Rodeo App: Ex-Hinge-Manager revolutionieren Freundschaftsplanung mit KI

Rodeo App: Ex-Hinge-Manager revolutionieren Freundschaftsplanung mit KI

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Die ehemaligen Hinge-Führungskräfte Sam Levy und Tim MacGougan haben Rodeo ins Leben gerufen, eine neue App, die den oft komplexen Prozess der Planung sozialer Aktivitäten mit Freunden und Familie vereinfachen soll. Das 2023 gegründete Startup nutzt künstliche Intelligenz, um die Koordination zu optimieren und adressiert damit einen wachsenden Bedarf in der sogenannten "Friendship Economy".

Rodeo: Eine neue Ära der Freundschaftsplanung

Sam Levy, ehemaliger COO von Hinge, und Tim MacGougan, ehemaliger CPO des Dating-Apps, sind die Gründer von Rodeo. Beide sind Eltern und kennen aus eigener Erfahrung die Schwierigkeiten, Verabredungen zu organisieren. Ihre Mission mit Rodeo ist es, "Freunden zu helfen, bessere Freunde mit ihren Freunden zu sein", wie CEO Levy in einem Interview mit Business Insider erklärte.

Die Herausforderung der modernen Verabredung

Das Planen von Treffen mit Freunden sollte eigentlich einfach sein. Doch zwischen unzähligen Gruppenchats, vollen Terminkalendern und ständigen Ablenkungen geraten diese Pläne oft ins Hintertreffen. Rodeo zielt darauf ab, dieses "Chaos" zu bändigen und die Organisation von gemeinsamen Aktivitäten zu erleichtern.

Wie Rodeo den "Planungs-Chaos" bändigt

Die Beta-Version der Rodeo-App, die bereits im Apple App Store verfügbar ist, bietet eine unkomplizierte Funktionalität. Nutzer können Social-Media-Posts von Instagram oder TikTok oder Screenshots von Gruppenchats an die App senden. Rodeo extrahiert dann automatisch alle relevanten Details für die Planung. Levy beschreibt die App als ein "zweites Gehirn" für die Organisation von Aktivitäten mit Freunden und Familie.

Unter der Haube nutzt Rodeo künstliche Intelligenz, genauer gesagt ein Large Language Model (LLM), um die natürliche Sprachverarbeitung und das Dekodieren von Kontext zu unterstützen. Trotz dieser Technologie betont Levy: "Wir haben uns nie als KI-Unternehmen bezeichnet. Es war nie in unseren Pitch Decks."

Finanzierung und die "Friendship Economy"

Rodeo hat bereits Finanzmittel von Venture-Capital-Firmen wie 359 Capital, Oceans Ventures, F7 Ventures und BAM Ventures sowie von Angel-Investoren erhalten. Die genaue Höhe der bisher eingeworbenen Summe wurde nicht bekannt gegeben, aber Levy bestätigte, dass das Startup weiterhin Kapital auf rollierender Basis beschafft.

Rodeo ist Teil eines breiteren Trends, der als "Friendship Economy" bezeichnet wird und auf eine "Freundschaftsrezession" reagiert. Während andere Unternehmen wie Bumble mit seiner BFF-App oder Newcomer wie 222 darauf abzielen, Menschen beim Kennenlernen neuer Freunde zu unterstützen, konzentriert sich Rodeo auf die Stärkung bestehender Beziehungen. "Es gibt viele Produkte, die Ihnen helfen, neue Leute kennenzulernen, was ich für eine großartige Mission halte", sagte Levy. Rodeo hingegen fokussiert sich darauf, "wie man wirklich mit seinen engen Freunden über die Zeit in Kontakt bleibt."

Ausblick und Vision für mehr reale Begegnungen

Aktuell haben sich rund 20.000 Personen für die Warteliste von Rodeo angemeldet, und etwa 5.000 Nutzer wurden in die frühe Version der App aufgenommen. Der offizielle Rollout der vollständigen App ist für die erste Hälfte des Jahres 2026 geplant. Diese Version wird zusätzliche Funktionen wie kollaborative Listen für Aktivitäten umfassen.

MacGougan stellte klar, dass Rodeo nicht darauf abzielt, bestehende Kommunikationskanäle wie Textnachrichten oder Social-Media-Feeds zu ersetzen. Stattdessen soll die App ein ergänzendes soziales Tool sein. Levy fasst die Vision zusammen: "Es geht darum, die Zeit, die man in sozialen Medien oder online verbringt, zu nutzen, um idealerweise mehr Zeit im echten Leben mit seinen Freunden zu verbringen."

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