Shapes sichert 24 Mio. Dollar für KI-gestützte HR-Automatisierung

Shapes sichert 24 Mio. Dollar für KI-gestützte HR-Automatisierung

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Das Tel Aviver Startup Shapes, ehemals bekannt als DreamTeam, hat insgesamt 24 Millionen Dollar an Finanzmitteln für seine innovative Plattform zur Automatisierung von HR-Prozessen mittels KI-Agenten erhalten. Die Lösung zielt darauf ab, das Personalwesen durch eine Art "App Store" für KI-basierte HR-Tools zu revolutionieren und komplexe Aufgaben zu vereinfachen.

Shapes sichert 24 Millionen Dollar für KI-gestützte HR-Plattform

Die Finanzierungsrunde setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: 15 Millionen Dollar in einer Series-A-Runde, die im Oktober abgeschlossen wurde, sowie einer zuvor nicht bekannt gegebenen Seed-Investition von 4,5 Millionen Dollar und einer Seed-Erweiterung von weiteren 4,5 Millionen Dollar. Die Series-A-Runde wurde von Entrée Capital angeführt, mit Beteiligung von NFX und F2 Venture Capital, die bereits die Seed-Runde geleitet hatten.

Shapes plant, die erhaltenen Mittel zu nutzen, um die Mitarbeiterzahl im kommenden Jahr mehr als zu verdoppeln und in neue Märkte zu expandieren. Das Unternehmen wurde 2020 von Arnon Nir (CEO) und Shirley Baumer (CPO) gegründet, die beide Gründungsmitglieder des HR-Tech-Unternehmens Monday.com waren.

Revolutionierung des Personalwesens durch KI-Agenten

Die Plattform von Shapes bietet eine Vielzahl von KI-basierten HR-Tools, die als "App Store" fungieren. Arnon Nir, Mitbegründer und CEO von Shapes, erklärt dazu: "Es bedeutet, dass Sie Ihre Mitarbeiter auf Ihre eigene Weise verwalten können. Sie können verschiedene Apps und Agenten installieren, um die Arbeit für Sie zu erledigen."

Die KI-Agenten von Shapes können eine Reihe von HR-Aufgaben automatisieren und unterstützen:

  • Proaktive Benachrichtigung des HR-Personals, wenn ein Mitarbeiter aufgrund von Datenpunkten wie niedrigem Gehalt, hoher Leistung und jüngsten Abwesenheiten vom Unternehmen abwandern könnte.
  • Automatisierung von Workflows wie Gehaltsabrechnung oder Vertragsentwürfen basierend auf Anweisungen des HR-Personals.
  • Ermöglichen es Mitarbeitern, die Plattform für HR-Aufgaben wie die Beantragung von Freistellungen zu nutzen.
  • Bereitstellung von Informationen zu Unternehmensrichtlinien oder anderen HR-Fragen durch KI-Agenten.

Das "PeopleOS": Ein modularer Ansatz

Shapes bezeichnet seine App-Store-ähnliche Struktur als "PeopleOS". Kunden können auf dieser Plattform auch eigene maßgeschneiderte Anwendungen mithilfe von Prompts erstellen, ähnlich dem "Vibe Coding". Dieser modulare Aufbau soll Unternehmen helfen, ihre Personalstrukturen flexibel an die schwankenden Belegschaftsgrößen im Zeitalter der KI anzupassen.

Shirley Baumer, Mitbegründerin von Shapes, betont die Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Strukturen neu zu überdenken: "Jedes Unternehmen muss seine Struktur, seine Mitarbeiter, seine Kultur neu überdenken. Und jedes Unternehmen muss sich quasi von Grund auf neu finden." Shapes operiert mit einem Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäftsmodell und berechnet eine Pauschale pro Mitarbeiter.

Wettbewerbsumfeld und Wachstumsaussichten

Der HR-Tech-Markt ist hart umkämpft, mit einer wachsenden Zahl von Anbietern wie Workday und HiBob, die KI in ihre Lösungen integrieren. Nir sieht die modulare Natur der Software als einen der Wettbewerbsvorteile von Shapes. "Jedes Unternehmen arbeitet anders. Man möchte ihnen die Möglichkeit geben zu entscheiden, was sie nutzen wollen", so Nir.

Shapes gibt an, "Hunderte von Kunden" in 79 Ländern und 14 Branchen zu haben, darunter Einzelhandel, Fertigung und Technologie. Zu den Kunden zählen Quantum Machines, NextSilicon, Healthee, Arena Entertainment und Imagen. Die globale Präsenz und der flexible Ansatz positionieren Shapes als einen wichtigen Akteur im sich entwickelnden Markt für KI-gestützte HR-Lösungen.

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