
USA erleben heißesten März seit 132 Jahren: Globale Erwärmung beschleunigt sich
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Die kontinentalen Vereinigten Staaten erlebten im März den abnormal heißesten Monat seit 132 Jahren, ein beispielloser Rekord, der die anhaltende Erwärmungstendenz unterstreicht. Experten warnen, dass das kommende Jahr global noch heißer werden könnte, da ein sich entwickelnder El Niño voraussichtlich Superstärke erreichen wird.
Rekord-März in den USA: Ein Blick auf die Zahlen
Laut Bundeswetterdaten verzeichneten die kontinentalen Vereinigten Staaten im März den abnormal heißesten Monat seit 132 Jahren. Die durchschnittliche Temperatur im März lag bei 50,85 Grad Fahrenheit (10,47 Grad Celsius), was 9,35 F (5,19 C) über dem Normalwert des 20. Jahrhunderts für diesen Monat lag. Dieser Wert übertraf den bisherigen Rekord von 8,9 F (4,9 C) aus dem März 2012 deutlich und markierte den abnormal heißesten Monat überhaupt, unabhängig vom Monat des Jahres.
Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) veröffentlichte diese Daten, die auch zeigen, dass die durchschnittliche Höchsttemperatur im März mit 11,4 F (6,3 C) über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts besonders hoch war. Dies war fast ein Grad wärmer als die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur für April.
Eine besorgniserregende Entwicklung der letzten Jahre
Die jüngsten Daten reihen sich in eine besorgniserregende Entwicklung ein: Sechs der zehn abnormal heißesten Monate des Landes fielen in die letzten zehn Jahre. Der Februar dieses Jahres lag mit 6,57 F (3,65 C) über dem Normalwert des 20. Jahrhunderts und war damit der zehntheißeste Monat über dem Normalwert.
Shel Winkley, Meteorologe bei Climate Central, bezeichnete die Erfahrungen im März in den Vereinigten Staaten als "beispiellos". Er äußerte sich besorgt über die schiere Anzahl der gebrochenen Allzeitrekorde und die Tatsache, dass diese Hitze auf den schlimmsten Schneewinter und den heißesten Winter der Aufzeichnungen folgte. Die Fortsetzung dieser außergewöhnlichen Hitze von den Winter- in die Frühlingsmonate sei besonders beunruhigend, so Winkley. Meteorologe Guy Walton, der NOAA-Daten analysiert, stellte fest, dass landesweit mehr als 19.800 tägliche Temperaturrekorde für Hitze gebrochen wurden.
Ausblick: Globale Erwärmung und El Niño
Die Prognosen deuten darauf hin, dass das kommende Jahr die globale Erwärmung noch weiter verstärken wird. Einige Vorhersagen gehen davon aus, dass ein sich anbahnender El Niño Superstärke erreichen wird. Dies könnte die Temperaturen weltweit noch stärker ansteigen lassen und die bereits beobachteten extremen Wetterereignisse weiter intensivieren.