Swimply: Wie die Gig Economy Poolbesitzern zu Nebeneinkommen verhilft

Swimply: Wie die Gig Economy Poolbesitzern zu Nebeneinkommen verhilft

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Die Gig Economy erobert nun auch private Pools: Die App Swimply ermöglicht es Hausbesitzern, ihre Schwimmbecken stundenweise zu vermieten. In Zeiten steigender Immobilienkosten und hoher Unterhaltsausgaben bietet dieses Modell eine willkommene Einnahmequelle und transformiert ungenutzte Vermögenswerte in lukrative Gelegenheiten.

Die Gig Economy erreicht den Pool

Swimply, eine 2018 gegründete App, hat sich zu einer bedeutenden Plattform entwickelt und umfasst mittlerweile rund 15.000 Pools in den USA, Kanada und Australien. CEO Bunim Laskin erklärte gegenüber Business Insider, dass das Unternehmen kürzlich 10 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde unter der Führung von Norwest Venture Partners erhalten hat. Das Konzept ist vergleichbar mit Diensten wie Uber oder Airbnb, bei denen Nutzer private Vermögenswerte stundenweise oder tageweise buchen können.

Ein lukratives Modell für Poolbesitzer

Für Hausbesitzer kann die Vermietung ihres Pools dringend benötigtes Geld einbringen, insbesondere da der Besitz eines Eigenheims teurer geworden ist als je zuvor. Immobilienpreise sind gestiegen, Hypothekenzinsen liegen immer noch über den Tiefstwerten der frühen Pandemie, und weitere Kosten wie Gebühren für Hausbesitzervereinigungen summieren sich. Laskin merkt an, dass Konsumenten zwar zunehmend Erlebnisse suchen, aber dennoch die Vorteile eigener Vermögenswerte schätzen – ohne die damit verbundenen Kosten.

Hohe Kosten als Treiber

Das Geschäftsmodell von Swimply profitiert von den hohen Kosten für Bau und Wartung von Pools. Ein in den Boden eingelassener Pool kostet durchschnittlich 65.000 US-Dollar in der Anschaffung und zwischen 3.000 und 6.000 US-Dollar pro Jahr für Strom, chemische Behandlungen, Wasser und andere Betriebsmittel, so das Poolzubehörunternehmen Pool Guard. Viele Eigentümer fragen sich, so Laskin, warum sie für etwas bezahlen, das nicht ständig genutzt wird, und suchen nach Wegen, diese laufenden Kosten zu decken.

Mehr als nur Schwimmen: Geschäftsideen rund um den Pool

Die meisten Poolbesitzer, die ihre Pools auf Swimply anbieten, sind laut Laskin "Gelegenheitsgastgeber", die ihre Einnahmen hauptsächlich für die Poolwartung verwenden. Andere wiederum bauen regelrechte Geschäfte um ihre Pools auf und bieten zusätzliche Dienstleistungen und Einrichtungen an, beispielsweise für Partys.

  • Barbecue-Pakete
  • Date-Night-Pakete
  • Poolside-Masseure

Einige dieser Gastgeber reinvestieren ihre Gewinne in die Gestaltung ihres Gartens, um diesen noch attraktiver zu machen und höhere Preise sowie mehr Buchungen zu erzielen.

Wachstumspotenzial und neue Horizonte

Swimply sieht weiterhin großes Wachstumspotenzial. Laut der US Pool and Hot Tub Alliance gibt es in den USA etwa 10,7 Millionen Pools, was einen erheblichen Markt für die App darstellt. Das Unternehmen setzt weiterhin stark auf Mundpropaganda, um neue Poolbesitzer zu gewinnen. Um neue Kunden anzuziehen, plant Swimply in diesem Jahr die Einführung eines Sommerpasses, der Vielnutzern Rabatte gewährt.

Darüber hinaus expandiert Swimply in neue Bereiche. Bereits im letzten Jahr wurden Whirlpools auf der Plattform gelistet. Laskin zufolge arbeitet das Unternehmen auch daran, Schwimmlehrer zu vermitteln, die privaten Unterricht in den über die App gebuchten Pools anbieten können. Langfristig sieht Laskin Potenzial, weitere Arten von Einrichtungen in Swimply aufzunehmen, von Basketballplätzen bis hin zu Musikstudios. Die Vision ist es, die Plattform auf "alle Räume auszudehnen, die Menschen Freude bereiten und es ihnen ermöglichen, ihre Leidenschaften zu aktivieren."

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