Tiny Home als Luxus-Airbnb: 100.000 $ Investition in Kalifornien

Tiny Home als Luxus-Airbnb: 100.000 $ Investition in Kalifornien

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Sakura Kishiro, 26, und ihr Partner haben in Zentral-Kalifornien ein 400 Quadratfuß großes Tiny Home als Luxus-Ferienvermietung realisiert. Das Projekt, das etwas über 100.000 US-Dollar kostete, ist seit März zu 80 % ausgebucht und zeigt das Potenzial kleiner Wohnlösungen auf dem boomenden Mietmarkt. Es bietet eine flexible und anpassbare Alternative zu traditionellem Wohnraum.

Das Tiny Home als lukrative Investition

Die Idee, ein Tiny Home zu bauen, entstand bei Sakura Kishiro und ihrem Partner im letzten Herbst. Sie entschieden sich für ein modernes Modell mit großen Glasfenstern und einer großzügigen Rückenterrasse. Die Gesamtinvestition von etwas über 100.000 US-Dollar, wovon die Hausstruktur selbst 84.962 US-Dollar ausmachte, schien sich als Airbnb-Objekt zu lohnen.

Kishiro, die hauptsächlich in Seattle lebt, baute das Tiny Home auf einem Grundstück in Zentral-Kalifornien. Dies ermöglicht es ihnen, "Snowbirds" und Urlaubsgäste anzuziehen. Seit der Listung auf Airbnb Anfang März ist das Tiny Home laut Kishiro zu 80 % ausgebucht und besonders bei Paaren und Alleinreisenden beliebt. Die Übernachtungspreise liegen je nach Saison und Nachfrage zwischen 100 und 300 US-Dollar, gesteuert durch ein dynamisches Preistool eines Drittanbieters. Die Zeit zwischen Memorial Day und Labor Day wird als die lukrativste erwartet.

Design und Ausstattung: Luxus auf kleinem Raum

Das Paar erwarb ein Standardmodell von einem Bauunternehmen und passte es umfassend an. Kishiro betonte, dass sie "jeden Quadratzentimeter" des 400 Quadratfuß großen Raumes selbst gestaltet haben. Zu den individuellen Ergänzungen gehören Fliesen als Spritzschutz, ein Müllentsorger und eine große Glasschiebetür.

Obwohl es sich um ein Tiny Home handelt, war es Kishiro wichtig, dass sich der Raum bewohnbar anfühlt und Annehmlichkeiten wie eine Waschmaschine/Trockner, ein Geschirrspüler und eine funktionale Küche bietet. Sie merkte an: "All diese Dinge sind typischerweise nicht existent oder Luxus in einem Tiny Home. Wir möchten, dass die Gäste all das haben, damit es eine sehr komfortable Erfahrung ist. Sie könnten eine Nacht bleiben oder einen Monat." Der Stil wird als "modern skandinavisch" außen und "rustic boho" innen beschrieben, mit Merkmalen wie Korb-Leuchten, Metzgerblock-Arbeitsplatten und warmen Terrakotta-Akzenten. Ein Oberlicht und platzsparende Taschentüren tragen dazu bei, dass der Bereich größer wirkt. Eine 14 Fuß lange Rückenterrasse erweitert den Wohnraum nach außen.

Flexibilität und Zukunftsperspektiven

Kishiro sieht das Tiny Home als eine starke Investition. Sie ist zuversichtlich, dass es langfristig profitabel sein wird, wenn es konstant mehrere hundert Dollar pro Nacht einbringt. Ihr Rat an angehende Tiny Home Besitzer lautet: "Es ist eine Investition, also muss man sparsam sein, wo man kann, aber auch in die Dinge investieren, die es wert sind. Betrachten Sie es als etwas Langfristiges."

Für Kishiro, die remote für eine Beratungsfirma arbeitet, dient das Airbnb auch als Probelauf für ihre Ambitionen in der Hotellerie, etwa für die Ausrichtung von Veranstaltungen oder die Eröffnung eines eigenen Bed & Breakfast. Zudem bietet das Tiny Home in Kalifornien eine sekundäre Wohnoption für sie und ihren Partner, besonders als Rückzugsort vor dem regnerischen Winter in Washington. Sie sieht auch Potenzial für Mehrgenerationenwohnen, indem die Familie auf einem Grundstück leben könnte, aber dennoch private Bereiche hätte.

Tiny Homes: Ein wachsender Trend

Tiny Homes haben sich als beliebte Wohnlösung etabliert für Menschen, die ihren Wohnraum verkleinern, Kosten senken oder vom boomenden Ferienvermietungsmarkt profitieren möchten. Angesichts der schnell steigenden Lebenshaltungskosten in vielen US-Städten entscheiden sich immer mehr Amerikaner für Tiny Homes als günstigere und hochgradig anpassbare Wohnoption.

Business Insider berichtete bereits über Eltern, die ihre Kinder in Tiny Home Dörfern aufzogen, junge Erwachsene, die einen minimalistischen Lebensstil pflegen, und Senioren, die sich für den Ruhestand in einem kleineren Raum entschieden. Sakura Kishiro selbst befürwortet das Tiny Home Living und würde es in Zukunft gerne als Hauptwohnsitz in Betracht ziehen.

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