
Trump lehnt SBF-Begnadigung ab, bekräftigt Krypto-Führungsanspruch der USA
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Donald Trump hat Spekulationen um eine mögliche Begnadigung des verurteilten Krypto-Betrügers Sam Bankman-Fried (SBF) entschieden zurückgewiesen. Gleichzeitig bekräftigte der ehemalige US-Präsident seine Unterstützung für den Kryptosektor und sein Ziel, die Vereinigten Staaten zu einem globalen Marktführer in diesem Bereich zu machen. Diese Entwicklungen werfen auch ein Licht auf die zunehmende Verflechtung der Trump-Familie mit der Kryptoindustrie.
Keine Begnadigung für Sam Bankman-Fried
In einem Interview mit der New York Times stellte Donald Trump klar, dass er keine Absicht habe, hochrangige Persönlichkeiten wie Sam Bankman-Fried zu begnadigen. Auch der Musiker Sean Combs und der kürzlich abgesetzte venezolanische Führer Nicolás Maduro wurden in diesem Kontext genannt. Bankman-Fried, auch bekannt als SBF, verbüßt derzeit eine 25-jährige Haftstrafe, die sich aufgrund guter Führung voraussichtlich um vier Jahre verkürzen könnte.
SBF wurde wegen der Veruntreuung von Kundengeldern seiner Kryptowährungsbörse FTX verurteilt. Diese Gelder nutzte er für persönliche Ausgaben, politische Spenden und Risikokapitalinvestitionen. Obwohl SBF seine Verurteilung als politisch motiviert ansieht und seine Familie eine Kampagne für eine Begnadigung durch Trump gestartet hatte, bleibt der ehemalige Präsident bei seiner ablehnenden Haltung.
Trumps Haltung zur Kryptowährung
Im selben Interview bekräftigte Trump seine Unterstützung für den Kryptosektor. Er erklärte: „Ich habe viele Stimmen bekommen, weil ich Krypto unterstützt habe, und ich habe es mögen gelernt.“ Trump versprach zudem, die USA als „globalen Führer“ in diesem Sektor zu etablieren.
Er fügte hinzu, dass China ebenfalls an dieser Führungsrolle interessiert gewesen sei: „China wollte es, und einer von uns würde es bekommen.“ Diese Äußerungen unterstreichen Trumps strategisches Interesse an der Entwicklung und Positionierung der USA im globalen Kryptomarkt.
Das Krypto-Engagement der Trump-Familie
Trumps Amtszeit war bereits von einer wachsenden Beteiligung seiner Familie an der Kryptowährungsbranche geprägt. Dies hat zu Vorwürfen von Interessenkonflikten und Korruption geführt. Ein Beispiel hierfür ist World Liberty Financial (CRYPTO: WLFI), ein DeFi- und Stablecoin-Projekt, bei dem Trump und seine drei Söhne als Mitbegründer aufgeführt werden.
Die Familie hält zudem Anteile an dem Bitcoin-Mining-Unternehmen American Bitcoin (NASDAQ:ABTC). Darüber hinaus wurden kurz vor Trumps Amtsantritt die Meme Coins Official Trump (CRYPTO: TRUMP) und MELANIA (CRYPTO: MELANIA) eingeführt.
Potenzielle Auswirkungen und Bedenken
Die engen Verbindungen der Trump-Familie zur Kryptoindustrie könnten jedoch auch negative Folgen haben. TD Cowen warnte, dass diese Verflechtungen die Verabschiedung eines Gesetzes zur Marktstruktur für Kryptowährungen verzögern könnten. Dies deutet auf mögliche regulatorische Herausforderungen hin, die sich aus den privaten Interessen der Familie ergeben könnten.