Ron DeSantis: Dollar-Instabilität treibt Silber auf Rekordhoch über 103 USD

Ron DeSantis: Dollar-Instabilität treibt Silber auf Rekordhoch über 103 USD

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Floridas Gouverneur Ron DeSantis hat die US-Geldpolitik scharf kritisiert und die historische Rallye des Silberpreises auf über 103 US-Dollar pro Unze auf eine grundlegende Instabilität des Dollars zurückgeführt. Diese Entwicklung reiht sich in einen breiteren Trend der De-Dollarization ein, bei dem Investoren zunehmend nach Alternativen zu traditionellen Währungen suchen.

DeSantis kritisiert Fiat-Währungssystem

Gouverneur Ron DeSantis (R) aus Florida äußerte am Freitag seine Bedenken hinsichtlich der US-Geldpolitik. Er schrieb auf X, dass man "keine neuen Rekorde beim Silberpreis sehen würde, wenn die USA tatsächlich eine stabile Währung hätten". Diese Aussage erfolgte als Reaktion auf Daten von Barchart, die zeigten, dass Silber erstmals in der Geschichte die Marke von 103 US-Dollar erreichte.

Zum Zeitpunkt von DeSantis' Post erreichte der März 2026 Silber-Futures-Kontrakt (SIH26) einen Wert von 103,405 US-Dollar, was einem Anstieg von 7,3 % entsprach. Der Silberpreis schloss am Freitag bei 101,33 US-Dollar, ein Plus von 5,15 % am Tag und 9,73 % über die letzten fünf Tage. Die 52-Wochen-Spanne des Silber-Futures lag zwischen 29,62 US-Dollar und 103,53 US-Dollar.

Floridas monetäre Politik

DeSantis' Äußerungen stehen im Einklang mit seiner umfassenderen geldpolitischen Haltung. Bereits im Jahr 2025 unterzeichnete er ein Gesetz, das Gold und Silber in Florida ab dem 1. Juli als gesetzliches Zahlungsmittel etabliert. Zudem befreit diese Gesetzgebung beide Edelmetalle von der Umsatzsteuer.

Breiterer De-Dollarization-Trend

Die Sorge um die Stabilität des Dollars und die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten ist nicht neu. Der milliardenschwere Hedgefonds-Manager Kenneth Griffin äußerte zuvor Bedenken über einen Anstieg bei Edelmetallen. Er sprach davon, dass Investoren Wege suchen, um ihre Portfolios "effektiv zu de-dollarizieren oder gegenüber US-Staatsrisiken zu entlasten".

Auch der Gold-Befürworter Peter Schiff prognostizierte einen weiteren Rückgang des Dollars. Er sieht das Potenzial, dass Edelmetalle Preise von 5.000 bis 10.000 US-Dollar pro Unze erreichen könnten.

Edelmetall-ETFs verzeichnen deutliche Gewinne

Am Freitag zeigten auch börsengehandelte Fonds (ETFs) für Edelmetalle signifikante Zuwächse. Dies unterstreicht das wachsende Interesse der Anleger an diesen Anlageklassen.

Zu den Gewinnern gehörten:

  • SPDR Gold Trust (NYSE:GLD) stieg um 1,37 %.
  • US Global GO GOLD and Precious Metal Miners ETF (NYSE:GOAU) legte um 1,82 % zu.
  • abrdn Physical Silver Shares ETF (NYSE:SIVR) verzeichnete einen Anstieg von 6,64 %.

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