US-Wohnungsmarkt: Wie institutionelle Investoren den Kauf von Einfamilienhäusern beeinflussen

US-Wohnungsmarkt: Wie institutionelle Investoren den Kauf von Einfamilienhäusern beeinflussen

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Der US-Immobilienmarkt für Einfamilienhäuser steht zunehmend im Fokus institutioneller Investoren. Dies führt dazu, dass private Hauskäufer oft das Gefühl haben, nicht mit den Angeboten großer Akteure mithalten zu können. Die Strategien dieser Investoren, die auf Gewinnmaximierung abzielen, stoßen bei potenziellen Eigenheimbesitzern auf Kritik.

Institutionelle Investoren im Fokus des US-Wohnungsmarktes

Institutionelle Investoren werden von vielen als "vielleicht seltsamer oder unnatürlicher Akteur" im Wohnungsmarkt wahrgenommen, wie Jake Krimmel, Senior Economist bei Realtor.com, gegenüber Business Insider erklärte. Insbesondere im Markt für Einfamilienhäuser seien sie "nicht-traditionelle Akteure". Dieser Trend habe sich nach der Großen Rezession entwickelt und an Bedeutung gewonnen.

Der Einfluss während der Pandemie und die Rolle von Mietobjekten

Während der Pandemie machten Firmen wie BlackRock Schlagzeilen, indem sie Häuser aufkauften, als die Preise fielen, und diese anschließend zu günstigen Konditionen vermieteten. Laut Krimmel haben institutionelle Investoren in einigen Fällen den Mietmarkt erweitert. Dies ermöglichte es Mietern, in Gebieten zu leben, die sie sich als Käufer nicht hätten leisten können.

Nationale Präsenz und regionale Schwerpunkte

Daten von Realtor.com zeigen, dass institutionelle Investoren – definiert als Akteure mit über 350 Käufen von Einfamilienhäusern zwischen 2015 und 2025 – national 1 % aller Käufe von Einfamilienhäusern ausmachen. Allerdings sind einige Regionen deutlich stärker betroffen. Der sogenannte Sun Belt, der in den letzten Jahren als Champion für erschwinglichen Wohnraum galt, hat sich als bevorzugter Standort für Investoren etabliert. Jake Krimmel merkte an, dass dort "potenziell unterbewerteter Bestand" vorhanden war, für den es keine Käufer gab. Dies habe eine Investitionsmöglichkeit geschaffen, da die Eigenheimquote sank und die Nachfrage nach Mietobjekten stieg. In fast allen Metropolregionen mit der größten Investorenpräsenz gehört jedes zehnte Haus einem Investor.

Politische Reaktionen auf den Investoren-Trend

Die wachsende Präsenz institutioneller Investoren im Wohnungsmarkt hat auch politische Reaktionen hervorgerufen. So hat der ehemalige Präsident Donald Trump einen Plan angekündigt, der darauf abzielt, großen Immobilieninvestoren den Kauf von Einfamilienhäusern zu verbieten.

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