UPS und FedEx erstatten Milliarden an Zöllen an Kunden zurück

UPS und FedEx erstatten Milliarden an Zöllen an Kunden zurück

Aktualisiert:
3 Min. Lesezeit
AI-Generated
Human-verified
Teilen:

Keine Anlageberatung • Nur zu Informationszwecken

Die Logistikriesen UPS und FedEx haben damit begonnen, Milliardenbeträge an Zöllen an ihre Kunden zurückzuerstatten. Diese Zahlungen erfolgten im Rahmen eines umstrittenen Tarifprogramms, das Hunderttausende von Importeuren betrifft. Die Unternehmen arbeiten eng mit den Behörden zusammen, um die Rückzahlungen zu koordinieren.

Milliarden-Rückerstattung für Importeure

Laut einer Gerichtsakte, auf die sich The Hill beruft, haben rund 330.000 Importeure mehr als 166 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit dem umstrittenen Tarifprogramm gezahlt. Diese Entwicklung markiert einen bedeutenden Schritt für die betroffenen Unternehmen, die nun auf die Rückerstattung ihrer Gelder hoffen können. Die Rückzahlungen sollen direkt an die ursprünglichen Zahler erfolgen.

Abwicklung der Erstattungen durch UPS und FedEx

UPS hat gegenüber Nexstar mitgeteilt, dass es sich mit der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) abstimmt, die Erstattungsanträge über ein Online-System entgegennimmt. FedEx hingegen, das bereits Anfang des Jahres eine Klage zur Rückforderung von Importsteuern eingereicht hatte, hat nach eigenen Angaben bereits begonnen, Anträge über die CBP einzureichen.

Ein Sprecher von UPS, Natasha Amadi, erklärte gegenüber The Hill, dass das Unternehmen bereits Rückerstattungen für Sendungen bearbeitet, bei denen es als Importeur fungierte. Die Bemühungen sollen ausgeweitet werden, sobald die CBP das Programm erweitert. Die Behörde schätzt, dass die Auszahlung der Rückerstattungen 60 bis 90 Tage dauern könnte. Die Anfangsphase bei UPS wird "bestimmte Tarifzahlungen ab dem 30. Januar 2026 sowie ausstehende Tarifzahlungen" umfassen.

UPS CEO Carol Tome bekräftigt Kundenfokus

Carol Tome, CEO von UPS, äußerte sich in einer Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen zu diesem Thema. Sie erklärte, dass das Unternehmen rund 5 Milliarden US-Dollar an Zöllen von Kunden eingezogen habe und aktiv die Erstattung dieser Beträge anstrebe. "Sobald wir dieses Geld erhalten, werden wir es direkt an unsere Kunden zurücküberweisen", so Tome. Dies unterstreicht das Engagement von UPS, die Gelder zeitnah an die rechtmäßigen Eigentümer zurückzugeben.

FedEx's Engagement und interne Veränderungen

FedEx hat ebenfalls bekräftigt, dass es beabsichtigt, alle zurückerhaltenen Gelder direkt an die Versender und Verbraucher zurückzuzahlen, die die Gebühren ursprünglich entrichtet haben. Diese Entwicklung fällt in eine Zeit signifikanter interner Veränderungen bei FedEx. Dazu gehört der bevorstehende Abschied von CFO John Dietrich, der nach der Ausgliederung von FedEx Freight am 1. Juni 2026 wirksam wird. Claude Russ wird die CFO-Rolle interimistisch übernehmen, während das Unternehmen einen dauerhaften Nachfolger sucht.

Marktperspektive: Aktienperformance der Logistikriesen

Die Benzinga Edge Stock Rankings bieten Einblicke in die aktuelle Marktposition der beiden Logistikunternehmen. UPS weist demnach einen Value-Score im 51. Perzentil auf und zeigt langfristig einen starken Preistrend. FedEx (FDX) hingegen erzielt einen Momentum-Score im 92. Perzentil und weist kurz-, mittel- und langfristig einen starken Preistrend auf. Diese Bewertungen spiegeln die unterschiedlichen Stärken und Dynamiken der beiden Branchenführer an den Finanzmärkten wider.

Erwähnte Persönlichkeiten