OpenClaw-Schöpfer Peter Steinberger wechselt zu OpenAI nach Zuckerberg-Feedback

OpenClaw-Schöpfer Peter Steinberger wechselt zu OpenAI nach Zuckerberg-Feedback

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Peter Steinberger, der visionäre Kopf hinter dem Open-Source-KI-Agenten OpenClaw, hat sich dem Team von OpenAI angeschlossen. Dies gab Sam Altman am 15. Februar in einem X-Post bekannt. Steinberger hatte zuvor intensive Gespräche mit den führenden KI-Laboren OpenAI und Meta geführt und dabei sogar persönliches Feedback von Meta-CEO Mark Zuckerberg erhalten.

OpenClaw: Ein Meilenstein in der KI-Entwicklung

OpenClaw ist ein quelloffener KI-Agent, der in der Lage ist, Aufgaben autonom zu erledigen. Dazu gehören das Verwalten von E-Mails, das Buchen von Flügen und die Interaktion mit verschiedenen Apps und Diensten im Namen des Nutzers. Lex Fridman bezeichnete OpenClaw in der Folge seines Podcasts vom 11. Februar, in der er Steinberger interviewte, als "einen der größten Momente in der jüngeren Geschichte der KI seit dem Start von ChatGPT im November 2022".

Die Entscheidung zwischen Akquisition und Risikokapital

Steinberger sprach im Podcast von Lex Fridman über Akquisitionsangebote von OpenAI und Meta. Er hatte auch erwogen, Risikokapital aufzunehmen, schloss dies aber letztendlich aus. "Das habe ich schon hinter mir", sagte er über die Gründung eines Unternehmens und fügte hinzu, dass dies Zeit vom eigentlichen Entwickeln abziehen und Interessenkonflikte zwischen einem kommerziellen Produkt und dem Open-Source-Projekt schaffen könnte.

Stattdessen konzentrierte er seine Wahl auf die beiden KI-Labore, die seiner Aussage nach sehr unterschiedliche Angebote machten. OpenAI lockte ihn mit Rechenleistung und Zugang zu modernster Infrastruktur. Metas Ansatz war hingegen persönlicher und fokussierte sich auf die direkte Interaktion.

Mark Zuckerbergs persönliches Engagement

Mark Zuckerberg verbrachte eine ganze Woche damit, OpenClaw zu nutzen und sendete detailliertes Feedback an Steinberger. "Mark hat im Grunde die ganze Woche mit meinem Produkt gespielt und mir geschrieben: 'Oh, das ist großartig.' Oder: 'Das ist Mist. Oh, das muss ich ändern.' Oder lustige kleine Anekdoten", berichtete Steinberger über Zuckerberg. Er führte auch ein WhatsApp-Gespräch mit dem Meta-CEO, in dem sie über Claude Code und Codex debattierten.

Nach diesem Austausch nannte Zuckerberg Steinberger "exzentrisch, aber brillant". Kurz vor dem Anruf sagte Zuckerberg, er würde gerade programmieren, erzählte Steinberger im Podcast. "Er ist nicht einfach nur Manager geworden; er versteht mich", so Steinberger. "Das war ein guter erster Anfang." Steinberger schätzte es sehr, dass Zuckerberg das Produkt testete. "Wenn Leute deine Sachen benutzen, ist das die größte Anerkennung und zeigt mir auch, dass es ihnen wirklich wichtig ist", sagte Steinberger.

Steinberger entscheidet sich für OpenAI

Obwohl Steinberger im Podcast andeutete, dass er zu einem Unternehmen tendierte, nannte er seine Wahl nicht explizit. Seine Entscheidung fiel jedoch auf OpenAI, wie Sam Altmans X-Post vom 15. Februar bestätigte. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Moment für die Entwicklung von OpenClaw und die Zukunft der Künstlichen Intelligenz.

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