Xpengs Flugauto-Sparte Aeroht plant Börsengang in Hongkong

Xpengs Flugauto-Sparte Aeroht plant Börsengang in Hongkong

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Der chinesische Elektroautohersteller Xpeng Inc. (NYSE:XPEV) hat Berichten zufolge Banken beauftragt, den Börsengang seiner Flugauto-Sparte Aeroht in Hongkong vorzubereiten. Dieser Schritt signalisiert Xpengs Bestreben, sich als umfassendes Technologieunternehmen im Bereich der Mobilität zu positionieren, das weit über die reine Automobilproduktion hinausgeht.

Banken für Aeroht-IPO engagiert

Für die mögliche Erstnotierung (IPO) von Aeroht, die international kürzlich als Aridge umbenannt wurde, hat Xpeng die Dienste von Morgan Stanley und JPMorgan Chase & Co. in Anspruch genommen. Dies berichtete Bloomberg am Montag unter Berufung auf anonyme Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Die Quellen deuteten an, dass ein vertraulicher Antrag für den Aktienverkauf möglicherweise noch in diesem Jahr eingereicht werden könnte.

Sowohl Xpeng als auch JPMorgan und Morgan Stanley lehnten eine sofortige Stellungnahme zu den Berichten ab. Die Pläne für den Börsengang könnten sich noch ändern, wobei Quellen auch erwähnten, dass Banken bereits im letzten Jahr eingeladen wurden, ihre Vorschläge für einen IPO in Hongkong oder den USA zu unterbreiten.

Xpengs Vision: Physische KI und Robotaxis

Die Nachricht über den Aeroht-IPO kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Xpeng CEO He Xiaopeng die Ambitionen des Unternehmens betonte, seine Aktivitäten im Bereich Robotaxis und humanoide Roboter auszubauen. He Xiaopeng erklärte, dass das Unternehmen nicht nur als Automobilhersteller, sondern auch für seine "physische KI" anerkannt werden sollte.

Xpengs Robotaxi-Dienst soll demnächst in die Testphase gehen. Die Einführung des Dienstes ist für 2026 geplant und wird über die Amap-Mapping-Plattform des chinesischen Tech-Giganten Alibaba Group Holding Limited (NYSE:BABA) erfolgen. Xpeng positioniert sein Kerngeschäft im Automobilbereich als profitable Grundlage für weitere Spitzentechnologien.

Aeroht und die "Low-Altitude Economy"

Für Xpeng Aeroht, das international als Aridge bekannt ist, bietet sich die Möglichkeit, von Chinas sogenannter "Low-Altitude Economy" zu profitieren. Dieser Begriff umfasst Aktivitäten im Luftraum, die von Maschinen wie Flugtaxis und Drohnen genutzt werden.

  • Aerohts erste massenproduzierte Flugfahrzeuge sollen Ende 2026 an Kunden ausgeliefert werden.
  • Das Unternehmen betreibt eine 120.000 Quadratmeter große intelligente Flugauto-Fabrik in Guangzhou, die darauf ausgelegt ist, letztendlich alle 30 Minuten ein Fluggerät zu produzieren.
  • Aeroht ist teilweise im Besitz von Xpeng und dessen Chairman und CEO He Xiaopeng.
  • Im Jahr 2024 erhielt Aeroht eine Finanzierungsrunde von 150 Millionen US-Dollar.

Wettbewerb und Marktausblick

Auch andere Akteure im Mobilitätssektor erkunden das Potenzial von Flugfahrzeugen. Tesla Inc. (NASDAQ:TSLA) CEO Elon Musk deutete kürzlich bei der Vorstellung des Roadsters an, dass das Fahrzeug über Schwebefähigkeiten verfügen könnte, gestützt durch eine Patentanmeldung für ein aktives Aero-System.

US-Verkehrsminister Sean Duffy hat Flugtaxis als die nächste große Entwicklung in der Mobilität bezeichnet. Er positioniert diesen Sektor als Katalysator, um die USA in der Luftfahrtindustrie vor China zu bringen.

Die Aktien von Xpeng zeigten am Montag im vorbörslichen Handel einen Anstieg von 2,70 % und notierten bei 20,56 US-Dollar pro Aktie. Obwohl Xpeng bei der Momentum-Metrik gut abschneidet, weist das Unternehmen laut Benzinga Pro Daten einen ungünstigen Preistrend auf kurze, mittlere und lange Sicht auf. In den letzten 12 Monaten sind die Xpeng-Aktien jedoch um 69 % gestiegen, was dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von rund 19 Milliarden US-Dollar verleiht.

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