Tesla baut Ride-Hailing-Flotte in Kalifornien aus: Robotaxi-Ambitionen und Hürden

Tesla baut Ride-Hailing-Flotte in Kalifornien aus: Robotaxi-Ambitionen und Hürden

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Tesla Inc. (NASDAQ:TSLA) hat Berichten zufolge mehr als 1.500 Fahrzeuge für seine Ride-Hailing-Flotte in Kalifornien registriert. Diese Entwicklung unterstreicht die Ambitionen des Unternehmens im Mobilitätssektor, während es gleichzeitig mit regulatorischen Hürden und Wettbewerb konfrontiert ist.

Tesla baut Ride-Hailing-Flotte in Kalifornien aus

Seit dem Start des Dienstes im August dieses Jahres hat der Automobilhersteller über 1.655 Fahrzeuge zu seiner Ride-Hailing-Flotte hinzugefügt. Dies berichtete Business Insider am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher der California Public Utilities Commission (CPUC). Tesla reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Benzinga zur Stellungnahme.

Der Sprecher der CPUC merkte an, dass Unternehmen nicht verpflichtet sind, die Behörde über die Anzahl der hinzugefügten Fahrer zu informieren. Die genannte Zahl entspricht den registrierten Fahrzeugen und nicht der tatsächlich operativen Flotte, was bedeutet, dass die tatsächliche Anzahl der Fahrzeuge höher sein könnte. Es ist wichtig zu beachten, dass Teslas Ride-Hailing-Dienst in Kalifornien nicht als autonome Flotte registriert ist und nur begrenzten Zugang für die Öffentlichkeit bietet. Das Unternehmen hat bisher keine Genehmigung für fahrerlose Fahrzeuge im Bundesstaat beantragt, und Teslas Expansion hat Berichten zufolge in der Vergangenheit Bedenken bei Beamten ausgelöst.

Wettbewerb im autonomen Fahrmarkt

Im Vergleich dazu hat Waymo, das von Alphabet Inc. (NASDAQ:GOOGL) (NASDAQ:GOOG) unterstützt wird, über 1.955 Fahrzeuge als autonome Autos in Kalifornien registriert. Der Robotaxi-Hersteller Zoox von Amazon.com Inc. (NASDAQ:AMZN), bekannt für seine Pod-förmigen Fahrzeuge, hat 229 Fahrzeuge im Bundesstaat registriert. Diese Zahlen verdeutlichen die unterschiedlichen Ansätze und den Wettbewerb im aufstrebenden Markt für autonome Mobilitätsdienste.

Teslas Robotaxi-Tests in Austin

Die Nachrichten über die wachsende Ride-Hailing-Flotte fallen mit jüngsten Bestätigungen von CEO Elon Musk zusammen, dass Tesla fahrerlose Tests seiner Robotaxis in Austin durchführt. Ein Model Y wurde in den Straßen der Stadt ohne Insassen gesichtet, was auf Fortschritte in der autonomen Fahrtechnologie hindeutet.

Tage nach dem fahrerlosen Model Y Robotaxi wurde auch ein aktualisiertes Tesla Cybercab in den Straßen von Austin gesichtet. Es war jedoch nicht sofort klar, ob dieses Fahrzeug von einem menschlichen Fahrer gesteuert wurde oder bereits autonom unterwegs war.

Herausforderungen für autonome Fahrdienste: Waymo-Ausfall in San Francisco

Der Weg zur vollständigen Autonomie ist nicht ohne Rückschläge, wie ein Vorfall in San Francisco zeigte. Ein Stromausfall in der Stadt legte die Robotaxi-Flotte von Waymo lahm, wobei mehrere Waymo Jaguar I-Pace Robotaxis mitten auf der Straße strandeten. Waymo kündigte daraufhin eine vorübergehende Einstellung seines Dienstes in der Stadt an.

Der Ausfall wurde durch eine größere Störung in einem Umspannwerk von PG&E Corp. (NYSE:PCG) in San Francisco an der 8th und Mission verursacht, die über 130.000 Kunden in der Stadt betraf. Dies unterstreicht die Abhängigkeit autonomer Systeme von einer stabilen Infrastruktur.

Lizenzentzug und Verkaufsrückgang in Kalifornien

Tesla kämpft in diesem Jahr auch mit Absatzproblemen. Jüngste Daten zeigen einen Rückgang der US-Verkaufszahlen um 23 % im November. Zusätzlich wurde Teslas Lizenz zur Herstellung und zum Verkauf von Fahrzeugen im Bundesstaat Kalifornien von einem Gericht ausgesetzt.

Das Urteil begründete dies damit, dass die Marketingaussagen des Unternehmens bezüglich der Autopilot- und FSD-Funktionen (Full Self-Driving) die Öffentlichkeit über deren tatsächliche Fähigkeiten irreführten. Es ist wichtig zu betonen, dass Teslas Fahrzeuge derzeit noch nicht autonom ohne menschliche Aufsicht gefahren werden können.

Aktienperformance von Tesla (NASDAQ:TSLA)

Trotz der genannten Herausforderungen zeigt die Tesla-Aktie (NASDAQ:TSLA) laut Benzinga Pro-Daten gute Werte bei den Momentum- und Qualitätskennzahlen. Das Unternehmen weist ein zufriedenstellendes Wachstum auf, jedoch einen schwachen Wert. Der Preistrend der Aktie ist kurz-, mittel- und langfristig günstig.

Am Markt schloss die TSLA-Aktie mit einem Rückgang von 0,45 % auf 481,20 US-Dollar. Im nachbörslichen Handel stieg sie jedoch um 0,30 % auf 482,65 US-Dollar.