
US-Militärschlag in Venezuela: Präsident Maduro gefasst und nach New York überführt
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In einer außergewöhnlichen nächtlichen Militäroperation haben die Vereinigten Staaten Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores gefasst und aus dem Land geflogen. Die Aktion, die am frühen Samstag, den 3. Januar 2026, stattfand, erfolgte nach Monaten des eskalierenden Drucks der Trump-Regierung auf die ölreiche südamerikanische Nation. Maduro und Flores werden zur Anklage nach New York überführt.
US-Militäroperation in Venezuela: Maduro gefasst
Die Operation begann mit einer Reihe von Angriffen in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Präsident Donald Trump teilte in einem Telefoninterview mit Fox News mit, dass Maduro in seinem Haus, das er als "Festung" mit Stahltüren und einem "Sicherheitsbereich" aus massivem Stahl beschrieb, "überrumpelt" wurde. Trump erklärte, dass US-Kräfte "massive Schweißbrenner" bereitgehalten hätten, diese aber nicht benötigt wurden, da Maduro es nicht mehr in seinen Sicherheitsbereich schaffte.
Die Mission zur Ergreifung von Präsident Nicolás Maduro wurde von Eliteeinheiten der Delta Force und verdeckten CIA-Einheiten durchgeführt. Die CIA identifizierte den Aufenthaltsort von Maduro und seiner Frau, während Delta Force-Soldaten die Razzia durchführten. Die CIA unterstützte zudem die Luft-, See- und Landoperationen.
Der Angriff selbst dauerte weniger als 30 Minuten, wobei mindestens sieben Explosionen in Caracas zu hören waren und tieffliegende Flugzeuge über die Stadt hinwegfegten. Rauch stieg von den Explosionsorten auf, wie ein von Reuters erhaltenes Video zeigte. Präsident Trump verfolgte die Operation von Mar-a-Lago in Florida aus.
Anklage in New York erwartet
Präsident Trump bestätigte, dass Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores an Bord des US-Kriegsschiffs USS Iwo Jima nach New York gebracht werden, wo sie angeklagt werden sollen. US-Generalstaatsanwältin Pam Bondi erklärte in einem Social-Media-Post, das Paar werde "bald die volle Wucht der amerikanischen Justiz auf amerikanischem Boden vor amerikanischen Gerichten erfahren."
Maduro und andere venezolanische Beamte wurden bereits 2020 wegen "Narco-Terrorismus"-Verschwörung angeklagt. Es war jedoch zuvor nicht bekannt, dass auch seine Frau Cilia Flores angeklagt worden war, und es blieb unklar, ob Bondi sich auf eine neue Anklage bezog. Die Details der Vorwürfe gegen Flores waren zunächst nicht bekannt. Senator Mike Lee (R-Utah) bestätigte nach einem Briefing durch Außenminister Marco Rubio, dass Maduro von US-Personal festgenommen wurde, um sich in den Vereinigten Staaten vor Gericht zu stellen.
Opfer und politische Reaktionen
Präsident Trump äußerte die Überzeugung, dass es keine US-Todesopfer gab, obwohl ein US-Hubschrauber "ziemlich hart" getroffen wurde. Er sagte: "Ich glaube, wir hatten niemanden getötet, ich muss sagen, denn ein paar Leute wurden getroffen, aber sie kamen zurück. Und sie sollen in ziemlich guter Verfassung sein, aber wir hatten niemanden getötet."
Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez berichtete hingegen, dass einige venezolanische Zivilisten und Militärangehörige getötet wurden, nannte jedoch keine genaue Zahl. Maduros Regierung verurteilte den Vorfall als "imperialistischen Angriff" auf zivile und militärische Einrichtungen und forderte die Bürger auf, auf die Straße zu gehen.
Die rechtliche Grundlage für den Angriff war nicht sofort klar, ebenso wenig, ob Präsident Trump den Kongress im Vorfeld konsultiert hatte. Die militärische Aktion, die einen amtierenden Staatschef aus dem Amt entfernte, erinnert an die US-Invasion in Panama im Jahr 1990, die zur Festnahme von Manuel Antonio Noriega führte – genau 36 Jahre vor dem aktuellen Ereignis.
Mit dem unbekannten Aufenthaltsort Maduros würde nach venezolanischem Recht Vizepräsidentin Delcy Rodríguez die Macht übernehmen. Eine Bestätigung dafür gab es jedoch nicht; Rodríguez forderte nach dem Angriff eine Lebensbestätigung für Maduro und seine Frau. Präsident Trump kündigte an, dass die USA "sehr stark" in die nächsten Schritte für Venezuela involviert sein werden.