Tesla: Ältere Modelle ohne volles autonomes Fahren – Hardware-Upgrade nötig

Tesla: Ältere Modelle ohne volles autonomes Fahren – Hardware-Upgrade nötig

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Tesla-Besitzer, die auf vollständig autonomes Fahren hoffen, müssen möglicherweise die Hardware in ihren Fahrzeugen überprüfen. Elon Musk hat kürzlich bekannt gegeben, dass Teslas mit Hardware 3 (HW3) kein unbeaufsichtigtes Full Self-Driving (FSD) durch ein Over-the-Air-Software-Update erhalten werden. Dies betrifft Modelle, die etwa zwischen 2019 und 2023 produziert wurden.

Teslas Hardware 3: Das Ende der vollautonomen Träume

Während des Telefonats zu den Ergebnissen des ersten Quartals erklärte CEO Elon Musk, dass Teslas mit Hardware 3 (HW3) nicht in der Lage sein werden, unbeaufsichtigtes Full Self-Driving (FSD) zu erreichen. Dies bedeutet, dass die interne Computerarchitektur dieser Elektrofahrzeuge als zu veraltet gilt, um eine der Kernfunktionen zu unterstützen, auf die Musk die Zukunft des Unternehmens setzt.

Musk äußerte sein Bedauern über diese Entwicklung: "Ich wünschte, es wäre anders, aber Hardware 3 hat einfach nicht die Fähigkeit, unbeaufsichtigtes FSD zu erreichen." Er führte weiter aus, dass Hardware 3 im Vergleich zu Hardware 4 nur ein Achtel der Speicherbandbreite besitzt. Die Speicherbandbreite sei jedoch ein Schlüsselelement, das für unbeaufsichtigtes FSD benötigt wird.

Frühere Versprechen und die aktuelle Realität

In der Vergangenheit hatte Tesla, auch schon vor der Einführung von Hardware 3, wiederholt Versprechen an die Verbraucher gemacht, dass ihre Autos vollständig autonom sein würden. Ein Blogbeitrag von Tesla aus dem Jahr 2016, der über die Wayback Machine abgerufen wurde, versicherte, dass "alle in unserer Fabrik produzierten Tesla-Fahrzeuge – einschließlich Model 3 – die Hardware für volle Selbstfahrfähigkeit besitzen werden".

Der Blogbeitrag endete mit der Aussage, dass "unsere Over-the-Air-Software-Updates die Kunden wie immer an der Spitze der Technologie halten und jeden Tesla, einschließlich der mit Autopilot der ersten Generation und früheren Autos ausgestatteten, im Laufe der Zeit leistungsfähiger machen werden." Auch Musk selbst erklärte 2016 in einem Pressegespräch: "Die Grundlage für vollautonomes Fahren ist gelegt, es ist doppelt so sicher wie ein Mensch, vielleicht besser." Nun müssen ältere Kunden ihre Fahrzeuge aufrüsten, um vollautonomes Fahren zu erreichen.

Der Weg zum Upgrade: Kosten und Logistik

Für Kunden mit Hardware 3 bietet Musk einen "vergünstigten Inzahlungnahme-Rabatt" an, um den Computer ihres Autos auf Hardware 4 aufzurüsten. Zusätzlich zum Computer-Upgrade müssen auch die Kameras der Fahrzeuge ausgetauscht werden, um mit Hardware 4 kompatibel zu sein.

Diese groß angelegte Upgrade-Operation stellt Tesla vor logistische Herausforderungen. Musk erklärte, dass das Unternehmen "kleine Fabriken in großen Ballungsräumen" einrichten müsse, da die Durchführung in den Servicezentren zu ineffizient wäre. Er betonte: "Wir brauchen im Grunde viele Produktionslinien, um die Änderung vorzunehmen."

Tesla im Kontext: Finanzielle Lage und Unternehmenshintergrund

Tesla, Inc. ist ein multinationales amerikanisches Automobil- und Unternehmen für saubere Energie mit Hauptsitz in Austin, Texas. Das Unternehmen entwirft, fertigt und verkauft batterieelektrische Fahrzeuge, stationäre Batteriespeicher, Solarmodule und zugehörige Produkte und Dienstleistungen. Martin Eberhard und Marc Tarpenning gründeten das Unternehmen im Juli 2003 als Tesla Motors, benannt nach Nikola Tesla. Elon Musk führte im Februar 2004 die erste Finanzierungsrunde an und wurde später CEO.

Im ersten Quartal verzeichnete Tesla einen Gesamtumsatz von 22,38 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und übertraf die Schätzungen der Analysten. Tesla ist seit Juli 2020 der weltweit wertvollste Automobilhersteller und zählt zu den wertvollsten Unternehmen weltweit gemessen an der Marktkapitalisierung.

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