Tesla FSD: Ross Gerber fordert Rückerstattung vor Q1-Zahlen

Tesla FSD: Ross Gerber fordert Rückerstattung vor Q1-Zahlen

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Der prominente Investor Ross Gerber fordert von Tesla eine Rückerstattung für das Full Self-Driving (FSD)-System, da es seiner Meinung nach die Versprechen nicht erfüllt hat. Diese Forderung kommt kurz vor Teslas mit Spannung erwarteter Veröffentlichung der Quartalszahlen für das erste Quartal 2026, die auch Einblicke in die Entwicklung des Optimus V3 Roboters und des FSD-Systems geben soll. Gleichzeitig verzeichnete Tesla im ersten Quartal einen historischen Produktionsüberschuss gegenüber den Verkaufszahlen.

Ross Gerbers Forderung nach FSD-Rückerstattungen

Der Investor Ross Gerber hat auf X seine Forderung nach Rückerstattungen von Tesla bekräftigt. Er betonte: „Ein Versprechen ist ein Versprechen“ und wies darauf hin, dass mehrere Kunden „mehrmals für FSD auf mehreren Tesla-Fahrzeugen bezahlt haben, das nie wie versprochen funktioniert hat.“ Gerber forderte Tesla auf, „die Menschen zu entschädigen“ ("make people whole").

Gerber hatte bereits zuvor eine Rückerstattung von 10.000 US-Dollar pro Kunde gefordert, sollte das FSD v14.3 Update kein unüberwachtes FSD ermöglichen. Er lobte zudem Waymo und erklärte, dass Google die Autonomie erfolgreich gelöst habe, wobei deren Fahrzeuge besser als menschliche Fahrer performten. Dies steht im Kontrast zu Elon Musks Optimismus bezüglich der FSD-Technologie, trotz laufender Klagen und Untersuchungen durch die NHTSA.

Kritik an der Robotaxi-Expansion

Ross Gerber kritisierte auch Teslas Pläne zur Robotaxi-Expansion. Er bezeichnete diese als Ablenkung von der bevorstehenden Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen. Nach Gerbers Einschätzung würden die Ergebnisse dieser Telefonkonferenz unterdurchschnittlich ausfallen.

Teslas bevorstehender Quartalsbericht

Tesla wird seine Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 am Mittwoch nach Börsenschluss abhalten. Investoren sind gespannt auf die Entwicklungen und Fortschritte des Optimus V3 Roboters des Elektrofahrzeugriesen sowie auf Fragen zum FSD-System.

Im vierten Quartal 2025 hatte Tesla einen Quartalsumsatz von 24,9 Milliarden US-Dollar gemeldet, womit die Analystenkonsensschätzung von 24,78 Milliarden US-Dollar übertroffen wurde. Der Gewinn pro Aktie lag bei 50 Cent und übertraf damit die Marktschätzungen von 45 Cent.

Herausforderungen bei Produktion und Absatz

Die Verkaufszahlen von Tesla waren im ersten Quartal rückläufig, mit 358.023 verkauften Einheiten. Gleichzeitig wurden über 408.386 Einheiten produziert. Die Differenz von 50.363 Einheiten stellt das größte Defizit in der Geschichte des Automobilherstellers dar.

Aktienperformance und Bewertung

Laut Benzinga Edge Rankings weist Tesla ein zufriedenstellendes Momentum, aber einen schlechten Wert auf. Langfristig bietet die Aktie jedoch einen günstigen Preistrend.

Die TSLA-Aktie fiel am Montag zum Börsenschluss um 2,03 % auf 392,50 US-Dollar. Im nachbörslichen Handel stieg sie jedoch um 0,26 % auf 393,51 US-Dollar.

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