Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    307

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    261

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    255

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    228

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

    218

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

    188

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

    176

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    165

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

    136

    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    115

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    106

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    102

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

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    Aktienoptionen

    10 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 6. April 2026

    Aktienoptionen sind Finanzderivate, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, ein bestimmtes Volumen einer Aktie (Basiswert) zu einem festgelegten Preis (Ausübungspreis) innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder zu einem spezifischen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen, einräumen.

    Ausführliche Erklärung

    Aktienoptionen sind Termingeschäfte, die zwischen zwei Parteien, dem Käufer (Inhaber) und dem Verkäufer (Stillhalter), vereinbart werden. Der Inhaber erwirbt mit dem Kauf einer Option das Recht, während der Stillhalter die entsprechende Verpflichtung eingeht, den Basiswert zu den vereinbarten Konditionen zu liefern oder abzunehmen. Für dieses Recht zahlt der Käufer eine Optionsprämie an den Verkäufer. Es gibt zwei Hauptarten: Eine Call-Option (Kaufoption) gibt dem Inhaber das Recht, die Aktie zu kaufen, während eine Put-Option (Verkaufsoption) das Recht zum Verkauf der Aktie verbrieft.

    Der Ausübungspreis, auch Strike genannt, ist der vorab festgelegte Preis, zu dem die zugrunde liegende Aktie gekauft oder verkauft werden kann. Die Laufzeit oder das Verfallsdatum definiert den Zeitraum, in dem die Option ausgeübt werden kann, oder den genauen Zeitpunkt der Ausübung. Ein Beispiel für eine Call-Option: Kauft ein Anleger eine Call-Option auf eine Aktie mit einem Ausübungspreis von 100 Euro und der Aktienkurs steigt bis zum Verfallsdatum auf 120 Euro, kann der Anleger die Aktie für 100 Euro kaufen und sofort mit Gewinn am Markt für 120 Euro verkaufen.

    Umgekehrt funktioniert eine Put-Option: Besitzt ein Anleger eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 50 Euro und der Aktienkurs fällt auf 40 Euro, kann der Anleger die Aktie für 50 Euro verkaufen, obwohl der Marktpreis nur 40 Euro beträgt. Falls der Kurs sich nicht vorteilhaft entwickelt, lässt der Inhaber die Option einfach verfallen und verliert lediglich die gezahlte Optionsprämie, da keine Pflicht zur Ausübung besteht.

    Aktienoptionen werden in der Regel auf 100 Aktien bezogen und können entweder amerikanisch oder europäisch sein. Amerikanische Optionen können jederzeit während ihrer Laufzeit ausgeübt werden, während europäische Optionen nur am Verfallstag ausgeübt werden können. Sie dienen Anlegern zur Spekulation auf steigende oder fallende Kurse, zur Absicherung bestehender Depotpositionen (Hedging) oder werden von Unternehmen als Teil der Mitarbeitervergütung angeboten, um Anreize zu schaffen und Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen.

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    Aktienoptionen

    10 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 6. April 2026

    Definition

    Aktienoptionen sind Finanzderivate, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht, ein bestimmtes Volumen einer Aktie (Basiswert) zu einem festgelegten Preis (Ausübungspreis) innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder zu einem spezifischen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen, einräumen.

    Detaillierte Erklärung

    Aktienoptionen sind Termingeschäfte, die zwischen zwei Parteien, dem Käufer (Inhaber) und dem Verkäufer (Stillhalter), vereinbart werden. Der Inhaber erwirbt mit dem Kauf einer Option das Recht, während der Stillhalter die entsprechende Verpflichtung eingeht, den Basiswert zu den vereinbarten Konditionen zu liefern oder abzunehmen. Für dieses Recht zahlt der Käufer eine Optionsprämie an den Verkäufer. Es gibt zwei Hauptarten: Eine Call-Option (Kaufoption) gibt dem Inhaber das Recht, die Aktie zu kaufen, während eine Put-Option (Verkaufsoption) das Recht zum Verkauf der Aktie verbrieft.

    Der Ausübungspreis, auch Strike genannt, ist der vorab festgelegte Preis, zu dem die zugrunde liegende Aktie gekauft oder verkauft werden kann. Die Laufzeit oder das Verfallsdatum definiert den Zeitraum, in dem die Option ausgeübt werden kann, oder den genauen Zeitpunkt der Ausübung. Ein Beispiel für eine Call-Option: Kauft ein Anleger eine Call-Option auf eine Aktie mit einem Ausübungspreis von 100 Euro und der Aktienkurs steigt bis zum Verfallsdatum auf 120 Euro, kann der Anleger die Aktie für 100 Euro kaufen und sofort mit Gewinn am Markt für 120 Euro verkaufen.

    Umgekehrt funktioniert eine Put-Option: Besitzt ein Anleger eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 50 Euro und der Aktienkurs fällt auf 40 Euro, kann der Anleger die Aktie für 50 Euro verkaufen, obwohl der Marktpreis nur 40 Euro beträgt. Falls der Kurs sich nicht vorteilhaft entwickelt, lässt der Inhaber die Option einfach verfallen und verliert lediglich die gezahlte Optionsprämie, da keine Pflicht zur Ausübung besteht.

    Aktienoptionen werden in der Regel auf 100 Aktien bezogen und können entweder amerikanisch oder europäisch sein. Amerikanische Optionen können jederzeit während ihrer Laufzeit ausgeübt werden, während europäische Optionen nur am Verfallstag ausgeübt werden können. Sie dienen Anlegern zur Spekulation auf steigende oder fallende Kurse, zur Absicherung bestehender Depotpositionen (Hedging) oder werden von Unternehmen als Teil der Mitarbeitervergütung angeboten, um Anreize zu schaffen und Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen.

    Verwandte Begriffe

    Derivat
    Call-Option
    Put-Option
    Basiswert (Underlying)
    Ausübungspreis (Strike)