Nahost-Eskalation: Iran schlägt nach Larijanis Tod zurück – Folgen für Märkte

Nahost-Eskalation: Iran schlägt nach Larijanis Tod zurück – Folgen für Märkte

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Der Konflikt im Nahen Osten hat sich nach der Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani und des Basidsch-Kommandeurs Gholamreza Soleimani durch Israel dramatisch zugespitzt. Iran reagierte am Mittwoch, den 18. März 2026, mit umfassenden Vergeltungsschlägen auf israelische und US-amerikanische Ziele, was die regionalen Spannungen weiter verschärft und globale Energiepreise beeinflusst. Die Eskalation zeigt keine Anzeichen einer Deeskalation, während die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen mit Sorge verfolgt.

Eskalation im Nahostkonflikt nach Larijanis Tod

Iran intensivierte am Mittwoch, den 18. März 2026, seine Angriffe gegen US-Anlagen im Nahen Osten und Israel. Dies geschah als offensichtliche Vergeltung für die Tötung des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani, seines Sohnes und seines Beraters in der Nacht zuvor. Der wochenlange Konflikt, der am 28. Februar 2026 mit Angriffen der USA und Israels auf Iran begann, zeigt keine Anzeichen einer Beruhigung.

Gezielte Angriffe auf israelische und US-Ziele

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) erklärte laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars, dass seine Raketen über 100 Militär- und Sicherheitsziele im Herzen israelischen Territoriums getroffen hätten. Diese Angriffe seien "Rache" für die Tötung Larijanis, seines Sohnes und seines Beraters. Das IRGC berichtete zudem von einem kombinierten Drohnen- und Raketenangriff auf Tel Aviv und Gebiete in Zentralisrael, bei dem nach Angaben israelischer Rettungskräfte zwei Menschen in der Nähe von Tel Aviv getötet wurden.

Reuters meldete, dass Iran auch mehrere explosive Drohnen auf die US-Botschaft in Bagdad abgefeuert habe, was Sirenen auslöste und eine Explosion in der Nähe des diplomatischen Komplexes zur Folge hatte. Australiens Premierminister Anthony Albanese bestätigte, dass Teheran ein Projektil in der Nähe eines australischen Luftwaffenstützpunkts in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgefeuert habe, wobei jedoch kein Personal verletzt wurde.

Die Tötung von Ali Larijani und Gholamreza Soleimani

Die Serie der Angriffe erfolgte, nachdem Israel am Dienstag, den 17. März 2026, Ali Larijani, den Leiter des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, und Gholamreza Soleimani, den Anführer einer mächtigen, mit dem IRGC verbündeten Miliz, bei tödlichen Luftangriffen getötet hatte. Der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran bestätigte den Tod Larijanis, seines Sohnes Morteza Larijani, des Leiters seines Büros Alireza Bayat sowie mehrerer Wachen.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, Larijani und Soleimani seien "eliminiert" worden. Er bezeichnete Larijani als "Schwerpunkt der iranischen Politik" und Soleimani als Kommandeur der Basidsch-Paramilitärs, die eine führende Rolle bei der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten spielten. Die USA hatten im Januar Sanktionen gegen Larijani verhängt, da er für die gewaltsame Unterdrückung von Protesten verantwortlich gemacht wurde, bei der Tausende Menschen ums Leben kamen.

Auswirkungen auf die iranische Führung und regionale Stabilität

Larijanis Tod markiert eine der hochrangigsten Tötungen iranischer Beamter seit der Tötung des Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei zu Beginn des Konflikts. Reuel Marc Gerecht, ein ehemaliger CIA-Offizier mit Fokus auf Iran, kommentierte, dass das Regime nun "sicherlich weniger raffiniert" sein werde, da es an fähigen Denkern mangele. Obwohl Larijani nicht als Moderater galt, hatte er die Fähigkeit, mit dem Westen zu kommunizieren, was andere iranische Beamte nicht können. Sein Tod macht die iranische Führung laut Gerecht "weniger wendig".

Irans Armeechef Amir Hatami drohte mit einer "entscheidenden und bedauerlichen" Vergeltung für die Tötung. US-Präsident Donald Trump schien sich auf Larijani zu beziehen, als er sagte: "Viele Leute sagen, ihre eigentliche Top-[Person] wurde gestern getötet, zusammen mit jemand anderem." Er fügte hinzu: "Er war für die Tötung von Demonstranten verantwortlich. Es ist eine böse Gruppe."

Die Straße von Hormus und globale Energiepreise

Die anhaltenden Feindseligkeiten haben die Passage von Öltankern durch die Straße von Hormus, eine strategische Wasserstraße, die von Iran effektiv geschlossen wurde, stark beeinträchtigt. Vor dem Konflikt wurden ein Fünftel des weltweiten Öls durch diese Meerenge transportiert, deren Schließung die Energiepreise in die Höhe getrieben hat. US-Präsident Donald Trump hat in den letzten Tagen versucht, Verbündete für militärische Hilfe zu gewinnen, um die Passage wiederherzustellen.

Als direkte Maßnahme gegen diesen kritischen Energie-Engpass warfen US-Streitkräfte am Dienstag, den 17. März 2026, 5.000-Pfund-Bomben auf iranische Raketenstellungen in der Nähe der Straße von Hormus ab. Diese Entwicklungen unterstreichen die geopolitischen Risiken für die globale Energiesicherheit und die potenziellen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

Weitere Entwicklungen und internationale Reaktionen

Als Zeichen weiterer Eskalation teilte Teheran mit, dass am Dienstagabend, den 17. März 2026, ein Projektil das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr getroffen habe. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) berichtete jedoch, dass keine Schäden an der Anlage oder Verletzungen des Personals gemeldet wurden. Saudi-Arabien wird voraussichtlich am Mittwoch, den 18. März 2026, ein Konsultationstreffen von Außenministern mehrerer arabischer und muslimischer Länder in Riad ausrichten, um den anhaltenden Konflikt in der Region zu erörtern.

US- und israelische Luftangriffe haben kritische Infrastruktur zerstört und zivile Gebäude beschädigt. US-Präsident Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu haben wiederholt die iranische Bevölkerung dazu aufgerufen, die Regierung zu stürzen, in der Hoffnung, dem iranischen Volk eine Gelegenheit zu geben, das Regime zu entfernen.

Erwähnte Persönlichkeiten