US-Senator fordert höhere Meilenpauschale für Gig-Worker wegen Benzinpreisen

US-Senator fordert höhere Meilenpauschale für Gig-Worker wegen Benzinpreisen

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Ein US-Senator fordert angesichts stark gestiegener Benzinpreise eine Erhöhung der steuerlichen Meilenpauschale. Diese Anpassung soll insbesondere Gig-Workern wie Fahrern von Uber und DoorDash helfen, die hohen Betriebskosten besser zu kompensieren und ihre Gewinne zu sichern.

Forderung nach höherer Meilenpauschale

Senator Ruben Gallego aus Arizona (Demokraten) hat in einem Schreiben an Finanzminister Scott Bessent die Anhebung des steuerlichen Abzugs pro gefahrener Meile für geschäftliche Zwecke gefordert. Aktuell liegt dieser Abzug bei 72,5 Cent pro Meile und ist für Selbstständige, die ihr Fahrzeug beruflich nutzen, von großer Bedeutung. Gallego betont, dass die aktuellen Benzinpreise für viele dieser Personen untragbar seien.

Steigende Benzinpreise belasten Gig-Worker

Die Forderung des Senators kommt zu einem Zeitpunkt, da die Benzinpreise auf durchschnittlich fast 4 US-Dollar pro Gallone gestiegen sind. Gallego macht "Präsident Trumps mangelnde Planung hinsichtlich der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Energiepreise" für diese Entwicklung verantwortlich. Der Anstieg der Kraftstoffkosten nach dem Beginn eines Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran ist eine große Sorge für Fahrer von Ride-Hailing- und Lieferdiensten. Fahrer von Uber und Lyft berichten, dass die höheren Preise ihre Gewinne schmälern und sie dazu veranlassen, Fahrten selektiver auszuwählen.

Reaktionen der Plattformen und historischer Kontext

Einige Plattformen, darunter Uber und DoorDash, haben diese Woche angekündigt, eigene Anreize für ihre Fahrer anzubieten. Diese umfassen sowohl Cash-Back-Vorteile als auch zusätzliche Auszahlungen basierend auf den gefahrenen Meilen. Senator Gallego bittet in seinem Schreiben darum, die Meilenpauschale rückwirkend zum 1. März anzuheben, da zu diesem Zeitpunkt die größten Preisanstiege begannen. Die IRS hat bereits in der Vergangenheit auf ähnliche Situationen reagiert: Im Jahr 2022, nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, erhöhte die IRS die Pauschale vorübergehend um 4 Cent pro Meile. Gallego, damals Mitglied des Repräsentantenhauses, hatte sich bereits damals für eine solche Erhöhung eingesetzt. Er merkt an, dass die Benzinpreise im Jahr 2026 "schneller über einen kürzeren Zeitraum gestiegen sind" als 2022.

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