Neues KI-Startup Core Automation zieht Top-Talente von Anthropic und Google DeepMind an

Neues KI-Startup Core Automation zieht Top-Talente von Anthropic und Google DeepMind an

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Ein neues KI-Startup namens Core Automation, gegründet von einem ehemaligen OpenAI-Vizepräsidenten, zieht Spitzenforscher von Anthropic und Google DeepMind an. Dieser Trend spiegelt eine breitere Bewegung im KI-Sektor wider, bei der Top-Talente große Tech-Firmen zugunsten kleinerer, agilerer Unternehmen verlassen.

Core Automation: Ein neues KI-Labor

Core Automation ist ein neues KI-Startup, das von Jerry Tworek, einem ehemaligen Vizepräsidenten von OpenAI, als CEO und Mitbegründer geführt wird. Das Unternehmen gab in seinem ersten X-Post bekannt, dass es "das weltweit am stärksten automatisierte KI-Labor aufbaut".

Das erklärte Ziel von Core Automation ist es, "Systeme zu entwickeln, die Arbeit optimieren und automatisieren, beginnend mit der Forschung selbst". Auf seiner Webseite betont das Startup, dass sein Team aus Personen besteht, die "geholfen haben, Frontier-Modelle und einflussreiche Architekturen zu entwickeln".

Spitzenforscher wechseln die Seiten

Die Anziehungskraft von Core Automation zeigt sich in der Abwanderung hochkarätiger Forscher. Rohan Anil, ein ehemaliger Forscher bei Anthropic und Google DeepMind, erklärte in einem X-Post, dass er Anthropic verlassen habe, nachdem Jerry Tworek ihn "nerdsniped" habe. Anil bezeichnete Anthropic als einen der besten Arbeitsplätze für Forscher.

Auch Anmol Gulati, ein Forschungsingenieur von Google DeepMind, der an Gemini arbeitete, kündigte in einem Post an, "etwas Neues mit einigen außergewöhnlichen Leuten" zu beginnen. Diese Wechsel unterstreichen die Fähigkeit von Startups, etablierten Tech-Giganten Top-Talente abzuwerben.

Die Vision hinter dem Wechsel

Anmol Gulati äußerte seine Überzeugung, dass das "aktuelle Forschungsparadigma – das Skalieren von Modellen, Daten und statischer Bereitstellung – uns nicht den ganzen Weg bringen wird". Er glaubt, dass die nächste Phase "von etwas anderem kommt: neuen Lernalgorithmen, Architekturen jenseits des heutigen Stacks und Systemen, die den Prozess des Aufbaus selbst automatisieren".

Diese Perspektive deutet auf eine Suche nach innovativeren und grundlegenderen Ansätzen in der KI-Forschung hin, die möglicherweise in einem Startup-Umfeld besser realisierbar sind. Die Möglichkeit, an der Gestaltung dieser neuen Phase aktiv mitzuwirken, scheint ein starker Anreiz für Spitzenforscher zu sein.

Der breitere Trend: Big Tech vs. Startups

Die Abwanderung von KI-Talenten zu Startups ist kein Einzelfall. Bereits zuvor haben Top-KI-Forscher große Labore verlassen, um eigene Unternehmen zu gründen. Ein Beispiel hierfür ist Yann LeCun, ehemals Metas Chef-KI-Wissenschaftler, der Advanced Machine Intelligence Labs (AMI Labs) gründete.

AMI Labs konzentriert sich auf die Entwicklung von Weltmodellen, die die reale Welt besser verstehen und widerspiegeln sollen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von Metas Fokus auf kommerziell getriebene Modellentwicklung und Skalierung. Letztes Jahr kämpften Tech-Giganten mit milliardenschweren Übernahmen und massiven Gehaltspaketen um KI-Talente, doch auch Startups waren aktive Akteure in diesem Talentkrieg.

Anreize im Talentkrieg

Startups bieten im Wettbewerb um KI-Talente nicht nur wettbewerbsfähige Gehälter und Eigenkapitalpakete, sondern auch die einzigartige Möglichkeit, direkten Einfluss zu nehmen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Shawn Thorne, Managing Director bei der Personalberatungsfirma True Search, erklärte letztes Jahr gegenüber Business Insider, dass die Grundgehälter bei Startups rapide gestiegen seien.

Thorne betonte, dass Eigenkapital "der große Faktor" sei, der helfe, die "Opportunitätskosten" für Top-Forscher oder Ingenieure auszugleichen, die sonst vielleicht eigene Unternehmungen starten würden. Um das Angebot noch attraktiver zu gestalten, bieten Startups zusätzliche Anreize wie:

  • Mitgründer-Titel
  • Zugang zu Rechenleistung (Compute)
  • Zeit für unabhängige Forschung

Erwähnte Persönlichkeiten