Nvidia-Aktie 2026: Katalysatoren und KI-Wachstum im Fokus

Nvidia-Aktie 2026: Katalysatoren und KI-Wachstum im Fokus

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Obwohl Nvidia (NASDAQ: NVDA) als treibende Kraft der Künstlichen Intelligenz (KI)-Revolution gilt, hat die Aktie im Vergleich zu ihren Halbleiter-Konkurrenten im Jahr 2025 eine geringere Performance gezeigt. Trotzdem wird die Bewertung des Unternehmens angesichts seiner historisch starken operativen Leistung zunehmend attraktiver. Für das Jahr 2026 zeichnen sich mehrere wichtige Katalysatoren ab, die das Wachstum des Chip-Giganten maßgeblich beeinflussen könnten.

Nvidia im Halbleiter-Wettbewerb

Nvidia zählt zu den führenden Halbleiterunternehmen, neben Größen wie Taiwan Semiconductor Manufacturing, Broadcom, Advanced Micro Devices und Micron Technology. Während Nvidia lange Zeit im Mittelpunkt der KI-Entwicklung stand, haben die Aktien im Jahresverlauf 2025 hinter denen der Wettbewerber zurückgelegen. Dennoch bleibt das Unternehmen mit seiner starken Marktposition und innovativen Produkten ein zentraler Akteur im Technologiesektor.

Der Fokus auf Rechenzentren und neue Chip-Architekturen

Seit drei Jahren liegt der primäre Fokus der Wall Street auf Nvidias Rechenzentrumsgeschäft, das den Großteil der Umsätze und Gewinne generiert. Dieses Segment profitiert maßgeblich von der Nachfrage nach den Grafikprozessoren (GPUs) des Unternehmens. Während die Blackwell-GPU-Architektur weiterhin ein wichtiger Wachstumstreiber ist, sollten Investoren zunehmend die Hinweise zu den kommenden Rubin-Chips von CEO Jensen Huang beobachten. Erste Anzeichen für die Nachfrage nach Rubin-Chips sind bereits erkennbar.

Massive Nachfrage und Auftragsbestand

Jensen Huang gab kürzlich bekannt, dass Nvidia einen gesamten Auftragsbestand von rund 500 Milliarden US-Dollar für Blackwell, Rubin und die dazugehörigen Netzwerkprodukte hat. Ein Teil dieser Einnahmen wurde bereits verbucht, wobei geschätzte 300 Milliarden US-Dollar voraussichtlich im Jahr 2026 realisiert werden. Ein konkretes Beispiel für die hohe Nachfrage ist die Vereinbarung zwischen Anthropic und Microsoft über eine Rechenkapazität von 30 Milliarden US-Dollar, bei der Cluster von Blackwell- und Rubin-Chips zum Einsatz kommen werden.

Makro-Trends treiben KI-Infrastrukturinvestitionen

Auf makroökonomischer Ebene schätzt Goldman Sachs, dass Hyperscaler wie Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta Platforms im nächsten Jahr rund 500 Milliarden US-Dollar in KI-Kapitalausgaben investieren werden. McKinsey & Company prognostiziert sogar, dass die KI-Infrastruktur in den nächsten fünf Jahren eine Marktchance von 7 Billionen US-Dollar darstellen wird. Diese säkularen Trends, die beschleunigte Investitionen in die Infrastruktur vorantreiben, werden Nvidia weit über das Kerngeschäft der Rechenzentren hinaus beeinflussen und bieten dem Unternehmen erhebliche Wachstumschancen.