Wintersturm Fern: Millionen in den USA vor Eis und Schnee gewarnt

Wintersturm Fern: Millionen in den USA vor Eis und Schnee gewarnt

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Ein potenziell schwerwiegender Wintersturm, bekannt als Wintersturm Fern, steht den südlichen und östlichen Regionen der Vereinigten Staaten bevor. Ab Freitag, dem 23. Januar 2026, werden über 30 Millionen Menschen von Texas bis Tennessee und weiter bis zur Ostküste von einer gefährlichen Mischung aus Schnee, Eisregen und arktischer Kälte betroffen sein. Die Behörden warnen eindringlich vor weitreichenden Störungen, darunter Stromausfälle und extrem gefährliche Reisebedingungen.

Wintersturm Fern: Eine Bedrohung für Millionen

Der Wintersturm Fern wird voraussichtlich vom 23. bis 25. Januar 2026 weite Teile der USA heimsuchen. Die Wettervorhersagen deuten auf verbreiteten Schnee, Eisregen und gefrierenden Regen hin, der von den südlichen Plains bis zum mittleren Atlantik reichen wird. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Texas, Oklahoma, Louisiana, Arkansas, Mississippi, Alabama und Tennessee.

Bereits jetzt stehen mehr als 30 Millionen Menschen unter einer Wintersturmwarnung, die sich von Dallas über Little Rock, Arkansas, bis nach Huntsville, Alabama, und Nashville, Tennessee, erstreckt. Die genauen Zeitpunkte und Orte der stärksten Auswirkungen sind noch in Klärung, doch die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ausbreitung und Intensität des Sturms

Der Sturm beginnt voraussichtlich am Freitagnachmittag mit Schneefall über den Plains, während im Süden ein winterlicher Mix aus Graupel und gefrierendem Regen erwartet wird. Am Samstagmorgen wird sich der Sturm weiter ausbreiten und an Intensität gewinnen. Bis Sonntag könnte das System die Ostküste erreichen, wobei die Auswirkungen dort bis Montag anhalten könnten.

Die meteorologische Konstellation ist laut Experten besorgniserregend: Eine arktische Luftmasse dringt tief in den Süden vor und trifft auf feuchte Strömungen aus dem Golf von Mexiko. Diese Interaktion schafft einen breiten Korridor für winterliche Niederschläge. Das National Weather Service (NWS) und das Weather Prediction Center (WPC) erwarten eine hohe Wahrscheinlichkeit für erhebliche Schnee- und Eisereignisse.

Regionale Auswirkungen und Warnungen

Die regionalen Vorhersagen sind detailliert und alarmierend:

  • Alabama: Erwartet wird gefrierender Regen mit potenzieller Eisansammlung von über 2,5 cm nördlich der I-20, was ein hohes Risiko für Stromausfälle und gefährliche Reisebedingungen von Freitagnacht bis Sonntag birgt. Meteorologe Jim Stefkovich warnt vor weit verbreiteten und lang anhaltenden Stromausfällen.
  • Texas: Gouverneur Greg Abbott hat bereits staatliche Notfallressourcen aktiviert. Für die Sacramento Mountains werden 13–25 cm Schnee erwartet. Im Permian Basin, Upper Trans-Pecos und West Central Texas werden schwere Schnee-, Graupel- und Eisansammlungen prognostiziert.
  • New Mexico: Wintersturmwarnungen gelten vom 23. bis 25. Januar für weite Teile Zentral- und Ost-New Mexicos, einschließlich Santa Fe und Roswell. Hier werden Schneemengen von 13–25 cm erwartet, in Höhenlagen sogar bis zu 40 cm.
  • Oklahoma und Nordtexas: Schwere Mischpräzipitationen können über 15 cm Schnee in nördlichen Gebieten und bis zu 5 mm Eis im südlichen Oklahoma verursachen. Windböen von bis zu 56 km/h sind möglich, mit Windchill-Werten unter -18°C.
  • Kansas: Für die südlichen und zentralen Countys werden 8–18 cm Schnee erwartet, lokal auch mehr.
  • Südstaaten allgemein: Das WPC prognostiziert eine 60–90%ige Wahrscheinlichkeit für seltene Eisansammlungen in Nordost-Texas, Nord-Louisiana, Zentral-Mississippi und Nord-Alabama.

Gefahren und Vorbereitung

Die Hauptprobleme für den Süden des Landes werden gefährlicher Eisregen und Graupel sein. Eisansammlungen an Stromleitungen und Bäumen könnten zu weitreichenden Stromausfällen führen. Nördlich dieser Zone wird von Oklahoma über Kentucky bis ins westliche Virginia mit über 150 mm Schnee gerechnet, was zu schneebedeckten Straßen und schlechter Sicht führt.

Die National Weather Service (NWS) warnt davor, sich nicht ausschließlich auf Wetter-Apps zu verlassen, da diese in solch dynamischen Situationen, die verschiedene Niederschlagsarten umfassen, ungenau sein können.

Langfristige Kälte und ihre Folgen

Im Anschluss an den Sturm wird ein starkes arktisches Hochdrucksystem die Temperaturen im Mittleren Westen, Südosten und an der Golfküste um 15–25°C unter den Normalwert drücken. Windchill-Werte unter -30°C werden für Teile der zentralen Plains prognostiziert, wobei Minusgrade bis nach Nord-Mississippi und Alabama reichen könnten.

Diese extreme Kälte wird voraussichtlich bis Anfang Februar anhalten. Das Risiko für Erfrierungen und Unterkühlung ist hoch, insbesondere für ungeschützte Personen und Viehbestände. Bewohner in den betroffenen Gebieten werden dringend gebeten, sich vor Freitag auf die winterlichen Bedingungen vorzubereiten. Reisebehinderungen, Stromausfälle und gefährliche Bedingungen werden von Texas bis zu den Carolinas erwartet.