
PayPal unter Druck: Jim Cramer warnt vor weiterem Kursrückgang
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Die Zahlungsplattform PayPal (NASDAQ:PYPL) steht unter Druck, nachdem Investmentbanken ihre Bewertungen und Kursziele gesenkt haben. Finanzexperte Jim Cramer äußerte sich besorgt und prognostiziert einen weiteren Kursrückgang für das Unternehmen.
Jim Cramer und die PayPal-Skepsis
Jim Cramer, bekannt aus "Mad Money", hat PayPal Holdings, Inc. (NASDAQ:PYPL) kürzlich in den Fokus genommen. Seine Aufmerksamkeit wurde durch eine neue Analyse der Investmentbank Morgan Stanley geweckt, die er als "verheerend" bezeichnete. Cramer kommentierte die Situation mit den Worten: "Aber jeder scheint PayPal nicht zu mögen. Morgan Stanley kommt heute mit einem Stück heraus, das so verheerend ist. Downgrade auf Underweight, das ist PayPal...sie sprechen davon, dass Agentics nicht hilft, Ertragsrisiko, Verlangsamung von Venmo. Verlust von Markenanteilen. Heilige Kuh, diese Aktie wird tiefer gehen, vielleicht viel tiefer." Er fügte hinzu, es sei ein "schmelzender Eiswürfel".
Analysten senken Kursziele
Morgan Stanley stufte die PayPal-Aktie von "Equalweight" auf "Underweight" herab und senkte das Kursziel drastisch von 74 US-Dollar auf 51 US-Dollar. Doch Morgan Stanley war nicht die einzige Bank, die ihre Einschätzung revidierte. Am 5. Dezember kürzte die Deutsche Bank ihr Kursziel für PayPal (NASDAQ:PYPL) von 75 US-Dollar auf 65 US-Dollar, behielt aber die "Hold"-Empfehlung bei. Bereits am 4. Dezember hatte UBS ihre "Hold"-Empfehlung und ein Kursziel von 80 US-Dollar bekräftigt, nachdem auch sie einen Rückgang bei der Checkout-Integration festgestellt hatte.
Die Gründe für den Pessimismus
Die Herabstufungen und Kurszielsenkungen basieren auf mehreren Faktoren. Morgan Stanley begründete ihre Entscheidung unter anderem mit einer schleppenden Integration von PayPal-Checkout-Lösungen, die sich negativ auf die Margen des Unternehmens auswirken könnten. Jim Cramer nannte zusätzlich folgende Bedenken:
- Agentics hilft nicht
- Ertragsrisiko
- Verlangsamung von Venmo
- Verlust von Markenanteilen
Der Blick auf alternative Investments: KI-Sektor
Während PayPal mit Herausforderungen kämpft, sehen einige Experten in Künstlicher Intelligenz (KI) die größte Investitionschance unserer Zeit. Es wird angenommen, dass KI-Aktien das Potenzial für höhere Renditen bei begrenztem Abwärtsrisiko bieten. Wall Street investiert bereits Hunderte von Milliarden in KI, um intelligentere Chatbots zu trainieren und Industrien zu automatisieren.
Energie als kritischer Faktor im KI-Boom
Der rasante Aufstieg der KI bringt jedoch auch eine enorme Herausforderung mit sich: den Energieverbrauch. Jede ChatGPT-Abfrage und jedes Modell-Update verbraucht massive Mengen an Energie. Ein Rechenzentrum, das große Sprachmodelle betreibt, kann so viel Energie wie eine Kleinstadt verbrauchen. Sam Altman, Gründer von OpenAI, warnte: "Die Zukunft der KI hängt von einem Energiedurchbruch ab." Elon Musk äußerte sich noch drastischer: "KI wird nächstes Jahr der Strom ausgehen."
Diese Entwicklung schafft neue Investitionsmöglichkeiten. Ein Unternehmen, das kritische Nuklearenergie-Infrastrukturanlagen besitzt, könnte als "Mautstellenbetreiber" des KI-Energiebooms profitieren. Es ist zudem in der Lage, große EPC-Projekte (Engineering, Procurement, and Construction) in den Bereichen Öl, Gas, erneuerbare Kraftstoffe und Industrieinfrastruktur umzusetzen. Des Weiteren spielt es eine zentrale Rolle im US-LNG-Export und profitiert von Trumps "America First"-Energiedoktrin sowie von Tarifen, die US-Hersteller zur Rückverlagerung der Produktion bewegen.