Uber CEO Khosrowshahi: Stablecoins für globale Zahlungen wichtiger als Bitcoin als Wertspeicher

Uber CEO Khosrowshahi: Stablecoins für globale Zahlungen wichtiger als Bitcoin als Wertspeicher

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Dara Khosrowshahi, CEO von Uber Technologies Inc. (NYSE:UBER), betont die Bedeutung von Kryptowährungen für praktische Zwecke, anstatt sie ausschließlich als Wertspeicher zu betrachten. Er sieht Stablecoins als besonders vielversprechend für globale Unternehmen, die Geld international bewegen und dabei Kosten senken möchten. Uber befindet sich derzeit in der Prüfungsphase für die Implementierung grenzüberschreitender Stablecoin-Zahlungen.

Ubers Krypto-Strategie: Fokus auf praktische Anwendungen

Beim Bloomberg Tech Summit in San Francisco am 6. Juni 2025 bezeichnete Khosrowshahi Bitcoin (CRYPTO: BTC) als eine „proven commodity“ und bestätigte seinen Status als „proven store of value“. Dennoch hob er hervor, dass die „Instanziierung“ von Krypto mehr praktische Vorteile biete. Für Uber stehen derzeit keine Pläne im Raum, digitale Vermögenswerte wie Bitcoin in die Unternehmensbilanz aufzunehmen.

Khosrowshahi äußerte, dass Stablecoins „quite promising“ seien, insbesondere für global agierende Unternehmen. Sie könnten einen Mechanismus schaffen, um Kosten bei internationalen Geldtransfers zu reduzieren. Diese digitalen Token, die typischerweise an Fiat-Währungen wie den US-Dollar gekoppelt und durch Reserven gedeckt sind, bieten schnellere und kostengünstigere Überweisungen im Vergleich zu traditionellen Bankmethoden.

Stablecoins als Lösung für grenzüberschreitende Zahlungen

Uber befindet sich in der „study phase“ für die Einführung grenzüberschreitender Stablecoin-Zahlungen, ein Vorhaben, das Khosrowshahi als „super interesting“ bezeichnete. Die Nutzung von Stablecoins könnte das internationale Fondsmanagement für globale Unternehmen erheblich verbessern. Ein Bericht von Grayscale aus dem Jahr 2025 zeigte, dass Stablecoins, darunter USDC (CRYPTO: USDC), monatlich Transaktionen im Wert von fast 800 Milliarden US-Dollar ermöglichten.

Dies positioniert Stablecoins als glaubwürdige Herausforderer für etablierte Zahlungsnetzwerke wie Visa (NYSE:V). Uber war bereits 2019 ein früher Teilnehmer der Diem Association (ehemals Libra), um die inzwischen eingestellte Stablecoin-Initiative von Meta Platforms (NASDAQ:META) für globale Zahlungen zu unterstützen.

Ubers Weg zur Krypto-Akzeptanz

Die Überlegungen zur Akzeptanz von Kryptowährungen sind bei Uber nicht neu. Bereits 2021 erklärte Khosrowshahi gegenüber CNBC, dass das Unternehmen Bitcoin und andere Kryptowährungen für Transaktionen „untersuchen“ werde. Ein Jahr später, im Jahr 2022, bekräftigte er, dass Uber „absolutely“ irgendwann in der Zukunft Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren werde.

Er erklärte in früheren Interviews, dass Uber, „just like we accept all kinds of local currency“, auch Kryptowährungen oder Bitcoin als Währung für Transaktionen prüfen werde, da dies „good for business, that’s good for our riders and our eaters“ sei. Die Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen für Fahrten und Lieferungen ist für die Zukunft vorgesehen, vorausgesetzt, Bedenken hinsichtlich Transaktionsgebühren und Umweltauswirkungen werden adressiert. Sieben Monate nach Khosrowshahis jüngster Äußerung hat der Mobilitätsriese jedoch noch keine Kryptowährungen als Zahlungsoption implementiert.

Der regulatorische Rahmen: GENIUS Act

Parallel zu den Unternehmensentwicklungen schreitet die Regulierung von Stablecoins voran. Der Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins (GENIUS) Act steht im Senat zur Debatte und könnte bereits diese Woche verabschiedet werden. Das Gesetz, das voraussichtlich breite parteiübergreifende Unterstützung finden wird, zielt darauf ab, eine klare und gezielte Aufsicht für Stablecoins zu etablieren.

Führende Krypto-Interessengruppen, darunter die Blockchain Association und der Crypto Council for Innovation, fordern die Gesetzgeber auf, sich auf die Schaffung klarer Rahmenbedingungen zu konzentrieren. Die Unterstützung der Demokraten ist nach anfänglichem Zögern, das mit den Krypto-Verbindungen von Präsident Trump in Verbindung gebracht wurde, zurückgekehrt. Der Fortschritt des Gesetzes könnte jedoch durch nicht verwandte Änderungen, insbesondere den „swipe fee“ Credit Card Competition Act der Senatoren Dick Durbin und Roger Marshall, verzögert werden. Zudem wird darauf gedrängt, eine Krypto-Wallet-Lücke im GENIUS Act zu schließen.

Marktentwicklung von Bitcoin und Uber

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notierte Bitcoin (CRYPTO: BTC) bei 89.963,99 US-Dollar, was einem Anstieg von 0,71 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Die Aktien von Uber (NYSE:UBER) stiegen im nachbörslichen Handel um 0,22 %, nachdem sie im regulären Handel am Mittwoch bei 84,26 US-Dollar geschlossen hatten, ein Plus von 0,65 %.

Im bisherigen Jahresverlauf hat die Aktie von Uber über 3 % zugelegt. Laut Benzinga’s Edge Stock Rankings weist die Aktie jedoch kurz-, mittel- und langfristig einen schwächeren Preistrend auf, wobei das Wachstum als stärkste Kategorie gilt.

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