US-Aktienmärkte auf Rekordkurs: S&P 500 über 7.200, "Greed" dominiert

US-Aktienmärkte auf Rekordkurs: S&P 500 über 7.200, "Greed" dominiert

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Die US-Aktienmärkte zeigten sich zuletzt robust, wobei der S&P 500 erstmals über der Marke von 7.200 Punkten schloss. Gleichzeitig verharrte der CNN Money Fear & Greed Index im "Greed"-Bereich, was auf eine weiterhin positive Marktstimmung hindeutet. Diese Entwicklungen spiegeln sich in starken Monats- und Wochenbilanzen der Leitindizes wider.

US-Aktienmärkte erreichen neue Höchststände

Am Donnerstag verzeichneten die US-Aktienmärkte deutliche Gewinne, wobei der S&P 500 erstmals über dem Niveau von 7.200 Punkten schloss. Der Index stieg um 1,02 % auf 7.209,01 Punkte. Auch der Dow Jones Industrial Average legte kräftig zu und schloss mit einem Plus von rund 790 Punkten bei 49.652,14 Zählern, während der Nasdaq Composite um 0,89 % auf 24.892,31 Punkte kletterte.

Die meisten Sektoren des S&P 500 beendeten den Handelstag positiv. Besonders starke Zuwächse verzeichneten dabei Versorger, Kommunikationsdienstleister und Industriewerte. Lediglich Informationstechnologie-Aktien widersetzten sich dem allgemeinen Aufwärtstrend und schlossen die Sitzung mit Verlusten ab.

Am darauffolgenden Montag zeigten sich die US-Märkte gemischt, wobei der S&P 500 und der Nasdaq Composite erneut Rekordhöhen erreichten. Der S&P 500 stieg um 0,12 % auf 7.173,91 Punkte und der Nasdaq Composite um 0,20 % auf 24.887,10 Punkte. Der Dow Jones hingegen schloss am Montag mit einem Minus von rund 63 Punkten bei 49.167,79 Zählern.

Marktstimmung im "Greed"-Bereich

Der CNN Money Fear & Greed Index signalisierte am Donnerstag eine Verbesserung der allgemeinen Marktstimmung und verblieb im "Greed"-Bereich bei einem Wert von 66,6, gegenüber einem vorherigen Wert von 63,4. Am Montag stieg der Index leicht auf 67,3, verglichen mit 66 zuvor, und bestätigte damit die anhaltende "Greed"-Zone.

Der Fear & Greed Index misst die aktuelle Marktstimmung und basiert auf der Annahme, dass höhere Angst Druck auf die Aktienkurse ausübt, während höhere Gier den gegenteiligen Effekt hat. Er wird aus sieben gleich gewichteten Indikatoren berechnet und reicht von 0 (maximale Angst) bis 100 (maximale Gier).

Wirtschaftliche Daten und politische Einflüsse

Die jüngsten Wirtschaftsdaten lieferten ein gemischtes Bild. Das BIP für das erste Quartal wuchs annualisiert um 2 %, was unter den Erwartungen lag. Gleichzeitig beschleunigten sich die Kern-PCE-Preise, der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen jedoch auf den niedrigsten Stand seit 2022, was auf einen robusten Arbeitsmarkt hindeutet.

Politisch stand Präsident Donald Trump weiterhin im Fokus mit seinen Äußerungen zur Iran-Frage. Er forderte europäische Staats- und Regierungschefs auf, sich nicht in die Bemühungen zur Beseitigung der iranischen Nuklearbedrohung einzumischen, und bekräftigte die US-Seeblockade, die Teherans Energieexporte zum Erliegen gebracht hat. Am Montag bestätigte das Weiße Haus, dass Präsident Trump Irans neuen Vorschlag zur Beendigung des Krieges erörtert hatte.

Zusätzlich fiel der Dallas Fed Manufacturing Index im April auf -2,30 Punkte, nach -0,20 Punkten im Vormonat, was auf eine leichte Eintrübung der regionalen Industriestimmung hindeutet.

Monats- und Wochenbilanz der Indizes

Der April war ein außergewöhnlich starker Monat für die US-Aktienmärkte. Der S&P 500 sprang um 10,4 % und verzeichnete damit seinen besten Monat seit November 2020. Der Nasdaq kletterte um 15,3 % und erreichte seine stärkste monatliche Performance seit April 2020. Der Dow Jones stieg im letzten Monat um 7,1 % und erzielte damit seinen besten Monat seit November 2024.

In der Woche vor dem Montag zeigten die großen Indizes eine gemischte Performance. Der S&P 500 legte um etwa 0,6 % zu und der Nasdaq stieg um 1,5 %. Der Dow Jones hingegen verlor in der letzten Woche 0,4 %. Am Montag schlossen Kommunikationsdienstleister und Finanzwerte höher, während Konsumgüter, Immobilien und zyklische Konsumgüter die größten Verluste verzeichneten.