
Nasdaq fällt über 2%, Wochenverlust: Fear & Greed Index in 'Extremer Angst
ℹKeine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken
Die US-Aktienmärkte schlossen den Freitag mit deutlichen Verlusten ab, wobei der Nasdaq Composite über 2% nachgab und einen wöchentlichen Rückgang verzeichnete. Gleichzeitig verharrte der CNN Money Fear & Greed Index weiterhin in der Zone der "Extremen Angst", was die angespannte Marktstimmung widerspiegelt.
US-Märkte verzeichnen deutliche Verluste
Am Freitag beendeten die US-Aktien den Handelstag mit einem Rückgang. Der Nasdaq Composite fiel um mehr als 2% und schloss bei 20.948,36 Punkten mit einem Minus von 2,15%. Auch der S&P 500 gab um 1,67% auf 6.368,85 Punkte nach, während der Dow Jones um rund 793 Punkte auf 45.166,64 Punkte sank.
Die vergangene Woche war für die Märkte ebenfalls von Verlusten geprägt. Der S&P 500 verzeichnete seinen fünften wöchentlichen Rückgang in Folge und fiel um 2,1%. Der Nasdaq verlor in der Woche 3,2%, und der Blue-Chip-Index Dow Jones gab 0,9% nach.
Die meisten Sektoren des S&P 500 schlossen am Freitag im Minus. Kommunikationsdienstleister, zyklische Konsumgüter und Finanzwerte verzeichneten die größten Verluste. Lediglich die Sektoren Energie und Basiskonsumgüter konnten sich dem allgemeinen Markttrend widersetzen und schlossen den Handelstag mit Gewinnen ab.
"Extreme Fear" am Markt: Der Fear & Greed Index
Der CNN Money Fear & Greed Index, ein wichtiges Barometer für die aktuelle Marktstimmung, zeigte am Freitag eine weitere Zunahme des allgemeinen Angstniveaus. Mit einem aktuellen Wert von 10.2 verblieb der Index in der Zone der "Extremen Angst", verglichen mit einem vorherigen Wert von 14.9.
Dieser Index misst die vorherrschende Marktstimmung und basiert auf der Annahme, dass höhere Angst die Aktienkurse unter Druck setzt, während höhere Gier den gegenteiligen Effekt hat. Er wird anhand von sieben gleich gewichteten Indikatoren berechnet und reicht von 0 (maximale Angst) bis 100 (maximale Gier).
Wirtschaftliche und geopolitische Faktoren belasten
Neben den allgemeinen Marktbewegungen trugen auch aktuelle Wirtschaftsdaten und geopolitische Entwicklungen zur Verunsicherung bei. Der Konsumklima-Index der University of Michigan sank im März auf 53.3 Punkte. Dies ist ein Rückgang gegenüber dem vorläufigen Wert von 55.5 und dem Februar-Wert von 56.6 Punkten.
Geopolitisch sorgten Äußerungen des Iran für zusätzliche Spannungen. Der Iran bekräftigte, dass die Straße von Hormus geschlossen bleibe und Schiffe mit Konsequenzen rechnen müssten. Zudem warnte das Land vor möglichen Angriffen auf Stahlwerke in der Golfregion und in Israel. Dies stellt eine scharfe Ablehnung des diplomatischen 10-Tage-Fensters dar, das Präsident Donald Trump am späten Donnerstag angekündigt hatte.