Trump plant Verbot für Großinvestoren beim Hauskauf in den USA

Trump plant Verbot für Großinvestoren beim Hauskauf in den USA

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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, großen institutionellen Investoren den Kauf von Einfamilienhäusern in den Vereinigten Staaten verbieten zu wollen. Dieser Schritt soll die Wohnraum-Affordabilität für alltägliche Amerikaner verbessern, da Unternehmenseigentum die Preise in die Höhe getrieben habe. Die Ankündigung führte bereits zu spürbaren Kursrückgängen bei großen Immobilienunternehmen.

Trumps Vorschlag zur Wohnraum-Affordabilität

In einem Beitrag auf Truth Social erklärte Trump, dass der Erwerb eines Eigenheims lange Zeit als Höhepunkt des "Amerikanischen Traums" galt. Er führte aus: "Es war die Belohnung für harte Arbeit und das Richtige zu tun, aber jetzt, wegen der Rekordinflation, die durch Joe Biden und die Demokraten im Kongress verursacht wurde, ist dieser Amerikanische Traum für viel zu viele Menschen, insbesondere jüngere Amerikaner, zunehmend unerreichbar." Er kündigte an, sofort Schritte einzuleiten, um großen institutionellen Investoren den Kauf weiterer Einfamilienhäuser zu untersagen, und forderte den Kongress auf, dies gesetzlich zu verankern. "Menschen leben in Häusern, nicht Unternehmen", fügte er hinzu.

Hintergrund: Institutionelle Investoren am Immobilienmarkt

In den letzten zehn Jahren haben Private-Equity-Giganten, Real Estate Investment Trusts (REITs) und andere große institutionelle Investoren beträchtliche Portfolios an Einfamilien-Mietobjekten aufgebaut. Viele argumentieren, dass diese Investitionen das Wohnraumangebot für potenzielle Eigenheimbesitzer reduziert und die Preise in die Höhe getrieben haben.

Marktreaktion auf die Ankündigung

Die Ankündigung Trumps hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Aktienkurse relevanter Unternehmen. Invitation Homes, der größte Vermieter von Einfamilienhäusern in den USA, verzeichnete einen Rückgang von 7 %. Die Aktien von Blackstone, einem Investmentunternehmen, das ebenfalls Einfamilienhäuser besitzt und vermietet, fielen um 4 %. Auch andere große institutionelle Investoren im Immobiliensektor, darunter Apollo Global Management und BlackRock, verzeichneten Kursverluste.

Aktuelle Lage des US-Immobilienmarktes

Die Preise auf dem US-Immobilienmarkt sind weiterhin hoch. Der nationale Medianpreis für bestehende Einfamilienhäuser lag im dritten Quartal 2025 bei 426.800 US-Dollar, nachdem er im Sommer einen Rekordwert von 435.300 US-Dollar erreicht hatte. Laut Mortgage News Daily liegt der durchschnittliche Zinssatz für eine 30-jährige Festhypothek derzeit bei 6,19 %.

Blackstones Rolle im Immobiliensektor

Blackstone war im vergangenen Jahr laut Daten des Private Equity Stakeholder Project der größte Private-Equity-Eigentümer von Apartments in den USA mit über 230.000 Einheiten. In den letzten Jahren hat Blackstone Milliarden für den Erwerb von Immobilienunternehmen wie Tricon Residential, American Campus Communities und AIR Communities ausgegeben.

Offene Fragen zur Umsetzung

Trump gab keine Details zur genauen Umsetzung eines solchen Verbots bekannt. Er plant jedoch, weitere Vorschläge zur Wohnraum- und Affordabilität während einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in zwei Wochen zu präsentieren.

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