Trump will institutionelle Investoren im US-Wohnungsmarkt beschränken

Trump will institutionelle Investoren im US-Wohnungsmarkt beschränken

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Präsident Donald Trump hat kürzlich eine Executive Order unterzeichnet, die darauf abzielt, große institutionelle Investoren vom Kauf von Einfamilienhäusern abzuhalten. Diese Maßnahme ist Teil seiner Bestrebungen, essenzielle Güter für Amerikaner erschwinglicher zu machen und den Zugang zum "American Dream" des Eigenheims zu erleichtern.

Trumps Plan gegen institutionelle Investoren

Die am Dienstag unterzeichnete Anordnung skizziert einen mehrteiligen Plan, der sich gegen große institutionelle Investoren im US-Wohnungsmarkt richtet. Sie beinhaltet Maßnahmen, die institutionelle Investoren daran hindern sollen, Häuser zu kaufen, die auch von Privatpersonen erworben werden könnten. Zudem sollen Spekulationen auf dem Einfamilienhausmarkt bekämpft und Akquisitionen kartellrechtlich überprüft werden.

Trump hatte die Order erstmals Anfang des Monats in einem Truth Social Post vorgeschlagen. Er schrieb damals: "Sehr lange Zeit galt der Kauf und Besitz eines Hauses als der Höhepunkt des amerikanischen Traums. Dieser amerikanische Traum ist für viel zu viele Menschen, insbesondere jüngere Amerikaner, zunehmend unerreichbar."

Details der Executive Order

Die Executive Order enthält eine wichtige Ausnahme: sogenannte "Build-to-Rent"-Immobilien, die speziell als Mietgemeinschaften konzipiert und gebaut wurden. Die Anordnung erwähnt zudem, dass es weitere "eng gefasste Ausnahmen" geben könnte.

Laut der Order hat das Finanzministerium einen Monat Zeit, Definitionen für "große institutionelle Investoren" und "Einfamilienhäuser" zu entwickeln. Die relevanten Bundesbehörden haben 60 Tage Zeit, um Wege zu prüfen, wie der Kauf von Einfamilienhäusern durch große Unternehmen verboten werden kann.

Reaktionen und Auswirkungen auf den Finanzmarkt

Präsident Trump äußerte sich in der Order deutlich: "Nachbarschaften und Gemeinden, die einst von amerikanischen Mittelklassefamilien kontrolliert wurden, werden jetzt von weit entfernten Unternehmensinteressen geführt. Menschen leben in Häusern, nicht Unternehmen."

Einen Tag nach Trumps Truth Social Post erklärte Finanzminister Scott Bessent, dass Trumps Vorschlag große Unternehmen nicht dazu zwingen würde, ihre aktuellen Bestände zu verkaufen. Bessent betonte: "Die Idee hier ist, dass Vergangenes vergangen ist. Wir werden hier keinen Zwangsverkauf haben." Er fügte hinzu, dass große Institutionen, die Wohnungen kaufen und vermieten, diese abschreiben können, ihre Gewinne verstecken und niedrigere Steuern zahlen.

Nach Trumps Ankündigung fielen die Aktien des Vermögensverwalters Blackstone um 5,6 %. Blackstone, das ein Vermögen von 1 Billion US-Dollar verwaltet, besitzt eines der größten Mietwohnungsportfolios in den USA mit mehreren hunderttausend Einfamilienhäusern und Wohnungen. Auch andere Aktien verzeichneten ähnliche Rückgänge.

Kritik und Gegenargumente

Kritiker argumentieren, dass Firmen wie das in New York ansässige Blackstone Druck auf den Wohnungsmarkt ausüben, die Verfügbarkeit von Häusern reduzieren und die Preise in die Höhe treiben.

Die institutionellen Akteure hingegen sagen, dass nicht der Besitz durch Großunternehmen, sondern ein Mangel an Wohnungsangebot die Preise in die Höhe treibt.

Weitere Maßnahmen zur Erschwinglichkeit

Neben den Maßnahmen im Wohnungsmarkt forderte Präsident Trump auch eine einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen. Er argumentierte, dass Verbraucher von Zinssätzen, die seiner Meinung nach bis zu 20 % oder 30 % betragen können, "abgezockt" würden. Banken und Wirtschaftsführer äußerten Bedenken, dass eine solche Regel letztendlich die Verfügbarkeit von Krediten für Kreditnehmer einschränken würde, die darauf angewiesen sind.

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