SpaceX IPO 2026: Musks 100 Billionen Dollar Vision und die Börsenpläne

SpaceX IPO 2026: Musks 100 Billionen Dollar Vision und die Börsenpläne

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Elon Musk, CEO von Tesla (NASDAQ:TSLA) und SpaceX, hat die Möglichkeit einer zukünftigen Bewertung von SpaceX in Höhe von 100 Billionen US-Dollar in den Raum gestellt. Diese ambitionierte Prognose fällt in eine Zeit, in der das Raumfahrtunternehmen Berichten zufolge einen Börsengang für 2026 vorbereitet, der das Potenzial hat, der größte in der Geschichte zu werden.

SpaceX plant historischen Börsengang 2026

SpaceX bereitet sich auf einen möglichen Börsengang (IPO) im Jahr 2026 vor. Das Unternehmen strebt dabei eine Bewertung von rund 1,5 Billionen US-Dollar an, was es zu einem der größten Unternehmen im S&P 500 machen würde. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, könnte SpaceX den bisherigen Rekordhalter Saudi Aramco übertreffen, der 2019 rund 29 Milliarden US-Dollar einspielte.

Bill Ackman, Gründer der Investmentfirma Pershing Square Capital Management, schlug vor, dass SpaceX bereits nächstes Jahr über das Special Purpose Acquisition Rights Vehicle seiner Firma, Pershing Square SPARC Holdings, an die Börse gehen könnte. Er bezeichnete dies als einen Schritt, der "loyale Tesla-Aktionäre mit der Möglichkeit belohnen würde, in SpaceX zu investieren." Musk hatte diese Idee bereits im November auf der jährlichen Tesla-Aktionärsversammlung geäußert, da er Tesla-Besitzern die Investition in SpaceX ermöglichen möchte.

Ambitionierte Bewertungen und Musks Vision

Elon Musk äußerte auf der Social-Media-Plattform X, dass eine Bewertung von 100 Billionen US-Dollar für SpaceX in der Zukunft möglich sei. Er kommentierte einen Beitrag, der Musks Pläne zum Bau einer Mondbasis nach einer Executive Order von Präsident Donald Trump zur Rückkehr der Menschheit zum Mond teilte. Musk schrieb dazu: "Insane amount of work between here and there, but it is possible."

Musk hatte zuvor den Bau von Fabriken auf dem Mond ins Spiel gebracht, um Tiefenraumstarts von solarbetriebenen KI-Satelliten mittels Massenbeschleunigern zu erleichtern. Diese theoretische Antriebsmethode nutzt magnetische Levitation durch Elektromagnete zur Beschleunigung von Nutzlasten. Aktuell wird SpaceX bei einem internen Aktienverkauf mit rund 800 Milliarden US-Dollar bewertet, was fast dem Doppelten der Bewertung von 400 Milliarden US-Dollar im Juli entspricht. Der Preis pro Aktie liegt bei 421 US-Dollar.

Warum der Schritt an die Börse?

Obwohl Elon Musk es vorzieht, seine Unternehmen privat zu halten – er nahm Twitter nach dem Kauf sogar von der Börse – deuten Analysten und Berichte auf einen Strategiewechsel hin. Ali Javaheri, Analyst für aufstrebende Technologien bei PitchBook, erklärte, dass SpaceX "effektiv die Obergrenze dessen erreicht hat, was private Märkte unterstützen können." Während in privaten Märkten etwa 2 bis 3 Billionen US-Dollar an Kapital verfügbar sind, halten globale öffentliche Aktienmärkte zwischen 100 und 150 Billionen US-Dollar.

Der Börsengang soll SpaceX erhebliche Mittel zuführen, die Musk für ehrgeizige Projekte einsetzen möchte. Dazu gehören:

  • Die Finanzierung einer "insane flight rate" für die Starship-Rakete.
  • Der Bau von KI-Rechenzentren im Weltraum.
  • Die Errichtung einer Basis auf dem Mond.
  • Die Entwicklung einer modifizierten Starlink-Satellitenversion als Grundlage für den Bau von Rechenzentren im All.

Musk verfolgt das Ziel, "Satellitenfabriken auf dem Mond" zu errichten und dort eine "elektromagnetische Railgun" zu bauen, um KI-Satelliten ohne Raketen auf Mondfluchtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Dies soll SpaceX ermöglichen, über 100 Terawatt pro Jahr an KI-Rechenzentrums-Satelliten ins All zu bringen, um KI-Dienste für die Erde bereitzustellen, ähnlich wie Starlink bereits Internetdienste anbietet.

SpaceX: Ein Blick auf die aktuellen Erfolge

SpaceX dominiert die Raumfahrtindustrie mit beeindruckenden Leistungen. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen seine Falcon 9 Raketen bereits über 160 Mal gestartet, was mehr als der Hälfte aller weltweiten Starts entspricht. Im Oktober erreichte SpaceX einen Meilenstein von 500 erfolgreichen Landungen – die meisten aller Unternehmen weltweit. Ein spezifischer Falcon-Booster, "B1067", wurde unglaubliche 32 Mal gestartet und gelandet, mit Umdrehzeiten von nur drei Wochen zwischen den Flügen.

Das Unternehmen startet derzeit etwa eine Rakete alle zwei Tage, wobei die überwiegende Mehrheit dieser Starts Satelliten für die Starlink-Konstellation transportiert. Starlink verfügt mittlerweile über mehr als 9.000 Satelliten im Orbit, die hauptsächlich Satelliteninternet bereitstellen, aber auch für die direkte Mobilfunkkommunikation und militärische Aufgaben im Rahmen von Starshield eingesetzt werden.

Herausforderungen und Chancen

Ein Börsengang würde SpaceX zwar Milliarden einbringen, aber auch eine intensive regulatorische Prüfung und den Druck von Aktionären mit sich bringen, was Musks Präferenz für die Autonomie privater Eigentümerschaft widerspricht. Die Erfahrungen mit Tesla, das 2018 nach Musks Tweet über eine mögliche Privatisierung eine SEC-Untersuchung und Rechtsstreitigkeiten mit Aktionären nach sich zog, zeigen die potenziellen Herausforderungen auf.

Trotz dieser Hürden könnte ein erfolgreicher Börsengang von SpaceX, der als der größte in der Geschichte gehandelt wird, Elon Musk, der bereits der reichste Mensch der Welt ist, noch wohlhabender machen. Mit einem geschätzten Anteil von 42 % an SpaceX könnte er laut Bloomberg zum ersten Billionär der Welt aufsteigen. Der IPO-Markt, der 2025 nach Jahren hoher Zinsen wieder an Fahrt aufnahm, könnte 2026 durch SpaceX einen weiteren Blockbuster-Moment erleben.

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