Finanzwissen aufbauen

    Wissensdatenbank

    Hier findest du einfache Erklärungen zu wichtigen Finanzbegriffen

    Beliebte Begriffe

    Künstliche Intelligenz (KI)

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    Künstliche Intelligenz (KI) ist die Fähigkeit von Computern, menschliches Denken und Lernen nachzuahmen. Sie können selbstständig Probleme lösen und aus Erfahrungen klüger werden.

    Marktkapitalisierung

    291

    Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller im Umlauf befindlichen Aktien eines börsennotierten Unternehmens. Sie wird berechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Gesamtzahl der ausstehenden Aktien multipliziert wird.

    Volatilität

    277

    Volatilität misst, wie stark und schnell sich der Preis einer Anlage ändert. Sie zeigt die Schwankungsbreite von Kursen um ihren Mittelwert an.

    Inflation

    241

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über einen bestimmten Zeitraum. Dies führt zu einer Abnahme der Kaufkraft des Geldes, da für dieselbe Geldeinheit weniger Güter und Dienstleistungen erworben werden können.

    Zölle

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    Zölle sind staatliche Abgaben, die beim physischen Verbringen von Waren über eine Zollgrenze, typischerweise bei der Einfuhr, erhoben werden. Sie stellen eine Form der Steuer dar, die den Preis importierter Güter erhöht.

    Federal Reserve

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    Das Federal Reserve System, oft als Federal Reserve oder kurz Fed bezeichnet, ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten von Amerika. Es wurde 1913 gegründet, um die Finanzstabilität zu gewährleisten und die Geldpolitik in den USA zu zentralisieren.

    S&p 500

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    Der S&P 500 (Standard & Poor's 500) ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Aktienindex, der die Wertentwicklung von 500 der größten börsennotierten Unternehmen in den Vereinigten Staaten abbildet. Er gilt als eines der wichtigsten Barometer für die Gesundheit des US-Aktienmarktes und der Gesamtwirtschaft.

    Kursziel

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    Ein Kursziel ist der künftig erwartete Börsenkurs eines Wertpapiers, der auf dessen innerem Wert oder einem charttechnischen Trend basiert. Es stellt eine Prognose der zukünftigen Wertentwicklung einer Aktie dar, oft mit einem Zeithorizont von 1 bis 12 Monaten.

    Straße Von Hormus

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    Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, die als entscheidender maritimer Engpass für den globalen Energiehandel dient. Sie ist der primäre Seeweg für den Export eines erheblichen Teils des weltweiten Rohöls und Flüssigerdgases (LNG) aus den ölreichen Golfstaaten.

    Nachbörslicher Handel

    121

    Nachbörslicher Handel bezeichnet den Kauf und Verkauf von Wertpapieren außerhalb der regulären Öffnungszeiten einer Börse. Er ermöglicht es Marktteilnehmern, auf Nachrichten und Ereignisse zu reagieren, die nach offiziellem Handelsschluss veröffentlicht werden.

    Gewinn Pro Aktie (EPS)

    117

    Der Gewinn pro Aktie (EPS, englisch: Earnings Per Share) ist eine zentrale Finanzkennzahl, die den Anteil des Unternehmensgewinns angibt, der auf jede einzelne ausstehende Stammaktie entfällt. Er dient als Indikator für die Rentabilität eines Unternehmens und dessen Ertragskraft pro Anteilsschein.

    Bewertung

    111

    Bewertung ist im Finanzbereich die Einschätzung des Geldwertes von Dingen wie Unternehmen, Aktien oder Immobilien. Es ist der Vorgang, einen Preis oder Wert für etwas festzulegen.

    Alle Begriffe

    Bärenmarkt

    20 Artikel

    Zuletzt aktualisiert: 14. April 2026

    Ein Bärenmarkt bezeichnet eine Marktphase, in der die Kurse von Wertpapieren, insbesondere Aktien, über einen längeren Zeitraum hinweg deutlich fallen, typischerweise um 20 % oder mehr von ihren jüngsten Höchstständen. Diese Phase ist durch eine vorherrschende pessimistische Anlegerstimmung und sinkendes Vertrauen gekennzeichnet.

    Ausführliche Erklärung

    Ein Bärenmarkt ist eine signifikante und anhaltende Abwärtsbewegung an den Finanzmärkten, die sich nicht nur auf Aktien, sondern auch auf andere Anlageklassen wie Kryptowährungen, Anleihen oder Rohstoffe beziehen kann. Die Bezeichnung leitet sich vom Verhalten eines Bären ab, der mit seiner Pranke von oben nach unten schlägt, was symbolisch für fallende Kurse steht. Neben dem Kursrückgang von mindestens 20 % über einen Zeitraum von oft zwei Monaten oder länger sind weitere Merkmale eine abnehmende Handelsaktivität, erhöhte Volatilität und eine allgemeine Zurückhaltung bei Investitionen. Anleger werden nervös und die Angst vor weiteren Verlusten kann zu Panikverkäufen führen, was den Abwärtstrend verstärkt.

    Die Ursachen für einen Bärenmarkt sind vielfältig und oft miteinander verknüpft. Häufige Auslöser sind wirtschaftliche Rezessionen, steigende Inflation, höhere Zinssätze, geopolitische Krisen oder andere makroökonomische Faktoren, die das Vertrauen der Anleger erschüttern. Historische Beispiele für Bärenmärkte sind der Börsencrash von 1929, das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000, die globale Finanzkrise von 2008 und der kurze, aber heftige Einbruch im Februar 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie.

    Die Dauer eines Bärenmarktes variiert stark; während einige nur wenige Monate anhalten, können andere sich über Jahre erstrecken. Im Durchschnitt dauern Bärenmärkte laut Studien etwa 10 bis 19 Monate. Es ist wichtig zu verstehen, dass Bärenmärkte ein natürlicher Bestandteil der Finanzmarktzyklen sind und in der Regel von Erholungsphasen, sogenannten Bullenmärkten, gefolgt werden. Für langfristig orientierte Anleger können Bärenmärkte auch Chancen bieten, beispielsweise durch das antizyklische Investieren oder den Einsatz von Strategien wie dem Dollar-Cost-Averaging, um zu niedrigeren Preisen einzukaufen. Erfahrenere Anleger nutzen unter Umständen auch Leerverkäufe oder inverse ETFs, um von fallenden Kursen zu profitieren, wobei diese Strategien mit höheren Risiken verbunden sind.

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