Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell von Miami University basiert hauptsächlich auf Studiengebühren (ca. 48,9 % der Einnahmen im Geschäftsjahr 2025), staatlichen Zuwendungen (ca. 11,6 %), Hilfsbetrieben (ca. 20,8 %) und weiteren Quellen wie Verträgen, Verkäufen, temporären Investitionen, Stiftungseinkommen, Spenden und Übertragungen (ca. 18,7 %). Die Universität arbeitet mit einem jährlichen Betriebsbudget und Kapitalbudgetplänen. Für Studierende des Oxford-Campus wird ein "Tuition Promise" angeboten, das Studiengebühren, Unterkunft und Verpflegung für vier Jahre für jeden neuen Jahrgang einfriert.
Hauptprodukte
Miami University bietet Bachelor- und Masterstudiengänge in über 100 Hauptfächern, 48 Nebenfächern und 11 Co-Hauptfächern für Bachelorstudierende sowie Masterabschlüsse in über 50 Bereichen und Doktorgrade in 12 Fachrichtungen an. Zu den beliebtesten Hauptfächern gehören Finanzen, Marketing, Psychologie, Informatik und Biologie. Die Universität bietet auch internationale Studienprogramme an, darunter das John E. Dolibois European Center in Luxemburg.
Marktposition
Miami University wird vom U.S. News & World Report unter den Top 50 der nationalen öffentlichen Universitäten gelistet (Platz 136 unter allen nationalen Universitäten und Platz 69 unter den öffentlichen nationalen Universitäten in den Rankings 2025). Sie belegt den 10. Platz für die Lehre im Grundstudium laut U.S. News & World Report. Die Universität wird konstant als "Best Value Public University" eingestuft (z.B. Platz 55 national von Kiplinger's im Jahr 2015, Top 40 von Princeton Review im Jahr 2023, Platz 35 unter den Top 50 Best Value Colleges (Public Schools) von Princeton Review). Im LinkedIn-Bericht "Top Colleges 2025" für den Karriereerfolg erreichte sie den 35. Platz insgesamt und den 6. Platz unter den öffentlichen Schulen. Miami University zeichnet sich durch eine hohe Vier-Jahres-Abschlussquote aus (Platz 12 unter allen öffentlichen Universitäten, Platz 15 unter nationalen öffentlichen Universitäten) und eine hohe Erfolgsquote nach dem Abschluss (über 99 % der Absolventen sind innerhalb von 6 Monaten beschäftigt oder setzen ihre Ausbildung fort).
Finanzielle Highlights
Das Stiftungsvermögen der Miami University belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 813,3 Millionen US-Dollar. Im September 2023 überstieg es 730 Millionen US-Dollar, mit dem Ziel, 1 Milliarde US-Dollar zu erreichen. Das Betriebsbudget für das Geschäftsjahr 2026 wurde mit 850 Millionen US-Dollar genehmigt, und das Einnahmenbudget für alle Fonds im Geschäftsjahr 2025 beträgt 755,4 Millionen US-Dollar. Die Bilanzsumme der Universität stieg im Geschäftsjahr 2024 um 2,7 % auf 2,74 Milliarden US-Dollar. Die Verbindlichkeiten sanken im Geschäftsjahr 2024 um 10,2 % auf 1,0 Millionen US-Dollar. Die Bonität der Universität wird von Moody's Investors Services mit Aa3 und von Fitch Ratings mit AA bewertet (Geschäftsjahre 2023 und 2024).
Aktuelle Entwicklungen
Miami University hat ein Budget von 850 Millionen US-Dollar für das Geschäftsjahr 2026 genehmigt, das auch eine 3%ige Gehaltsverbesserung für nicht-tarifgebundene Mitarbeiter vorsieht. Die Renovierung der Bachelor Hall, einem Zentrum für Geisteswissenschaften, wird voraussichtlich im Sommer 2026 abgeschlossen sein. Zu den jüngsten Neuerungen gehören ein neues begehbares Tech-Support-Center, neue Gastronomiekonzepte und allergikerfreundliche Stationen. Die King Library verfügt über eine neue Lounge und zwei sensorische Lernräume. Für angehende Studierende der Ingenieur- und Informatikwissenschaften gibt es ein neues First-Year Experience Lab. Drei neue Graduiertenprogramme im Ingenieurwesen und neue Nebenfächer in Angewandten Sozialwissenschaften und Internationalen Studien wurden für Herbst 2024 genehmigt. Im Januar 2026 soll in Hamilton das Advanced Manufacturing Workforce and Innovation Hub eröffnet werden, eine Partnerschaft mit Butler Tech und lokalen Unternehmen. Die Bohrungen für Geothermiebrunnen werden fortgesetzt, um bis 2040 Kohlenstoffneutralität auf dem Oxford-Campus zu erreichen. Miami University wurde 2024 zum fünften Mal in Folge von Forbes zu den Top-Arbeitgebern in Ohio gezählt.