Trump: Friedensabkommen mit Iran "wird geschehen", trotz Eskalation

Trump: Friedensabkommen mit Iran "wird geschehen", trotz Eskalation

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US-Präsident Donald Trump hat sich am Sonntag, den 19. April 2026, gegenüber ABC News und Fox News zur Lage im Iran geäußert und seine Entschlossenheit bekräftigt, ein Friedensabkommen zu erzielen. Dies geschieht inmitten anhaltender Spannungen und nach Berichten über Schüsse auf Schiffe in der Straße von Hormus, die Trump als "schwerwiegenden Verstoß" gegen den Waffenstillstand bezeichnete. Die bevorstehenden Verhandlungen in Pakistan werden als "letzte Chance" für Iran dargestellt.

Trumps Entschlossenheit für ein Friedensabkommen

Präsident Trump äußerte sich am Sonntag optimistisch bezüglich eines Friedensabkommens mit Iran. "Es wird sehr gut werden", sagte er gegenüber ABC News. Er betonte: "Sie werden es entweder tun oder sie werden Probleme haben. Wir werden sehen, was passiert." Trotz früherer Diskrepanzen zwischen seinen öffentlichen Behauptungen und denen iranischer Führer, bekräftigte Trump: "Es wird geschehen. Auf die eine oder andere Weise. Auf die nette Art oder auf die harte Art. Es wird geschehen. Sie können mich zitieren."

Eskalation in der Straße von Hormus

Die Äußerungen Trumps folgen auf eine angespannte Situation in der Straße von Hormus, einer vitalen Schifffahrtsstraße vor der Küste Irans. Am Samstag, den 18. April 2026, gab es widersprüchliche Meldungen über die Kontrolle der Meerenge. Während die USA eine Blockade aufrechterhalten, erklärte Iran, seine Marine bewege sich, um die Passage zu kontrollieren.

Ein maritimer Überwachungsdienst berichtete, dass Iran am Samstag auf mindestens zwei Schiffe geschossen habe. Zusätzliche Berichte präzisierten, dass zwei indische Schiffe, ein französisches Schiff und ein Frachter aus dem Vereinigten Königreich betroffen waren. Iran schloss die Straße von Hormus am Samstag als Reaktion auf die anhaltende US-Blockade seiner Schiffe und Häfen. Zuvor hatte Iran am Freitag erklärt, Schiffe könnten passieren, wenn sie ihre Routen mit dem Land koordinierten und eine Maut zahlten, schloss die Meerenge jedoch am Samstag erneut.

Der iranische Parlamentssprecher Mohammed Bagher Qalibaf erklärte in einem Interview am späten Samstag: "Es ist unmöglich für andere, die Straße von Hormus zu passieren, während wir es nicht können." Trump behauptete, Iran verliere durch die geschlossene Passage täglich 500 Millionen Dollar, während die Vereinigten Staaten nichts verlören. Vor dem Krieg passierte ein Fünftel des weltweiten Öls täglich die Straße von Hormus.

Schwerwiegender Verstoß gegen den Waffenstillstand

Präsident Trump bezeichnete die Schüsse auf Schiffe in der Straße von Hormus als einen "schwerwiegenden Verstoß" gegen das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA, Israel und Iran. Er sagte: "Sie haben sich verpflichtet. Sie haben das bereits verletzt, weil Schüsse abgegeben wurden. Das ist ein Verstoß gegen den Waffenstillstand. Ein sehr schwerwiegender Verstoß dagegen." Die Schüsse seien seitdem jedoch nicht wiederholt worden. Das Waffenstillstandsabkommen soll am kommenden Mittwoch auslaufen.

Letzte Chance für Iran bei Verhandlungen in Pakistan

Trump kündigte an, dass die bevorstehenden Friedensgespräche in Pakistan Irans "letzte Chance" sein werden, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Seine Vertreter, darunter der Sondergesandte Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner, werden am Montagabend, den 20. April 2026, in Islamabad, Pakistan, eintreffen. Ein solches Abkommen würde die Wiedereröffnung der Straße von Hormus und die Aufgabe des iranischen Atomprogramms umfassen.

Der US-Präsident drohte mit drastischen Konsequenzen, sollte kein Deal zustande kommen. Er sagte gegenüber Fox News: "Wenn Iran dieses Abkommen nicht unterzeichnet, wird das ganze Land in die Luft gesprengt." Auf Truth Social wurde er noch deutlicher: "Die Vereinigten Staaten werden jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke im Iran ausschalten. KEIN NETTER KERL MEHR!" Er fügte hinzu, es sei ihm eine Ehre, "das zu tun, was getan werden muss, was von anderen Präsidenten in den letzten 47 Jahren hätte getan werden sollen." Der "Iran Killing Machine" müsse ein Ende gesetzt werden.

Der "Iran-Krieg" befindet sich laut Berichten am 50. Tag. Trump zeigte sich jedoch gegenüber ABC News' Jonathan Karl nicht "übermäßig besorgt" über die jüngsten Entwicklungen.

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