
Putin: Russlands Militärziele in der Ukraine werden erreicht
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Auf seiner jährlichen Jahrespressekonferenz am Freitag, den 19. Dezember 2025, in Moskau äußerte sich der russische Präsident Wladimir Putin zu den militärischen Operationen in der Ukraine. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Ziele des Kremls erreicht werden und die russischen Truppen auf dem Schlachtfeld vorankommen.
Putin erklärte, dass die russischen Streitkräfte die "strategische Initiative vollständig ergriffen" hätten und bis zum Jahresende weitere Fortschritte erzielen würden. Die größere und besser ausgerüstete russische Armee hat in den letzten Monaten langsame, aber stetige Fortschritte in der Ukraine gemacht.
Putins Einschätzung der Lage in der Ukraine
Präsident Putin betonte während der Veranstaltung im Gostinny Dvor, dass die militärischen Ziele Russlands in der Ukraine erreicht werden. Er verwies auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Schlachtfeld, wo die russischen Truppen nach seinen Angaben vorrücken. Diese Einschätzung unterstreicht die Haltung des Kremls zur aktuellen Kriegslage.
Die Äußerungen Putins fallen in eine Zeit, in der Beobachter seine Kommentare zur Ukraine und zum von den USA unterstützten Friedensplan genau verfolgen. Die Konferenz, die auch eine landesweite Bürgersprechstunde umfasst, dient Putin seit 25 Jahren zur Festigung seiner Macht und zur Darlegung seiner Ansichten zu nationalen und globalen Angelegenheiten.
Forderungen für eine friedliche Beilegung
Wladimir Putin bekräftigte, dass Moskau zu einer friedlichen Beilegung bereit sei, die die "Grundursachen" des Konflikts adressieren müsse. Dies bezieht sich auf die harten Bedingungen des Kremls für ein Abkommen, die Kiew bisher abgelehnt hat. Putin warnte zudem, dass Moskau seine Gewinne in der Ukraine ausweiten würde, sollten Kiew und seine westlichen Verbündeten die Forderungen des Kremls ablehnen.
Die Kernforderungen Russlands für eine Friedenslösung umfassen:
- Anerkennung aller von russischen Streitkräften eroberten Gebiete in vier Schlüsselregionen als russisches Territorium.
- Anerkennung der Krimhalbinsel, die 2014 illegal annektiert wurde, als russisches Territorium.
- Rückzug der Ukraine aus einigen Gebieten in der Ostukraine, die noch nicht von Moskaus Streitkräften erobert wurden.
Diplomatische Bemühungen und Konfliktursachen
US-Präsident Donald Trump hat eine umfassende diplomatische Initiative gestartet, um die fast vierjährigen Kämpfe seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine im Februar 2022 zu beenden. Diese Bemühungen Washingtons sind jedoch auf scharf widersprüchliche Forderungen Moskaus und Kiews gestoßen. Die Jahrespressekonferenz bot Putin eine Plattform, seine Positionen in diesem komplexen geopolitischen Umfeld zu verdeutlichen.