Silicon Valley-Investor Ron Conway kämpft gegen Kaliforniens Vermögenssteuer

Silicon Valley-Investor Ron Conway kämpft gegen Kaliforniens Vermögenssteuer

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Der renommierte Silicon Valley-Investor Ron Conway hat sich zum Ziel gesetzt, die geplante Vermögenssteuer in Kalifornien noch vor einer möglichen Abstimmung zu verhindern. Er äußerte seine Besorgnis in Jack Altmans "Untapped"-Podcast, dass die Initiative, sollte sie den Wahlzettel erreichen, tatsächlich verabschiedet werden "könnte". Conways erklärtes Ziel ist es, Gouverneur Gavin Newsom in eine Verhandlungsposition zu bringen, um die notwendigen Unterschriften für die Initiative zu unterbinden.

Kampf gegen die Vermögenssteuer in Kalifornien

Ron Conway, Gründer von SV Angel und bekannt als "The Godfather of Silicon Valley", betont die Dringlichkeit, die vorgeschlagene Vermögenssteuer von der Wahlurne fernzuhalten. Eine aktuelle Umfrage des UC Berkeley Citrin Center for Public Opinion Research-Politico zeigt, dass die Unterstützung für die Maßnahme bei etwa 50% liegt, was innerhalb der Fehlermarge eines möglichen Scheiterns, aber auch einer Annahme liegt. Der Prozess befindet sich noch in einem frühen Stadium.

"Unsere Aufgabe ist es, Gavin dazu zu bringen, dies zu verhandeln, damit es nicht auf den Wahlzettel kommt. Damit sie vielleicht nicht die Unterschriften bekommen", so Conway im Podcast. Er fügte hinzu: "Es muss noch eine ganze Menge Arbeit dafür geleistet werden."

Die geplante Abgabe und ihre Auswirkungen

Die vorgeschlagene Vermögenssteuer würde kalifornische Einwohner mit einem Nettovermögen von über 1,1 Milliarden US-Dollar mit einer einmaligen Steuer von 5% auf ihre Vermögenswerte belegen. Kalifornien ist der Bundesstaat mit den meisten Milliardären in den USA. Die Befürworter der Initiative sammeln derzeit noch Unterschriften, um die Frist im Juni einzuhalten.

Bereits jetzt haben prominente Persönlichkeiten wie die Google-Mitbegründer Sergey Brin und Larry Page Vermögenswerte aus Kalifornien verlagert. Dies unterstreicht die Sorge vieler Vermögender vor den potenziellen finanziellen Belastungen, sollte die Steuer tatsächlich eingeführt werden.

Strategie der Gegner und politische Allianzen

Gouverneur Gavin Newsom hat sich öffentlich gegen die Vermögenssteuerinitiative ausgesprochen und ist laut Conway mit den Bemühungen der Gegner abgestimmt. Eine Strategie, um Newsom Verhandlungsmacht zu verleihen, besteht darin, drei konkurrierende Wahlinitiativen zu unterstützen, die die vorgeschlagene Vermögenssteuer effektiv neutralisieren würden.

Große Namen aus der Tech-Branche haben bereits erhebliche Summen in den Kampf gegen die Steuer investiert:

  • Sergey Brin, Patrick Collison (Stripe-Mitbegründer) und Eric Schmidt (ehemaliger Google-CEO) haben zusammen mit anderen über 44 Millionen US-Dollar in "Building a Better California" gepumpt. Dieses politische Aktionskomitee fördert die drei gegen die Vermögenssteuer gerichteten Wahlmaßnahmen.
  • Ron Conway selbst spendete im November 100.000 US-Dollar an "Stop the Squeeze", eine weitere Gruppe, die sich gegen die vorgeschlagene Steuer ausspricht.

Ron Conway: Eine prägende Figur im Silicon Valley

Ron Conway ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Tech-Branche und hat frühzeitig in Unternehmen wie Google und Facebook investiert. Marc Andreessen nannte ihn einst "den menschlichen Router", einen Spitznamen, den Conway als Kompliment betrachtet. Sam Altman, CEO von OpenAI, würdigte Conway dafür, dass er ihm geholfen habe, OpenAI während seiner kurzen Absetzung im Jahr 2023 zusammenzuhalten.

Conways Engagement gegen die Vermögenssteuer unterstreicht seinen anhaltenden Einfluss und seine Vernetzung in der politischen und wirtschaftlichen Landschaft Kaliforniens. Er betonte die Notwendigkeit, die Initiative "vom Wahlzettel fernzuhalten", um die wirtschaftliche Attraktivität des Bundesstaates zu sichern.

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