
US-Märkte unter Druck, D.R. Horton glänzt, Rohstoffe im Aufwind
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Die US-Aktienmärkte verzeichneten am Dienstag deutliche Verluste, beeinflusst durch die anhaltenden Handelsspannungsdrohungen von Präsident Donald Trump gegenüber Europa. Während D.R. Horton mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen übertraf, zeigten sich die Rohstoffmärkte mit steigenden Preisen für Öl, Gold und Silber widerstandsfähig.
US-Märkte unter Druck durch Handelsspannungen
Die US-Aktienmärkte handelten zur Wochenmitte niedriger, wobei der Nasdaq Composite am Dienstag um 1,5% fiel. Die Drohung von Präsident Donald Trump, eskalierende Zölle auf Europa wegen des Grönland-Streits zu verhängen, verunsicherte die globalen Märkte.
Der Dow gab um 1,17% auf 48.780,92 Punkte nach, während der NASDAQ um 1,52% auf 23.157,18 Punkte sank. Auch der S&P 500 fiel um 1,32% auf 6.848,33 Punkte. Im Sektorenvergleich legten Energieaktien am Dienstag um 0,3% zu, während Informationstechnologie-Aktien am Freitag um 2% nachgaben.
D.R. Horton übertrifft Erwartungen
D.R. Horton, Inc. (NYSE:DHI) meldete erfreuliche Ergebnisse für sein erstes Quartal des Geschäftsjahres 2026. Der Nettogewinn, der D.R. Horton zuzurechnen ist, belief sich für die drei Monate bis zum 31. Dezember 2025 auf 594,8 Millionen US-Dollar oder 2,03 US-Dollar pro verwässerter Aktie. Dies steht im Vergleich zu 844,9 Millionen US-Dollar oder 2,61 US-Dollar pro verwässerter Aktie im Vorjahresquartal.
Der Gewinn pro Aktie übertraf die Analystenschätzung von 1,95 US-Dollar. Der Umsatz lag bei 6,887 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang gegenüber 7,613 Milliarden US-Dollar im Vorjahr, übertraf jedoch ebenfalls die Konsensschätzung von 6,603 Milliarden US-Dollar.
Bemerkenswerte Kursbewegungen bei Einzelaktien
Am Markt gab es am Dienstag einige signifikante Kursbewegungen bei Einzelaktien:
- Aktien im Aufwind:
- Rapt Therapeutics Inc (NASDAQ:RAPT) stiegen um 64% auf 57,52 US-Dollar, nachdem GSK die Übernahme des Unternehmens bekannt gab.
- Corvus Pharmaceuticals Inc (NASDAQ:CRVS) verzeichneten einen Anstieg von 107% auf 16,66 US-Dollar. Das Unternehmen gab Ergebnisse aus Kohorte 4 seiner randomisierten, verblindeten, placebokontrollierten Phase-1-Studie bekannt, die Soquelitinib bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis evaluiert. Corvus Pharmaceuticals, ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, wird am Dienstag, den 20. Januar 2026, um 8:00 Uhr ET eine Telefonkonferenz und einen Webcast veranstalten, um diese Ergebnisse zu präsentieren.
- Immunitybio Inc (NASDAQ:IBRX) legten um 23% auf 6,78 US-Dollar zu. Das Unternehmen hatte kürzlich ein Typ-B-End-of-Phase-Meeting mit der FDA bezüglich seines ergänzenden Biologics License Application für ANKTIVA plus Bacillus Calmette-Guérin bei BCG-unresponsivem nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs mit papillären Tumoren abgehalten.
- Aktien im Abwind:
- Bakkt Holdings Inc (NYSE:BKKT) fielen um 19% auf 17,42 US-Dollar, nachdem das Unternehmen ein 300 Millionen US-Dollar ATM Equity Programm ankündigte.
- NovaBay Pharmaceuticals Inc (NYSE:NBY) sanken um 45% auf 8,07 US-Dollar. NovaBay Pharmaceuticals reichte einen Antrag für ein Angebot von bis zu 100 Millionen US-Dollar Stammaktien ein.
- Synlogic Inc (NASDAQ:SYBX) verlor 38% und fiel auf 0,70 US-Dollar, nachdem das Unternehmen eine Nasdaq-Delisting-Benachrichtigung erhielt.
Rohstoffmärkte: Öl, Gold und Silber im Aufwind
Im Rohstoffhandel zeigten sich am Dienstag unterschiedliche Entwicklungen. Der Ölpreis stieg um 2% auf 60,62 US-Dollar. Gold legte um 3,6% zu und notierte bei 4.759,30 US-Dollar.
Silber verzeichnete am Dienstag einen Anstieg von 7,1% auf 94,845 US-Dollar. Im Gegensatz dazu fiel der Kupferpreis um 0,8% auf 5,7845 US-Dollar.
Internationale Märkte und Wirtschaftsdaten
Die europäischen Aktienmärkte schlossen am Dienstag niedriger. Der STOXX 600 der Eurozone fiel um 0,92%, während Spaniens IBEX 35 Index um 1,35% nachgab. Londons FTSE 100 sank um 0,97%, Deutschlands DAX fiel um 1,14% und Frankreichs CAC 40 gab während der Sitzung um 0,86% nach.
Auch die asiatischen Märkte schlossen am Dienstag überwiegend niedriger. Japans Nikkei fiel um 1,11%, Hongkongs Hang Seng Index sank um 0,29%, Chinas Shanghai Composite fiel um 0,01% und Indiens BSE Sensex verzeichnete einen Rückgang von 1,28%.
In den USA meldete ADP, dass private Arbeitgeber in den vier Wochen bis zum 27. Dezember durchschnittlich 8.000 Arbeitsplätze pro Woche schufen. Dies ist ein Rückgang gegenüber einem durchschnittlichen Zuwachs von 11.250 in der Vorperiode.