OpenAI: 15.000 $ Unterstützung für Mitarbeiter bei Einwanderungsproblemen

OpenAI: 15.000 $ Unterstützung für Mitarbeiter bei Einwanderungsproblemen

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OpenAI hat neue Unterstützungsressourcen für Mitarbeiter angekündigt, die von US-Einwanderungsbehörden wie Immigration and Customs Enforcement (ICE) oder US Customs and Border Protection (CBP) betroffen sind. Das Unternehmen bietet finanzielle Hilfe von bis zu 15.000 US-Dollar sowie juristische Unterstützung an, um auf komplexe Einwanderungssituationen zu reagieren. Diese Maßnahme folgt internen Diskussionen und der Kritik von CEO Sam Altman an den Aktionen der Einwanderungsbehörden.

Neue Unterstützungspakete für OpenAI-Mitarbeiter

OpenAI hat gegenüber Business Insider bestätigt, dass das Unternehmen "neue Unterstützungsressourcen" für Mitarbeiter bereitstellt. Diese sind für Angestellte gedacht, die mit einer ICE-Haft oder einer längeren sekundären Kontrolle durch CBP konfrontiert sind. Die Initiative deckt sowohl den Mitarbeiter selbst als auch dessen unmittelbare Familienmitglieder ab.

Die Einführung dieser Maßnahmen erfolgt in einer Zeit, in der die USA mit den Folgen einer Reihe von Vorfällen im Bereich der Einwanderungsbehörden zu kämpfen haben. Diese haben landesweite Proteste und Widerstand von Unternehmen ausgelöst.

Details der Hilfsleistungen

Ein Sprecher von OpenAI erläuterte die neuen Unterstützungsressourcen. Diese umfassen eine Reihe von Leistungen, die Mitarbeitern in komplexen Einwanderungssituationen helfen sollen.

Zu den angebotenen Hilfen gehören:

  • Bis zu 15.000 US-Dollar (brutto) Erstattung für genehmigte Ausgaben im Zusammenhang mit Einwanderungshaft oder -durchsetzung. Dazu zählen Kosten für juristische Dienstleistungen im Einwanderungsrecht, Mahlzeiten, Unterkunft und Transport.
  • Beschleunigte Vermittlungen an externe Einwanderungsanwälte.
  • Ein Ressourcenleitfaden für den Umgang mit komplexen Einwanderungssituationen. Dieser beinhaltet Anleitungen zur Lokalisierung inhaftierter Personen und Verweise auf kostengünstige oder pro-bono Rechtsberatung.

Der Sprecher betonte: "Wir überprüfen regelmäßig unsere Mitarbeiterleistungen, um sicherzustellen, dass sie den Bedürfnissen unserer Belegschaft entsprechen." Weiter hieß es: "Im Rahmen dieses Prozesses haben wir unsere Unterstützungsressourcen für Mitarbeiter aktualisiert, die mit komplexen einwanderungsbezogenen Situationen konfrontiert sind." Das Unternehmen, das auf Fachkräfte aus aller Welt angewiesen ist, machte keine Angaben dazu, wie viele Mitarbeiter diese Ressourcen möglicherweise in Anspruch nehmen müssen.

Hintergrund und interne Diskussionen

Die Ankündigung der neuen Unterstützungspakete folgt internen Gesprächen bei OpenAI über die bundesstaatliche Einwanderungsdurchsetzung. CEO Sam Altman hatte sich in einer internen Nachricht an die Mitarbeiter kritisch über die Aktionen von ICE geäußert und diese als "zu weit gehend" bezeichnet.

Business Insider berichtete zuvor, dass Altman Ende Januar in einer internen Slack-Nachricht seine Besorgnis über die jüngsten Aktivitäten der Einwanderungsbehörden zum Ausdruck brachte. Dies löste starke Reaktionen innerhalb des Unternehmens aus.

Sam Altmans Kritik an Einwanderungsbehörden

Altman äußerte seine Kommentare inmitten einer erhöhten nationalen Prüfung der Operationen von ICE und Border Patrol in Minneapolis. Dort hatten die Maßnahmen der Bundesbehörden weitreichende Kritik hervorgerufen.

In seiner Nachricht, in der er auch den ehemaligen Präsidenten Trump lobte, sagte Altman, dass ein Teil der Liebe zum Land darin bestehe, staatliche "Übergriffe" zu erkennen und sich dagegen zu wehren.

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