Pentagon dementiert Hegseth-Bericht über Rüstungsaktien-Investition

Pentagon dementiert Hegseth-Bericht über Rüstungsaktien-Investition

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Das US-Verteidigungsministerium hat einen Bericht dementiert, der behauptete, ein Broker von Secretary Pete Hegseth habe versucht, Millionen in Verteidigungsaktien zu investieren. Dies geschah nur Wochen vor dem Start militärischer Operationen der USA gegen den Iran. Die Anschuldigungen werden vom Pentagon als "völlig falsch und fabriziert" zurückgewiesen.

Dementi des Pentagons zu Vorwürfen der Financial Times

Chief Pentagon Spokesman Sean Parnell bezeichnete die in einem Bericht der Financial Times erhobenen Anschuldigungen als "koordinierte Desinformationskampagne". Er erklärte am Dienstag, dass weder Secretary Hegseth noch seine Vertreter BlackRock bezüglich einer solchen Investition kontaktiert hätten. Parnell forderte eine "sofortige Richtigstellung" und betonte, dass der Secretary "alle anwendbaren Gesetze und Vorschriften" bezüglich persönlicher Ethik und finanzieller Offenlegung strikt einhalte.

Die Anschuldigungen wurden als "haltlose, unehrliche Verleumdung" abgetan, die darauf abzielt, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Benzinga, die ursprüngliche Quelle, kontaktierte ebenfalls das Pentagon, erhielt jedoch keine sofortige Antwort.

Die mutmaßliche Transaktion und ihr Kontext

Laut dem Bericht der Financial Times wurde die angebliche Transaktion intern von BlackRock "intern gemeldet". Sie kam jedoch nicht zustande, da der spezifische Fonds zum damaligen Zeitpunkt nicht über die Morgan Stanley-Plattform verfügbar war.

Der Zeitpunkt der mutmaßlichen Anfrage ist besonders heikel. Hegseth, der als wichtiger Architekt der aktuellen US-Kampagne im Iran gilt, soll gleichzeitig auf militärische Maßnahmen gedrängt haben, während der Broker angeblich die Investition anstrebte. Die bloße Andeutung von "Kriegsprofiteuren" hat in Washington einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Entwicklung von Rüstungsfonds im Jahr 2026

Der IDEF-Fonds, in den angeblich investiert werden sollte, ist im letzten Monat, während sich der Krieg intensivierte, um 12,42 % gefallen. Ein breiterer Rüstungsfonds, der iShares Defense Industrials Active ETF, zeigte im Jahr 2026 eine gemischte Performance:

  • Er stieg im Jahresverlauf um 1,15 %, übertraf damit den Nasdaq Composite Index, der im gleichen Zeitraum um 10,51 % zurückging.
  • Über die letzten sechs Monate verzeichnete der ETF einen Rückgang von 1,19 %.
  • Im Jahresvergleich legte der Fonds jedoch um 23,69 % zu.

Fokus auf nationale Sicherheit

Während der Krieg gegen den Iran in seine fünfte Woche geht, betont das Pentagon, dass der Fokus des Secretary ausschließlich auf der Mission liege. Die finanziellen Anschuldigungen werden als Ablenkung von nationalen Sicherheitsinteressen abgetan.

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