
US-Flugchaos nach Weihnachten: Winterstürme verursachen massive Verspätungen
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Starke Winterstürme haben den Flugverkehr in den USA nach den Weihnachtsfeiertagen massiv beeinträchtigt. Tausende von Flügen wurden verspätet oder annulliert, was zu erheblichem Reisechaos führte und Millionen von Amerikanern während einer der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres betraf.
Umfangreiche Reisebeeinträchtigungen nach Weihnachten
Das post-weihnachtliche Wochenende war von erheblichen Störungen im US-Flugverkehr geprägt. Am Samstag wurden laut der Flugverfolgungswebsite FlightAware über 11.000 Flugverspätungen und 1.000 Annullierungen innerhalb, nach oder aus den USA registriert. Die Probleme setzten sich am Sonntag fort, mit mehr als 9.300 Flugverspätungen und 780 Annullierungen bis zum Redaktionsschluss.
Besonders betroffen von den Flugausfällen am Sonntag waren der Minneapolis-Saint Paul International Airport, der Hartsfield-Jackson International Airport in Atlanta und der Chicago O'Hare International Airport. Diese Flughäfen verzeichneten die höchsten Zahlen an gestrichenen Flügen landesweit.
Aktuelle Wetterlage und Prognosen
Der National Weather Service (NWS) warnte am Sonntag vor einem "intensiven Zyklon", der in den folgenden 48 Stunden im Mittelpunkt stehen werde. Dies führe zu starkem Schneefall und Blizzard-Bedingungen im oberen Mittleren Westen bis zu den Großen Seen, gefrierendem Regen in Neuengland und Gewittern entlang der Ostküste und im Süden. Wetterexperten erwarten in den Tagen nach Weihnachten weitere eisige Bedingungen.
Für die zentralen Großen Seen prognostizierte der Wetterdienst am Sonntag, dass windgepeitschter Regen und eingebettete Gewitter im Laufe des Sonntags und in der Nacht zum Montag in einen Blizzard mit Schneeverwehungen übergehen würden. Eine Karte des NWS zeigte am Sonntag Winterwetter- und Sturmwarnungen für den Großteil des Nordostens.
New York City erlebte am Samstag über vier Zoll Schneefall, die größte Menge seit Januar 2022, wobei Fotos den Central Park unter einer dicken Schneedecke zeigten. Flughäfen in der Stadt, darunter John F. Kennedy, LaGuardia und Newark Liberty, hatten bereits am Freitag Reisewarnungen aufgrund des schlechten Wetters herausgegeben.
Auswirkungen auf das Reiseaufkommen
Die Schneestürme ereignen sich in einer Hochphase des Reiseverkehrs in den USA. Die American Automobile Association (AAA) prognostizierte in einem Bericht vom 10. Dezember, dass 122,4 Millionen Amerikaner zwischen dem 20. Dezember und dem 1. Januar 2026 mindestens 50 Meilen von zu Hause entfernt reisen würden.
Davon sollten 8,03 Millionen Reisende Inlandsflüge nutzen, was einem Anstieg von 2,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die aktuellen Wetterereignisse und die daraus resultierenden Flugausfälle und Flugverspätungen haben somit direkte Auswirkungen auf die Reisepläne und möglicherweise auch auf die Ausgaben dieser Millionen von Reisenden während der Feiertage.