Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

    222

    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    203

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Zölle

    188

    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Volatilität

    168

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Federal Reserve

    150

    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    Inflation

    130

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    S&p 500

    126

    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

    125

    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    91

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Nachbörslicher Handel

    86

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Bewertung

    80

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Basispunkte

    69

    Ein Basispunkt ist eine Maßeinheit in der Finanzwelt. Er beschreibt sehr kleine Veränderungen bei Prozentangaben und entspricht genau einem Hundertstel eines Prozentpunktes.

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    All-Stock-Transaktion

    3 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2026

    Eine All-Stock-Transaktion ist eine Art der Unternehmensübernahme, bei der die Aktionäre des Zielunternehmens als Gegenleistung für ihre Anteile ausschließlich Aktien des erwerbenden Unternehmens erhalten, anstatt Bargeld. Dies bedeutet, dass die Transaktion vollständig durch den Austausch von Aktien finanziert wird.

    Ausführliche Erklärung

    Bei einer All-Stock-Transaktion tauschen die Aktionäre des zu erwerbenden Unternehmens ihre bestehenden Aktien gegen neu ausgegebene Aktien des Käuferunternehmens. Das Verhältnis, zu dem die Aktien getauscht werden, wird im Vorfeld der Transaktion festgelegt. Zum Beispiel könnten Aktionäre des Zielunternehmens für je zwei ihrer Aktien eine Aktie des erwerbenden Unternehmens erhalten. Nach Abschluss der Transaktion werden die Aktien des Zielunternehmens in der Regel nicht mehr gehandelt, und die Anzahl der ausstehenden Aktien des erwerbenden Unternehmens erhöht sich.

    Diese Art der Transaktion wird häufig bei Fusionen und Übernahmen eingesetzt, da sie dem erwerbenden Unternehmen ermöglicht, die Akquisitionskosten zu decken, ohne zusätzliche Barmittel aufbringen zu müssen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das erwerbende Unternehmen nicht über ausreichende Barreserven verfügt oder seine Liquidität schonen möchte. Für die Aktionäre des Zielunternehmens kann eine All-Stock-Transaktion attraktiv sein, wenn sie weiterhin am potenziellen Wachstum des fusionierten oder erworbenen Unternehmens teilhaben möchten.

    Ein wesentlicher Vorteil für das erwerbende Unternehmen ist, dass seine Liquiditätsposition nicht beeinträchtigt wird, da kein Bargeld abfließt. Dies kann auch steuerliche Vorteile für die Aktionäre des Zielunternehmens haben, da der Aktientausch unter bestimmten Umständen als steuerneutral angesehen werden kann, bis die neuen Aktien verkauft werden. Ein Nachteil für die Aktionäre des Zielunternehmens ist jedoch, dass sie das Risiko der Wertentwicklung der Aktien des erwerbenden Unternehmens tragen. Fällt der Kurs der Aktien des erwerbenden Unternehmens nach der Transaktion, verlieren sie an Wert.

    Ein aktuelles Beispiel für eine All-Stock-Transaktion ist die Übernahme von Two Harbors Investment durch UWM Holdings Corporation im Wert von rund 1,3 Milliarden US-Dollar, bei der die Aktionäre von Two Harbors Aktien von UWM erhielten. Ein weiteres Beispiel ist das Übernahmeangebot von BioNTech für CureVac, bei dem CureVac-Aktionäre BioNTech-ADS (American Depositary Shares) im Tausch für ihre CureVac-Aktien erhalten. Solche Transaktionen können die Eigentümerstruktur und die zukünftigen Ertragsaussichten des fusionierten Unternehmens erheblich beeinflussen.

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    All-Stock-Transaktion

    3 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2026

    Definition

    Eine All-Stock-Transaktion ist eine Art der Unternehmensübernahme, bei der die Aktionäre des Zielunternehmens als Gegenleistung für ihre Anteile ausschließlich Aktien des erwerbenden Unternehmens erhalten, anstatt Bargeld. Dies bedeutet, dass die Transaktion vollständig durch den Austausch von Aktien finanziert wird.

    Detaillierte Erklärung

    Bei einer All-Stock-Transaktion tauschen die Aktionäre des zu erwerbenden Unternehmens ihre bestehenden Aktien gegen neu ausgegebene Aktien des Käuferunternehmens. Das Verhältnis, zu dem die Aktien getauscht werden, wird im Vorfeld der Transaktion festgelegt. Zum Beispiel könnten Aktionäre des Zielunternehmens für je zwei ihrer Aktien eine Aktie des erwerbenden Unternehmens erhalten. Nach Abschluss der Transaktion werden die Aktien des Zielunternehmens in der Regel nicht mehr gehandelt, und die Anzahl der ausstehenden Aktien des erwerbenden Unternehmens erhöht sich.

    Diese Art der Transaktion wird häufig bei Fusionen und Übernahmen eingesetzt, da sie dem erwerbenden Unternehmen ermöglicht, die Akquisitionskosten zu decken, ohne zusätzliche Barmittel aufbringen zu müssen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das erwerbende Unternehmen nicht über ausreichende Barreserven verfügt oder seine Liquidität schonen möchte. Für die Aktionäre des Zielunternehmens kann eine All-Stock-Transaktion attraktiv sein, wenn sie weiterhin am potenziellen Wachstum des fusionierten oder erworbenen Unternehmens teilhaben möchten.

    Ein wesentlicher Vorteil für das erwerbende Unternehmen ist, dass seine Liquiditätsposition nicht beeinträchtigt wird, da kein Bargeld abfließt. Dies kann auch steuerliche Vorteile für die Aktionäre des Zielunternehmens haben, da der Aktientausch unter bestimmten Umständen als steuerneutral angesehen werden kann, bis die neuen Aktien verkauft werden. Ein Nachteil für die Aktionäre des Zielunternehmens ist jedoch, dass sie das Risiko der Wertentwicklung der Aktien des erwerbenden Unternehmens tragen. Fällt der Kurs der Aktien des erwerbenden Unternehmens nach der Transaktion, verlieren sie an Wert.

    Ein aktuelles Beispiel für eine All-Stock-Transaktion ist die Übernahme von Two Harbors Investment durch UWM Holdings Corporation im Wert von rund 1,3 Milliarden US-Dollar, bei der die Aktionäre von Two Harbors Aktien von UWM erhielten. Ein weiteres Beispiel ist das Übernahmeangebot von BioNTech für CureVac, bei dem CureVac-Aktionäre BioNTech-ADS (American Depositary Shares) im Tausch für ihre CureVac-Aktien erhalten. Solche Transaktionen können die Eigentümerstruktur und die zukünftigen Ertragsaussichten des fusionierten Unternehmens erheblich beeinflussen.

    Verwandte Begriffe

    Fusion und Übernahme (M&A)
    Aktientauschverhältnis
    Barkauf
    Aktienoptionen
    Due Diligence