Nvidia weist Enron-Vergleiche zurück: Burry warnt, Newman kritisiert

Nvidia weist Enron-Vergleiche zurück: Burry warnt, Newman kritisiert

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Der Chip-Gigant Nvidia (NASDAQ:NVDA) sah sich jüngst gezwungen, Vergleiche mit historischen Bilanzskandalen wie Enron und WorldCom öffentlich zurückzuweisen. Diese defensive Haltung kommt inmitten verstärkter Kritik von prominenten Bären und einer Welle bärischer Stimmung.

Nvidia wehrt sich gegen Enron-Vergleiche

Nvidia hat Berichten zufolge ein privates Memo an Wall-Street-Analysten verschickt, in dem das Unternehmen Behauptungen, seine aktuelle Finanzlage sei mit Bilanzskandalen vergleichbar, explizit widerlegt. Laut Berichten von Barron's betonte Nvidia, dass sein Geschäft "wirtschaftlich solide" sei und eine transparente Berichterstattung aufweise.

Das Unternehmen stellte klar: "Im Gegensatz zu Enron verwendet NVIDIA keine Special Purpose Entities, um Schulden zu verbergen und Einnahmen aufzublähen." Diese Stellungnahme unterstreicht Nvidias Bemühungen, Bedenken hinsichtlich seiner Bilanzierungspraktiken zu zerstreuen.

Daniel Newman kritisiert Bären-Thesen

Daniel Newman, CEO der Futurum Group, bezeichnete die aktuelle Welle bärischer Stimmung rund um Nvidia als "Müll". Er äußerte sich auf X (ehemals Twitter) frustriert darüber, dass ein führendes Technologieunternehmen gezwungen sei, solch extreme Anschuldigungen zu adressieren.

Newman schrieb, dass die Notwendigkeit für Nvidia, ein Memo zu verfassen, das erklärt, dass es nicht "Enron" sei, ein "Zeugnis für die Macht viraler Dummheit" sei. Er fügte hinzu, dass solche außergewöhnlichen Verteidigungsmaßnahmen nicht erforderlich wären, wenn "Müll-Verschwörungsunsinn sich nicht so leicht verbreiten würde".

Michael Burry äußert Bedenken

Die defensive Haltung von Nvidia kommt inmitten intensiverer Prüfung durch prominente Bären, insbesondere den "Big Short"-Investor Michael Burry. Burry veröffentlichte kürzlich einen Newsletter, in dem er Nvidias Rolle im KI-Boom angriff.

Er verglich Nvidias Entwicklung mit der von Cisco Systems Inc. (NASDAQ:CSCO) während des Dotcom-Crashs. Burry argumentierte zudem, dass Nvidias Aktienrückkäufe in Höhe von 112,5 Milliarden US-Dollar seit 2018 "null" Wert geschaffen hätten, da sie lediglich die Verwässerung durch aktienbasierte Mitarbeitervergütungen ausgeglichen hätten.

Nvidia-Aktie im Fokus der Anleger

Trotz der kritischen Stimmen hat die Nvidia-Aktie in diesem Jahr (2025) den breiteren Markt übertroffen. Die Aktien stiegen im Jahresverlauf um 31,99 %, verglichen mit Renditen von 18,63 % für den Nasdaq Composite und 18,58 % für den Nasdaq 100.

Am Montag schloss die Aktie die reguläre Sitzung mit einem Plus von 2,05 % bei 182,55 US-Dollar pro Stück, bevor sie im nachbörslichen Handel um 1,50 % fiel. Im letzten Jahr verzeichnete die Aktie einen Zuwachs von 34,21 %. Laut Benzinga Edge’s Stock Rankings zeigte sie langfristig einen stärkeren Preistrend, kurz- und mittelfristig jedoch einen schwachen Trend mit einem schlechten Wert-Ranking.

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