OpenAI fordert Untersuchung gegen Elon Musk wegen Wettbewerbsverhaltens

OpenAI fordert Untersuchung gegen Elon Musk wegen Wettbewerbsverhaltens

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OpenAI hat die Generalstaatsanwälte von Kalifornien, Rob Bonta, und Delaware, Kathy Jennings, aufgefordert, Elon Musk und seine Partner wegen mutmaßlich unzulässigen und wettbewerbswidrigen Verhaltens zu untersuchen. Diese Entwicklung folgt auf Musks Klage gegen das KI-Unternehmen, die dessen gemeinnützige Mission gefährden könnte.

OpenAI fordert Untersuchung gegen Elon Musk

In einem Schreiben an die Generalstaatsanwälte warnte OpenAI, dass Musks Klage, die mehr als 100 Milliarden US-Dollar Schadenersatz fordert, die gemeinnützige Grundlage des Unternehmens ernsthaft beeinträchtigen könnte. Reuters berichtete über diese Warnung. OpenAI sucht damit eine behördliche Prüfung von Musks Aktivitäten.

Die Klage von Elon Musk und die Vorwürfe

Elon Musk, der OpenAI 2015 mitbegründete und 2018 verließ, verklagte das Unternehmen und seinen CEO Sam Altman im Jahr 2024. Er behauptet, die Organisation habe ihre ursprüngliche Mission aufgegeben, künstliche Intelligenz zum Wohle der Menschheit zu entwickeln, da sie sich zu einer gewinnorientierten Struktur wandle.

Wettbewerbsinteressen im Fokus

Jason Kwon, Chief Strategy Officer von OpenAI, argumentierte in dem Schreiben, dass Musks rechtliche Schritte möglicherweise eher von Wettbewerbsinteressen als von Prinzipien getrieben seien. Musk leitet derzeit das konkurrierende KI-Unternehmen xAI, dessen Plattform Grok direkt mit OpenAI konkurriert. Kwon deutete an, dass die Aufsichtsbehörden sich möglicherweise auf Versprechen über die zukünftige Ausrichtung von OpenAI verlassen haben könnten.

Frühere Versuche und Metas Position

Bereits im vergangenen Jahr, in einem Gerichtsantrag vom August, gab OpenAI an, Musk habe versucht, den Rivalen Mark Zuckerberg in ein Konsortium zur Übernahme des Unternehmens einzubinden. Der CEO von Meta Platforms, Inc. lehnte die Teilnahme jedoch ab. Ein Sprecher von Meta, Andy Stone, betonte damals, dass weder Meta noch Zuckerberg Musks Absichtserklärung unterzeichnet hätten. Meta vertrat 2024 die Ansicht, dass OpenAI keine unter seiner gemeinnützigen Struktur geschaffenen Vermögenswerte für private Gewinne umwidmen sollte.

Gerichtsverfahren und Finanzielle Entwicklungen

Ein Richter in Oakland, Kalifornien, entschied im Januar, dass der Fall in einem Geschworenenprozess verhandelt wird, der voraussichtlich in diesem Monat beginnen soll. Diese Entwicklung folgt auf die Ankündigung von OpenAI, eine Finanzierungsrunde über 122 Milliarden US-Dollar abgeschlossen zu haben, wodurch die Post-Money-Bewertung auf 852 Milliarden US-Dollar stieg. Zu den Investoren zählen namhafte Unternehmen wie Nvidia Corp und SoftBank Group.

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