San Joses Bürgermeister lehnt Milliardärssteuer ab: Sorge um Kaliforniens Innovationskraft

San Joses Bürgermeister lehnt Milliardärssteuer ab: Sorge um Kaliforniens Innovationskraft

Aktualisiert:
2 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

Matt Mahan, der demokratische Bürgermeister von San Jose, hat sich gegen eine geplante landesweite Abstimmungsmaßnahme in Kalifornien ausgesprochen. Diese Initiative würde die Wähler bitten, einer einmaligen 5%-Steuer auf das Nettovermögen von Milliardären zuzustimmen. Mahans Haltung unterstreicht die wachsende Debatte über die Auswirkungen solcher Vermögenssteuern auf die Wirtschaft des Bundesstaates.

San Joses Bürgermeister gegen Milliardärssteuer

Matt Mahan, der seit 2023 Bürgermeister von San Jose ist, der größten Stadt im Silicon Valley, äußerte seine Bedenken in einer Reihe von X-Posts. Er argumentiert, dass die Initiative letztendlich die Mehrheit der kalifornischen Einwohner belasten würde. Mahan schrieb: „Wir brauchen eine steigende Wirtschaftsflut, um alle Boote zu heben, nicht einen politischen Plan, der Kaliforniens Innovationsökonomie versenken wird.“

San Jose, mit einer Bevölkerung von knapp unter 1 Million Mitte 2024 laut Schätzungen des U.S. Census Bureau, ist die drittgrößte Stadt Kaliforniens, nach Los Angeles und San Diego. Die Position des Bürgermeisters dieser wichtigen Tech-Metropole hat daher erhebliches Gewicht in der Debatte um die Milliardärssteuer.

Bedenken aus der Tech-Industrie

Tech-Investoren und Führungskräfte haben sich in letzter Zeit vehement gegen eine Steuer auf Milliardäre ausgesprochen. Sie behaupten, dass diese Unternehmen und Unternehmer dazu veranlassen würde, in andere Bundesstaaten abzuwandern. Dieses Thema ist besonders für den demokratischen Abgeordneten Ro Khanna, dessen Wahlkreis Teile des Silicon Valley umfasst, brisant geworden, da ehemalige Unterstützer aus der Tech-Industrie gedroht haben, einen primären Herausforderer zu unterstützen.

Die Angst vor einer Abwanderung von Kapital und Talenten ist ein zentrales Argument der Gegner der Vermögenssteuer. Sie befürchten, dass Kalifornien seine Wettbewerbsfähigkeit verlieren könnte, wenn wichtige Steuerzahler den Bundesstaat verlassen.

Prominente Stimmen warnen vor Abwanderung

Der Milliardärs-Investor Vinod Khosla schrieb Ende letzten Monats auf X, dass selbst diejenigen, die nicht erwarten, dass diese Initiative verabschiedet wird, dennoch planen, Kalifornien zu verlassen, da sie eine weitere solche Initiative befürchten. Khosla meint, Kalifornien werde seine wichtigsten Steuerzahler verlieren und insgesamt viel schlechter dastehen.

David Sacks, ein Risikokapitalgeber und nun Präsident Donald Trumps Krypto- und Künstliche-Intelligenz-Beauftragter, äußerte letzte Woche auf X die Meinung, dass „Austin San Francisco als Tech-Hauptstadt ersetzen wird“. Berichten der New York Times zufolge haben auch Tech-Investor Peter Thiel und Google-Mitbegründer Larry Page erwogen, Kalifornien zu verlassen, was die Sorgen um eine mögliche Abwanderung von Schlüsselfiguren der Tech-Branche weiter verstärkt.

Erwähnte Persönlichkeiten