Trump äußert sich zu Warner Bros. Discovery Deal: Fokus auf Marktanteile

Trump äußert sich zu Warner Bros. Discovery Deal: Fokus auf Marktanteile

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Der Übernahmekampf um Warner Bros. Discovery (WBD) spitzt sich zu, und US-Präsident Donald Trump hat sich in die Debatte eingeschaltet. Er betonte, in der Auseinandersetzung zwischen Netflix, Paramount und WBD "das Richtige tun" zu wollen, was die regulatorische Landschaft für die beteiligten Medienkonzerne maßgeblich beeinflussen könnte.

Trump äußert sich zur Medienfusion

Präsident Trump erklärte am Montag auf eine Reporterfrage zum Kampf um WBD: "Ich kenne die Unternehmen sehr gut. Ich weiß, was sie tun, aber ich muss sehen, ich muss sehen, welchen Marktanteil sie haben." Er fügte hinzu, dass er die Marktanteile von Netflix und Paramount prüfen müsse. Während eines Runden Tisches im Weißen Haus merkte er an: "Ich meine, keiner von ihnen sind besonders gute Freunde von mir, wissen Sie." Trump bekräftigte seine Absicht: "Ich möchte das Richtige tun. Es ist so, so sehr wichtig, das Richtige zu tun."

Der Kampf um Warner Bros. Discovery

Die Auseinandersetzung um WBD begann am Freitag, als Netflix bekannt gab, WBD für 72 Milliarden US-Dollar erwerben zu wollen. WBD hatte zuvor Angebote von Paramount Skydance abgelehnt und sich für den Verkauf an Netflix entschieden. Am darauffolgenden Montag startete Paramount jedoch ein feindliches Übernahmeangebot mit einem Gebot von 30 US-Dollar pro Aktie für alle Anteile von WBD.

Trumps Rolle und regulatorische Bedenken

Trumps Einmischung in den Medienkrieg ist von erheblicher Bedeutung, da er die Befugnis hat, einen Deal zu stoppen. Bereits 2017 sprach er sich gegen die geplante Übernahme von Time Warner durch AT&T aus. Am Sonntag hatte Trump bereits angekündigt, sich in den Verkauf von WBD einzuschalten, und äußerte Bedenken, dass der kombinierte Marktanteil von Netflix und WBD "ein Problem darstellen könnte".

Trotz dieser Bedenken lobte Trump den CEO von Netflix, Ted Sarandos, als "großartige Person", die "einen der größten Jobs in der Geschichte der Filme" gemacht habe. Peter Kafka, Medien- und Tech-Korrespondent bei Business Insider, schrieb in einer Kolumne, dass ein Deal zum Kauf von WBD eine behördliche Genehmigung benötigen würde, die im Jahr 2025 gleichbedeutend mit Trumps Zustimmung sei.

Paramounts aggressive Strategie

Paramount kämpft entschlossen um Warner Bros. Discovery. David Ellison, CEO von Paramount, präsentierte das WBD-Angebot seinen Mitarbeitern in einem internen Memo vom Montag, das Business Insider vorliegt. In dem Memo schrieb Ellison: "Wir glauben, dass die Kombination von Paramount und Warner Bros. Discovery eine starke Gelegenheit darstellt, beide Unternehmen und die Unterhaltungsindustrie als Ganzes zu stärken."

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