NHTSA eskaliert Tesla FSD-Untersuchung: Robotaxi-Zukunft in Frage?

NHTSA eskaliert Tesla FSD-Untersuchung: Robotaxi-Zukunft in Frage?

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Die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat ihre Untersuchung des Full Self-Driving (FSD)-Systems von Tesla Inc. (NASDAQ:TSLA) intensiviert. Am Mittwoch wurde die Prüfung von einer vorläufigen Bewertung (Preliminary Evaluation, PE) zu einer technischen Analyse (Engineering Analysis, EA) hochgestuft, was etwa 2,4 Millionen Fahrzeuge betrifft.

NHTSA intensiviert Untersuchung von Teslas FSD-System

Die Eskalation der Untersuchung durch die NHTSA ist ein kritischer regulatorischer Schritt. Eine Engineering Analysis bedeutet laut Gordon Johnson, Analyst bei GLJ Research, ein bestätigtes Muster und aktive Fahrzeugtests. Er erklärte am Donnerstag auf X (ehemals Twitter): "Wir sind jetzt bei der technischen Befragung. Ein Schritt von einem obligatorischen Rückruf entfernt."

Analyst warnt vor "Robotaxi"-Narrativ-Kollaps

Gordon Johnson sieht die Bewertung von Tesla als existenziell bedroht. Er schrieb: "Man kann kein 1,2 Billionen Dollar schweres Robotaxi-Unternehmen auf Software aufbauen, die die Bundesregierung mit einer Entscheidung von der Straße zwingen kann." Johnson fügte hinzu, dass ein erzwungener Rückruf der Software, die die Robotaxi-Geschichte antreibt, diese Geschichte beenden würde, und dies sei "nicht eingepreist".

Fokus auf Sichtbarkeitsprobleme und Warnsysteme

Das Office of Defects Investigation (ODI) der NHTSA konzentriert sich auf FSD-Kollisionen bei eingeschränkter Sicht auf der Fahrbahn. Die Behörde bewertet Teslas "Degradation Detection System" und möchte wissen, ob das System Fahrer bei Blendung oder durch Partikel in der Luft rechtzeitig warnt. Aktuelle Daten geben Anlass zur Sorge, dass Teslas visionsbasiertes System Fahrer nicht angemessen warnt.

In überprüften Unfällen soll FSD die Spur von vorausfahrenden Fahrzeugen verloren haben. Es wird auch befürchtet, dass Teslas interne Datenbeschränkungen zu einer Untererfassung solcher Vorfälle geführt haben könnten.

Hardware-Debatte und rechtliche Herausforderungen

Während CEO Elon Musk kürzlich den kommenden AI5-Chip anpries und behauptete, er werde "weit über sein Gewicht hinaus" agieren, bleiben Kritiker skeptisch. Ross Gerber von Gerber Kawasaki deutet an, dass die aktuelle Hardware möglicherweise Upgrades für echtes unüberwachtes Fahren benötigt.

Diese Eskalation folgt auf eine 1-Million-Dollar-Klage in Texas, die einen Cybertruck betrifft. Der Kläger behauptet, das Autopilot-System habe eine Kurve nicht bewältigt und sei gegen eine Barriere geprallt. Obwohl Musk angibt, dass Protokolle zeigen, der Fahrer habe den Autopiloten vier Sekunden vor dem Aufprall deaktiviert, unterstreicht die NHTSA-Untersuchung breitere systemische Bedenken hinsichtlich Teslas kamera-basiertem "Tesla Vision"-Ansatz.

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