Trumps Hypothekenplan beflügelt Opendoor und Offerpad Aktien

Trumps Hypothekenplan beflügelt Opendoor und Offerpad Aktien

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Die Aktien der iBuying-Plattformen Opendoor Technologies Inc. (NASDAQ:OPEN) und Offerpad Solutions Inc. (NYSE:OPAD) verzeichnen nachbörslich deutliche Kursgewinne. Auslöser ist ein neuer Vorschlag von Präsident Donald Trump, der weitreichende Auswirkungen auf den US-Immobilienmarkt haben könnte.

Laut Benzinga Pro Daten stieg Opendoor am Donnerstag um 5,07 % und schloss bei 6,43 US-Dollar, mit einem weiteren Anstieg von 13,06 % über Nacht. Offerpad legte während der regulären Sitzung um 4,82 % zu und schoss nachbörslich um 52,63 % in die Höhe.

Trumps Plan zur Stützung des Immobilienmarktes

Der starke Anstieg der Immobilienaktien wurde durch einen Post Trumps auf Truth Social ausgelöst. Darin schlug er vor, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Dieser Kauf soll mit Barmitteln erfolgen, die sich in den Büchern der staatlich geförderten Unternehmen Federal National Mortgage Association (Fannie Mae, OTC:FNMA) und Federal Home Loan Mortgage Corp. (Freddie Mac, OTC:FMCC) befinden.

Das Ziel dieser Maßnahme ist es, die Hypothekenzinsen und die monatlichen Zahlungen für amerikanische Haushalte zu senken. Dies soll dazu beitragen, die "Erschwinglichkeit" von Wohneigentum wiederherzustellen. Trump erklärte: "Ich weise meine Vertreter an, Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden Dollar zu kaufen. Dies wird die Hypothekenzinsen senken, die monatlichen Zahlungen senken und die Kosten für den Besitz eines Eigenheims erschwinglicher machen." Er fügte hinzu, dass er dem Wohnungsmarkt "besondere Aufmerksamkeit" schenke.

iBuying-Plattformen reagieren mit Kurssprüngen

Die beiden führenden iBuying-Plattformen, die sich hauptsächlich mit dem Kauf und Verkauf von Häusern befassen, reagierten scharf auf diese Nachricht. Ein solcher Schritt könnte die Nachfrage im zinsabhängigen US-Wohnungsmarkt neu beleben. Die Entwicklung sorgte auch für Aufwind bei Bauunternehmen wie D.R. Horton, Lennar Corp. und PulteGroup sowie bei Investmentfirmen mit großen Immobilienportfolios wie Blackstone und Apollo Global Management.

Für Opendoor, eine vielbeachtete Meme-Aktie, brachte die Entwicklung nach einer schwächeren Performance im letzten Jahr eine willkommene Belebung. Auf Stocktwits stieg die Stimmung der Kleinanleger für OPEN am späten Donnerstag in den "extrem bullischen" Bereich (94/100), wobei der Ticker die Trendliste der Plattform anführte. Im bisherigen Jahresverlauf haben die Opendoor-Aktien über 10 % zugelegt.

Klarstellung zur Politik gegen institutionelle Immobilienkäufer

Zuvor in der Woche gerieten Opendoor-Aktien unter Druck, nachdem Trump einen weiteren Post veröffentlicht hatte, in dem er ein Verbot für institutionelle Investoren forderte, Einfamilienhäuser zu kaufen. Kia Nejatian, Head of Homebuilder Partnerships bei Opendoor, stellte am Donnerstag auf X klar, welche Auswirkungen diese vorgeschlagene Politik auf das Unternehmen haben würde. Er betonte, dass Opendoor weitgehend "unbetroffen" bliebe.

Die Regelung ziele nur auf Vermieter ab, die mehr als 100 Immobilien besitzen, und nicht auf "Eigentümer oder Verbraucherplattformen". Nejatian erklärte, dass Opendoor kein institutioneller Vermieter sei und keine SFR-Portfolios (Single-Family Rental) aufbaue. Das vorgeschlagene Verbot ziele auf die "langfristige Eigentumskonzentration und nicht auf Market-Making- oder Wiederverkaufsplattformen, die die Reibung für Verbraucher reduzieren".

Nejatian merkte an, dass das Verbot kurzfristig Preisdruck in bestimmten Vierteln erzeugen könnte, falls Trumps Vorschlag den erzwungenen Verkauf von Immobilien beinhaltet. Seine Klarstellung beruhigte die Anleger hinsichtlich beider iBuying-Unternehmen, wobei Trumps Hypothekenkaufvorschlag zusätzliche Dynamik erzeugte.

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