bleiben. Im Juni warnte er bei Y Combinator, dass größere Firmen erfolgreiche Ideen unweigerlich kopieren würden. Er betonte, schneller als die Angst zu agieren und Dringlichkeit als schützenden Graben zu behandeln.

Erfolgsfaktoren für Startups in der heutigen Zeit

Srinivas forderte Gründer auf, sich auf die Beherrschung der KI zu konzentrieren, da Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen darüber entscheiden, wer erfolgreich ist. Startups, die langsam agierten oder Risiken vermieden, scheiterten oft am Wachstum.

Erfolgreiche Gründer zeichneten sich durch folgende Merkmale aus:

  • Wahl der richtigen Probleme zur richtigen Zeit
  • Starke Gründer-Markt-Passung (Founder-Market Fit)
  • Schnelles Ausliefern von Produkten (Shipping fast)
  • Lernen von Kunden
  • Schnelle Iteration

Kundenbesessenheit, frühe Teamausrichtung, intelligentes Fundraising, rücksichtslose Priorisierung und Resilienz halfen ihnen, Rückschläge zu überwinden. Diejenigen, die mit Geschwindigkeit, Fokus und Anpassungsfähigkeit agierten, zogen Investoren an und verwandelten ihre Vision in skalierbare Unternehmen.

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