Trumps Iran-Strategie: Wirtschaftliche Blockade und Marktreaktionen

Trumps Iran-Strategie: Wirtschaftliche Blockade und Marktreaktionen

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Larry Kudlow, ein prominenter Finanzjournalist, beleuchtet die jüngsten Entwicklungen in der US-Politik gegenüber Iran und deren weitreichende wirtschaftliche sowie finanzielle Implikationen. Er beschreibt die Strategie von Präsident Trump als einen bemerkenswerten Erfolg, der Iran militärisch und ökonomisch zerschlagen habe, was sich auch positiv auf die globalen Finanzmärkte auswirkt.

Trumps Iran-Strategie und militärische Einschätzung

Präsident Trump erklärte laut Kudlow, der Krieg im Iran sei beendet und das Land militärisch zerstört worden. Die von ihm initiierte Blockadestrategie zerstöre Iran zudem wirtschaftlich und finanziell. Kudlow sieht Iran als Atom- und Terrorismusmacht am Ende und bezeichnet dies als einen "persönlichen Triumph" für Präsident Trump und dessen Vision von Frieden im Nahen Osten.

Kudlow vergleicht Trumps Rolle mit der eines "größten Oberbefehlshabers seit dem Zweiten Weltkrieg", ähnlich wie FDR, Eisenhower, Marshall und Churchill. Er spricht von einem "Oster-Passah-Wunder" und betont die Zusammenarbeit mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. Die "phänomenale Ausführung" der Politik durch das US-Militär wird dabei hervorgehoben.

Die wirtschaftliche Blockade und ihre Folgen

Die von Präsident Trump verhängte Blockade wird von Kudlow als "brillante Entscheidung" und entscheidend für den wirtschaftlichen und finanziellen Kollaps Irans angesehen. Trump selbst äußerte, die Blockade sei "unglaublich" und habe dazu geführt, dass Iran "keine Geschäfte" mehr tätigen könne. Er betonte, Iran habe "keine Marine, keine Luftwaffe, keine Flugabwehrausrüstung", und alles sei "weg, einschließlich ihrer Führer".

Trump fügte hinzu, die Blockade sei "vielleicht mächtiger als die Bombardierung". Ohne Öl und Geld habe Iran "nichts mehr, worauf es sich in Verhandlungen stützen könnte". Kudlow hofft, dass das Embargo noch eine Weile fortgesetzt wird. Er prognostiziert, dass Iran seine Ölfelder schließen muss, die Islamischen Revolutionsgarden in wenigen Tagen keine Gehälter mehr zahlen können und die Währung Rial wertlos wird.

Details der Blockade im Persischen Golf

Die USA haben eine Seeblockade in der Straße von Hormus verhängt, die im Golf von Oman durchgesetzt wird. Das US-Zentralbefehl (America's Central Command) erklärte, jedes Schiff, das ohne Genehmigung in das blockierte Gebiet ein- oder ausfährt, sei "abzufangen, umzuleiten und zu kapern". Neutrale Transitpassagen durch die Straße von Hormus zu oder von nicht-iranischen Zielen sollen jedoch nicht behindert werden.

Kudlow interpretiert dies so, dass jedes Unternehmen, das Geschäfte mit Iran macht, seine Schiffe blockiert sehen wird. Er fügt hinzu, dass iranische Motorboote, die die US-Marine angreifen, "ausgelöscht" würden, ähnlich wie es mit venezolanischen Drogenbooten geschehen sei. Präsident Trump habe das "Venezuela-Modell" übernommen, bei dem Iran kein Öl verkauft, kein Geld verdient und somit keine Gelder verteilen kann.

Finanzielle Auswirkungen auf Iran

Quellen wie TIPP Insights und die Foundation for Defense of Democracies berichten, dass über 90 Prozent des jährlichen iranischen Handelsvolumens von fast 110 Milliarden US-Dollar den Persischen Golf durchquert. Vor dem Konflikt verdiente Iran allein mit Rohöl 139 Millionen US-Dollar pro Tag und mit Petrochemikalien weitere 54 Millionen US-Dollar täglich.

Der tägliche Einnahmeverlust wird auf 435 Millionen US-Dollar geschätzt, was sich auf 159 Milliarden US-Dollar pro Jahr summiert. Dieser Verlust übersteigt das gesamte iranische Budget von rund 100 Milliarden US-Dollar um etwa 50 Prozent. Kudlow zufolge werden die Onshore-Öllager in Iran in etwa 13 Tagen ihre Kapazitätsgrenze erreichen, was zu dauerhaften Schäden an der Infrastruktur führen könnte.

Reaktionen der Finanzmärkte

Larry Kudlow stellt eine "Optimismus-Welle" fest, die auf Trumps Entscheidung zur Blockade von Irans Öl und Geld folgt, um das Regime in den Bankrott zu treiben. Die Finanzmärkte zeigten sich deutlich verbessert, mit neun aufeinanderfolgenden Gewinntagen an den Aktienmärkten, die nun wieder über dem Niveau vor Kriegsbeginn liegen.

Der S&P-Index nähert sich laut Kudlow seinem Rekordschlusskurs von fast 7.000 Punkten, und der Dow-Jones-Index ist "nur einen Sand Wedge" von seinem früheren Höchststand von 50.000 entfernt. Die Ölpreise fallen unter 100 US-Dollar pro Barrel, und die Zinsen bleiben stabil, ohne Anzeichen von Inflationsängsten. Kudlow sieht dies als Grund für die gute Performance der Aktienmärkte und bezeichnet die Finanzmärkte als "bullish auf Trump".

Innenpolitische Akzente und weitere Einschätzungen

Präsident Trump nutzte die Gelegenheit auch, um seine wachstumsfördernden Steuersenkungen zu bewerben. Er erklärte, viele Menschen würden bei ihren Steuererklärungen "viel größere Rückerstattungen" erhalten als erwartet, da es "keine Steuern auf Trinkgelder, keine Steuern auf Sozialversicherungsleistungen, keine Steuern auf Überstunden" gebe. Er prognostizierte, dies werde "erstaunlich" sein, und kritisierte gleichzeitig New York und Kalifornien für Steuererhöhungen, die Menschen vertreiben würden.

General Jack Keane betonte, es dürfe keine Zugeständnisse an Iran geben, keine Rettungsleinen und keine Hilfe, bis das Land eine echte Verhaltensänderung zeige. Kudlow stimmt dem zu und spricht von einer "bedingungslosen Kapitulation", bei der angereichertes Uran an amerikanische Streitkräfte übergeben und die Straße von Hormus wieder geöffnet werden müsse. Die USA würden Hormus "für eine Weile kontrollieren". Kudlow äußert zudem Bedenken hinsichtlich eines wohlwollenden Regimewechsels, insbesondere angesichts der aktuellen Führungspersönlichkeiten Mojtaba Vehedi und Mohammad-Bagher Ghalibaf innerhalb der Islamischen Revolutionsgarden. Er ist überzeugt, dass Trump diesen Konflikt gewinnen wird und Iran seine nuklearen Fähigkeiten verlieren wird, um nie wieder der Staat zu sein, der es einmal war.

Erwähnte Persönlichkeiten