US startet "Operation Economic Fury" gegen Iran: Wirtschaftsdruck und Blockade eskalieren

US startet "Operation Economic Fury" gegen Iran: Wirtschaftsdruck und Blockade eskalieren

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Die Vereinigten Staaten haben die "Operation Economic Fury" gegen Iran gestartet, um den wirtschaftlichen Druck auf die iranische Regierung zu eskalieren. Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte Teheran am Donnerstag, "weise zu wählen", während das US-Finanzministerium gezielt illegale Netzwerke ins Visier nimmt und die Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten wird. Iran sieht sich derweil mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen und hohen Wiederaufbaukosten nach militärischen Auseinandersetzungen konfrontiert.

Operation "Economic Fury" und verschärfter Druck

Das US-Finanzministerium hat die "Operation Economic Fury" ins Leben gerufen, um den wirtschaftlichen Druck auf Iran zu erhöhen. Diese Maßnahme folgt der Entscheidung der USA, die Ausnahmeregelungen für Sanktionen gegen iranisches und russisches Öl nicht zu verlängern. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass das Ministerium "aggressiv mit Economic Fury vorgeht, indem es Regime-Eliten wie die Familie Shamkhani ins Visier nimmt, die versuchen, auf Kosten des iranischen Volkes zu profitieren."

Blockade des Persischen Golfs und militärische Warnungen

Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte, dass die Blockade iranischer Häfen und der Straße von Hormus "so lange wie nötig" aufrechterhalten werde. Er forderte Iran auf, "weise zu wählen", und warnte, dass das US-Militär bereit sei, die Kampfhandlungen fortzusetzen, sollte Teheran eine "schlechte" Entscheidung treffen. Hegseth drohte, dass bei einer "schlechten" Wahl "eine Blockade und Bomben auf Infrastruktur, Strom und Energie" folgen würden.

Die Blockade der Straße von Hormus, die am Donnerstag ihren dritten Tag erreichte, führte bereits zur Abweisung mehrerer Handelsschiffe. US-Kräfte beanspruchen die volle Kontrolle über den Seeverkehr in und aus iranischen Häfen. Hegseth, begleitet vom Vorsitzenden der US Joint Chiefs of Staff, General Dan Caine, und Admiral Brad Cooper, Kommandeur des US Central Command, unterstrich die amerikanische Seeherrschaft und erklärte, dass die US Navy die Bewegung in und aus Hormus mit nur 10 Prozent ihrer Kapazität kontrolliere. Er warnte die iranische Armee und die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC): "Wir wissen, welche militärischen Vermögenswerte Sie bewegt haben und wohin Sie sie gebracht haben."

US-Finanzministerium zielt auf illegale Netzwerke

Das US-Finanzministerium intensiviert den Druck auf Iran, indem es zwei illegale Netzwerke ins Visier nimmt:

  • Das Shamkhani-Netzwerk: Ein Multi-Milliarden-Dollar-Petroleum-Imperium (iranisch-russisch), das mit hochrangigen Regierungsvertretern und dem iranischen Ölschifffahrtsmagnaten Mohammad Hossein Shamkhani, dem Sohn des verstorbenen Ali Shamkhani, verbunden ist. Diese Maßnahme baut auf der bisher größten Einzelbezeichnung des OFAC im Rahmen der "Maximum Pressure"-Kampagne vom Juli 2025 auf. Das Netzwerk nutzt Scheinfirmen, um Sanktionen zu umgehen.
  • **Ein Hisbollah-Geldwäsche-Schema:** Aufgedeckt durch eine gemeinsame Untersuchung des OFAC und der Homeland Security Investigations (HSI). Beteiligt sind der iranische Staatsbürger und Hisbollah-Finanzier Seyed Naiemaei Badroddin Moosavi sowie drei Unternehmen, die iranisches Öl gegen venezolanisches Gold tauschten, um die Hisbollah und die IRGC-Qods Force zu finanzieren.

Das Finanzministerium warnt alle Finanzinstitute, dass Sekundärsanktionen gegen jeden verhängt werden, der iranische "terroristische Aktivitäten" unterstützt. Diese Maßnahmen erfolgen gemäß der Executive Order (E.O.) 13902 und der E.O. 13224.

Irans Wirtschaft unter Druck

Unterdessen intensivieren sich Irans wirtschaftliche Probleme. Reuters berichtete am Donnerstag unter Berufung auf einen Bericht von Donya-e-Eqtesad, dass Iran alle petrochemischen Exporte eingestellt hat, um die heimische Versorgung zu priorisieren und Engpässe bei Rohstoffen zu verhindern. Diese Anweisung wurde am 13. April von einem hochrangigen Vertreter der National Petrochemical Company erlassen, nachdem israelische Angriffe mehrere petrochemische Zentren gestört hatten.

Berichten zufolge haben die USA und Israel in einem fünfwöchigen Krieg mindestens 17.000 Ziele getroffen, wobei Infrastruktur und Militärstandorte beschädigt wurden. Iranische Staatsmedien schätzen den Wiederaufbaubedarf auf 270 Milliarden US-Dollar. Verteidigungsminister Hegseth merkte an, dass die "Energieindustrie noch nicht zerstört" sei, die aktuelle US-Blockade der Exporte jedoch die Öleinnahmen Teherans bereits stark einschränke.

Hintergrund der "Maximum Pressure"-Kampagne

Die Trump-Administration übt seit Längerem "maximalen Druck" auf Iran aus, begründet durch dessen Atomprogramm und die Unterstützung militanter Gruppen im Nahen Osten. Seit der Veröffentlichung des National Security Presidential Memorandum 2 (NSPM-2), das eine Kampagne des maximalen wirtschaftlichen Drucks auf Iran und seine regionalen Stellvertreter einleitete, hat das OFAC über 1.000 Personen, Schiffe und Flugzeuge sanktioniert.

Erwähnte Persönlichkeiten