Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen
Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.
Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.
Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.
Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.
Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.
Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.
Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.
Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.
Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.
Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.
Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.
Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.
Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2026
Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens verbriefen und den Inhaber zum Miteigentümer der Aktiengesellschaft machen. Optionen sind Finanzderivate, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, ein bestimmtes Finanzprodukt (Basiswert) zu einem festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen oder zu verkaufen, einräumen.
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Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2026
Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens verbriefen und den Inhaber zum Miteigentümer der Aktiengesellschaft machen. Optionen sind Finanzderivate, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, ein bestimmtes Finanzprodukt (Basiswert) zu einem festgelegten Preis innerhalb einer bestimmten Frist zu kaufen oder zu verkaufen, einräumen.
Aktien repräsentieren einen Bruchteil des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft (AG) und verleihen dem Aktionär bestimmte Rechte, darunter Vermögensrechte wie den Anspruch auf Dividendenzahlungen und Bezugsrechte bei Kapitalerhöhungen sowie Verwaltungsrechte wie das Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Der Wert einer Aktie an der Börse wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt und spiegelt die Erwartungen der Anleger an die zukünftige Entwicklung des Unternehmens wider. Anleger können von Aktien profitieren, wenn der Kurs steigt oder durch Dividendenzahlungen.
Optionen hingegen sind bedingte Termingeschäfte, deren Wert sich von einem zugrunde liegenden Basiswert ableitet, welcher Aktien, Rohstoffe, Währungen oder Indizes sein kann. Der Käufer einer Option erwirbt das Recht, den Basiswert zu einem vorab definierten Ausübungspreis (Strike Price) bis zu oder an einem bestimmten Verfallsdatum zu kaufen oder zu verkaufen. Für dieses Recht zahlt der Käufer eine Optionsprämie an den Verkäufer, den sogenannten Stillhalter.
Es gibt zwei Haupttypen von Optionen: Call-Optionen (Kaufoptionen) und Put-Optionen (Verkaufsoptionen). Eine Call-Option gibt dem Käufer das Recht, den Basiswert zu kaufen, und ist profitabel, wenn der Kurs des Basiswerts über den Ausübungspreis steigt. Eine Put-Option gibt dem Käufer das Recht, den Basiswert zu verkaufen, und ist vorteilhaft, wenn der Kurs des Basiswerts unter den Ausübungspreis fällt. Der Verkäufer der Option ist im Falle der Ausübung zur Lieferung bzw. Abnahme des Basiswerts verpflichtet.
Ein Beispiel für eine Call-Option: Ein Anleger kauft eine Call-Option auf eine Aktie mit einem Ausübungspreis von 100 Euro und einer Prämie von 5 Euro. Steigt der Aktienkurs bis zum Verfallsdatum auf 115 Euro, kann der Anleger die Aktie für 100 Euro kaufen und sofort für 115 Euro verkaufen, wodurch er einen Gewinn von 10 Euro pro Aktie (115 - 100 - 5) erzielt. Verfällt die Option wertlos, wenn der Kurs unter 100 Euro bleibt, ist der maximale Verlust die gezahlte Prämie. Optionen ermöglichen eine Hebelwirkung, da mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz (der Prämie) auf größere Kursbewegungen des Basiswerts spekuliert werden kann, was sowohl hohe Gewinne als auch hohe Verluste zur Folge haben kann.