Trump fordert 10 % Zinsobergrenze für Kreditkarten – Sanders mit ähnlichem Plan

Trump fordert 10 % Zinsobergrenze für Kreditkarten – Sanders mit ähnlichem Plan

Aktualisiert:
2 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat kürzlich einen Vorschlag zur Begrenzung der Kreditkartenzinsen auf 10 % für ein Jahr angekündigt. Dieser Schritt, der mit dem einjährigen Jubiläum seiner möglichen Rückkehr ins Weiße Haus zusammenfallen soll, zielt darauf ab, die finanzielle Belastung für amerikanische Verbraucher zu reduzieren. Trump macht die Biden-Administration für die aktuell hohen Zinssätze verantwortlich, die er als "Abzocke" bezeichnet.

Trumps Vorschlag zur Zinsobergrenze

Am Freitag kündigte Donald Trump an, eine einjährige Obergrenze für Kreditkartenzinsen von 10 % einzuführen, sollte er am 20. Januar 2026 wieder Präsident sein. Er äußerte sich auf Truth Social und erklärte, dass die amerikanische Öffentlichkeit nicht länger von Kreditkartenunternehmen "abgezockt" werden dürfe, die Zinssätze von 20 bis 30 % oder sogar mehr verlangen. Diese hohen Raten hätten sich seiner Meinung nach während der "Sleepy Joe Biden Administration" ungehindert ausgebreitet.

Trump betonte die Wichtigkeit der "AFFORDABILITY!" (Bezahlbarkeit) für die Bürger. Die vorgeschlagene Zinsobergrenze sei eine Maßnahme, um die Verbraucher vor überhöhten Kosten zu schützen. Der Vorschlag ist explizit auf ein Jahr befristet und würde mit dem einjährigen Jubiläum seiner Rückkehr ins Weiße Haus zusammenfallen.

Kritik an der Biden-Administration

Trump warf der Biden-Administration vor, die Zinssätze auf bis zu 20–30 % ansteigen zu lassen. Er argumentierte, dass die Kreditkartenunternehmen die Amerikaner "abzocken" würden und die aktuellen hohen Zinsen ein direktes Versagen der amtierenden Regierung seien. Diese Anschuldigungen sind Teil einer breiteren Kritik an der Wirtschaftspolitik der Biden-Administration.

Sanders' ähnlicher, aber längerer Plan

Interessanterweise hatte bereits Senator Bernie Sanders (I-Vt.) im Februar 2025 einen Gesetzentwurf eingebracht, der ebenfalls eine Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen vorsieht. Sanders' Vorschlag unterscheidet sich jedoch in der Dauer: Die Änderungen würden erst am 1. Januar 2031 auslaufen, was eine Laufzeit von neun Jahren bedeuten würde – acht Jahre länger als Trumps Plan.

Historische Kritik und Gegenargumente

Vor Trumps Ankündigung hatte Sanders den ehemaligen Präsidenten auf X (ehemals Twitter) kritisiert, weil dieser es versäumt habe, Kreditkartenzinsen zu deckeln und die Wall Street davon abzuhalten, "Mord zu begehen". Sanders schrieb, Trump habe stattdessen große Banken dereguliert, die bis zu 30 % Zinsen auf Kreditkarten verlangten. Als Folge nannte er das Beispiel von JPMorgan CEO Jamie Dimon, der im letzten Jahr 770 Millionen Dollar verdiente, was Sanders als "inakzeptabel" bezeichnete. Weder das Weiße Haus noch Sanders' Büro reagierten umgehend auf eine Anfrage von FOX Business.

Erwähnte Persönlichkeiten