
US-Tech-Riesen intensivieren Lobbying im Schatten des Iran-Krieges
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Angesichts des Iran-Krieges und der damit verbundenen Unsicherheiten im Nahen Osten verstärken US-Tech-Unternehmen ihre Lobbying-Aktivitäten bei Regierungsvertretern im In- und Ausland. Ziel ist es, die eigenen Interessen zu verteidigen und Notfallpläne zu entwickeln, wie Brancheninsider gegenüber CNBC mitteilten. Der Konflikt hat den globalen Geschäftssektor erheblich durcheinandergebracht.
Eskalierende Lobbying-Aktivitäten
Sean Evins, Partner bei der strategischen Kommunikationsberatung Kekst CNC, berichtete gegenüber CNBC, dass US-Tech-Firmen aktiv sowohl mit US-Diplomaten im Nahen Osten und regionalen Partnern als auch mit Beamten im Weißen Haus und im Pentagon in Kontakt treten. Er verwies auf Klienten aus den Bereichen Big Tech, Rechenzentren und Halbleiter, die ihre Lobbying-Bemühungen intensivieren. Spezifische Namen nannte Evins aus Vertraulichkeitsgründen nicht.
Auswirkungen des Konflikts auf die Wirtschaft
Der Konflikt im Mittleren Osten hat weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft. Die Ölpreise sind stark gestiegen, und die Lieferketten sind erheblich gestört. In der Tech-Branche sind Vermögenswerte in der Region zu militärischen Zielen geworden. Analysten prognostizieren zudem Engpässe bei Schlüsselmaterialien, die für den Aufbau der KI-Infrastruktur benötigt werden.
Physische und Kommerzielle Risiken für die Tech-Branche
Laut Sean Evins erstreckt sich das Risiko für seine Klienten nun sowohl auf physische als auch auf kommerzielle Aspekte. Er betonte, dass kritische Unterseekabel, öffentliche Cloud-Dienste, Rechenzentren und Unternehmenssysteme physisch und finanziell in den Volkswirtschaften der Golfstaaten verankert sind. Jede Instabilität in der Region droht schnell, Verträge und letztendlich Einnahmen zu gefährden.
Reaktion des Weißen Hauses
Ein Sprecher des Weißen Hauses teilte CNBC mit, dass Präsident Donald Trump "immer klar über vorübergehende Störungen infolge der Operation Epic Fury" gewesen sei. Die Administration arbeite "Hand in Hand mit Branchenführern, nicht nur um diese Störungen zu mindern, sondern auch um weiterhin die Grundlagen für Amerikas langfristigen wirtschaftlichen Aufschwung zu legen."